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PK Bamberg vs Bonn, 15.05.2012



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Ohne Jordan ohne Chance in Bamberg

Brose Baskets - Telekom Baskets Bonn 97:66 (33:17, 23:19, 24:19, 27:11)

Die Telekom Baskets Bonn haben am 20. Spieltag in der Beko Basketball Bundesliga eine herbe Niederlagen hinnehmen müssen. Ohne seinen Pointguard Jared Jordan musste sich das Team von Trainer Michael Koch bei Meister Brose Baskets mit 66:97 (17:33, 19:23, 19:24, 11:27) geschlagen geben.

Statistik General Anzeiger Bonner Rundschau

Benas Veikalas stand trotz seiner 16 Punkte mit den Baskets in Bamberg auf verlorenem Posten (Foto: Wolter)
Die Rheinländer mussten in Bamberg ohne ihren etatmäßigen Aufbauspieler Jared Jordan auskommen, der aufgrund eines grippalen Infekts in Bonn das Bett hütete. Die krankheitsbedingte Abwesenheit des Baskets-Regisseurs war im Angriff deutlich zu spüren, wo die lenkende Hand des besten Assist-Gebers der Liga fehlte. So blieb Coach Michael Koch nichts anderes übrig, als kurzfristig die über die vergangenen Trainingstage einstudierte Taktik gegen die Oberfranken kurzfristig über Bord zu werfen und zu improvisieren.

Bonn startete mit Simonas Serapinas, Benas Veikalas, Talor Battle, Tony Gaffney und den mit warmem Applaus begrüßten Chris Ensminger in die Partie. Mit hoher Intensität in der eigenen Hälfte wurden die Hausherren gleich in den ersten beiden Angriffen zu Ballverlusten gezwungen, was die Gäste in der Folge nur bedingt ausnutzen konnten (6:8, 4. Minute). Die Franken schalteten ihrerseits in der eigenen Hälfte zwei Gänge höher und fanden darüber zu ihrem offensiven Rhythmus, was eindrucksvoll an einem 10:0-Lauf abzulesen war (16:8, 6. Minute). Ein Tip-In des bestens aufgelegten Nationalspielers Tibor Pleiß sorgte dafür, dass die Differenz erstmals zweistellig wurde (23:12, 8. Minute). Bonn fand zu selten ein geeignetes Mittel gegen die gut stehende Bamberger Verteidigung, ließ sich aber zunächst nicht vollends abschütteln (45:36, 13. Minute). Ein 11:0-Run des Meisters sorgte vor der Halbzeit jedoch für klare Verhältnisse (56:36, 20. Minute).

Was auch immer die Telekom Baskets - sowohl defensiv mit wechselnden Verteidigungsformen als auch offensiv - versuchten, Bamberg präsentierte sich zu eingespielt, zu abgeklärt, um den Rheinländern ein Comeback zu erlauben (71:49, 27. Minute). So nutzte Coach Michael Koch die Zeit, um unterschiedliche Konstellationen auf dem Feld auszuprobieren. Gleiches galt für Bambergs Trainer Chris Fleming, welcher ebenfalls viel durchrotierte (80:55, 30. Minute). Insgesamt standen die Baskets beim seit 41 Heimspielen in der Beko-BBL ungeschlagenen Ligaprimus auf verlorenem Posten und mussten so nach 40 Minuten eine deutliche 66:97-Niederlage hinnehmen.

Den guten Start verdankte Bamberg hauptsächlich einen ausgesprochen „heißen Händchen“ von jenseits der 6,75 Meter-Linie. Die Brose Baskets versenkten allein im ersten Viertel fünf von sieben Dreierversuchen (71 Prozent). Im zweiten Abschnitt gesellten sich zwei weitere Treffer von außen hinzu, und auch nach dem Seitenwechsel blieb es bei den Franken hochprozentig - die Brose Baskets beendeten die Begegnung mit 10/17 Dreiern (59 Prozent).

Den Telekom Baskets Bonn bleibt nach Wochen mit teilweise drei Spielen jetzt endlich eine siebentägige Pause um die Erkrankung von Jared Jordan auszukurieren und sich auf den nächsten fränkischen Gegner in der Beko Basketball Bundesliga vorzubereiten. Am Sonntag, 12.02.2012, kommt der BBC Bayreuth in den Telekom Dome.


Michael Koch: (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Glückwunsch an Bamberg, das heute völlig verdient gewonnen hat. Für uns stellt dieses Spiel das Ende eines zuletzt taffen Programms dar. Von den jetzt verbleibenden 14 Spielen müssen wir gegen die Mannschaften hinter uns, aber vor allem die Teams, die mit uns um die Playoffs ringen, Punkte holen.“

Chris Fleming (Trainer Brose Baskets):

„Bonn hatte es heute ohne Jared Jordan sicherlich schwer, da er ein Spieler ist, der die Partie gut lesen und lenken kann. Ich bin mit der Ballbewegung meiner Mannschaft zufrieden, wenngleich unsere Teamdefense in einigen Bereichen nicht so funktioniert hat, wie ich mir das vorstelle.“

Telekom Baskets Bonn:

Serapinas (12/2 Dreier), Ensminger (8), Veikalas (16/2), Buljan (14/2), Mangold (0), Thülig (1), Hain (0), Gaffney (3), Battle (12), Wohlfarth-Bottermann (0)

Brose Baskets:

Suput (9/1), Tadda (2), Jenkins (13/2), Stuckey (0), Neumann (dnp), Pleiß (17/1), Roberts (10/1), Jacobsen (8/2), Tucker (20/2), Gavel (9), Slaughter (9)
 

http://www.telekom-baskets-bonn.de
erstellt am 05.02.2012

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