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Die Tür zum Viertelfinale weit aufgestoßen

Telekom Baskets Bonn - Generali Okapi Aalstar 71:63 (24:14, 17:14, 17:17, 13:18)

Die Telekom Baskets Bonn haben in der Runde der „Last 16“ in der FIBA EuroChallenge den dritten Sieg eingefahren und damit die Tabellenführung der Gruppe J übernommen. Das Team von Trainer Michael Koch gewann vor 5.300 Zuschauern im Telekom Dome mit 71:63 gegen den belgischen Vizemeister Generali Okapi Aalstar.

Statistik Fotos I Fotos II Pressekonferenz

Jared Jordan gelang mit zwölf Punkten und zehn Assists ein "Double-double" gegen Okapi Aalstar (Foto: Wolter)
Damit sind die Telekom Baskets in der FIBA EuroChallenge daheim weiterhin ungeschlagen. In den verbleidenden beiden Auswärtsspielen bei Elan Chalon (21.2.) und Szolnoki Olaj (28.2.) hat es Bonn nun selbst in Hand, mit einem weiteren Erfolgserlebnis den Viertelfinaleinzug endgültig perfekt zu machen.

Bereits am Dienstagabend konnte sich Szolnoki Olaj mit 90:81 gegen Elan Chalon durchsetzen. Beide Mannschaften haben nach vier absolvierten Spielen in der Gruppe J je zwei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto.

Die beiden anderen Beko BBL-Teams an der Runde der „Last 16“ teilnehmenden Mannschaften, die EWE Baskets Oldenburg und die Artland Dragons, kamen ebenfalls am Dienstag zu unterschiedlichen Ergebnissen. Während die „Donnervögel“ in der Gruppe I eine 61:74-Pleite bei BK Ventspils hinnehmen mussten, sicherte sich Quakenbrück mit einem 81:71 über die Antwerp Giants, dem vierten Erfolg in Serie, vorzeitig den Einzug ins FIBA EuroChallenge-Viertelfinale.

Bonn startete mit Benas Veikalas, Simonas Serapinas, Chris Ensminger, Jared Jordan und Tony Gaffney in die Partie. Letzterer sorgte mit einem Dunking gleich auf spektakuläre Weise für die ersten Zähler des Spiels. Die Gastgeber nutzten das so früh geschaffene Momentum und setzten sich kurz darauf nach einem 9:0-Lauf bereits zweistellig ab (15:4, 5. Minute). Die Belgier fingen sich und entwickelten langsam aber sicher ihren eigenen Rhythmus im Angriff, wodurch die Differenz stagnierte (24:14, 10. Minute). Die offensive Qualität zeigte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts, den der belgische Vizemeister mit einem 7:0-Lauf eröffnete (28:21, 14. Minute). Drei Dreier in Serie - einer durch Benas Veikalas, zwei von Jared Jordan - sorgten kurz vor der Halbzeit für deutlich mehr Entspannung im Bonner Lager (41:28, 20. Minute). Einzig die Foulbelastung gab Grund zur Sorge. Mit Tony Gaffney und Zvonko Buljan hatten gleich zwei Bonner Spieler schnell drei Fouls auf dem Konto.

Die Baskets machten gleich nach der Pause Druck und schraubte den Vorsprung in die Höhe (53:37, 26. Minute). Coach Koch vertraute in dieser Phase auf die Tiefe seiner Bank und brachte Youngster Jonas Wohlfarth-Bottermann aufs Parkett, der sich mit einem krachenden Druckkorbleger über die gesamte Okapi-Defense hinweg bedankte (55:43, 29. Minute). Bonn liebäugelte über weite Strecken gar mit dem direkten Vergleich - das Hinspiel musste mit 86:98 abgegeben werden - doch Aalst ließ im letzten Durchgang nie ganz abreißen (65:55, 36. Minute), letztlich fehlten den Belgiern aber die Durchschlagskraft, um den Baskets auf der Zielgeraden noch einmal gefährlich zu werden.

Der belgische Vizemeister zeichnete sich vor dem Spiel im Telekom Dome besonders durch eine offensiv starke Anfangsphase aus. Im Schnitt legte die Truppe von Trainer Brad Dean auf internationalem Parkett im ersten Viertel starke 23,4 Punkte auf, auch in den zehn Minuten vor der Pause wurde der gegnerischen Verteidigung in aller Regel ordentlich zugesetzt (21,4 PpS) - in Bonn lagen beide Werte klar darunter.

Michael Koch (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Unsere Körpersprache war heute eine ganz andere, als noch im Hinspiel. Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel über die Verteidigung zu gewinnen, das ist uns ganz klar gelungen. Wir hätten natürlich gern den direkten Vergleich mitgenommen, aber vorrangig ging es nur um den Sieg.“

Tony Gaffney (Spieler Telekom Baskets Bonn):

„Wir haben die Verteidigung aufs Parkett gebracht, die wir im Training geübt haben. Es war uns wichtig, Aalst bei deutlich unter 100 Punkten zu halten - das ist uns gelungen. Nun müssen wir uns auf die schwere Aufgabe in der Beko Basketball Bundesliga gegen Bamberg konzentrieren.“

Telekom Baskets Bonn:

Serapinas (12/2 Dreier), Ensminger (9), Veikalas (15/3), Buljan (5/1), Mangold (0), Thülig (0), Jordan (12, 10 Assists), Hain (dnp), Gaffney (10/1), Battle (6), Wohlfarth-Bottermann (2)

Generali Okapi Aalstar:

Steinbach (9/1), Kruger (12/2), Luyten (0), van den Berghe (dnp), Copeland (14/2), van Langenhove (0), Holiday (3/1), Jackson (7), Jedaoudi (dnp), Fox (2), Young (16)

Presse: General Anzeiger
 

http://www.telekom-baskets-bonn.de
erstellt am 01.02.2012

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