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29.11.2015

Negativrekord: Achte Niederlage in Serie

BG Göttingen – Telekom Baskets Bonn 75:68 (21:27, 17:11, 23:8, 14:22)

Die Telekom Baskets Bonn haben wettbewerbsübergreifend das achte Spiel in Folge verloren – die längste Negativserie der Vereinsgeschichte. Das Team von Trainer Mathias Fischer zog nach einer schwachen Vorstellung bei der BG Göttingen mit 68:75 (27:21, 11:17, 8:23, 22:14) den Kürzeren.

Traf im ersten Viertel drei Dreier: Rotnei Clarke (Foto: Klar)

 

Fanden fünf der letzten sechs Partien „on the road“ statt, stehen den Telekom Baskets nunmehr zwei Heimspiele in Folge bevor. Am kommenden Mittwoch (2.12.) gastiert Union Olimpija Ljubljana auf dem Hardtberg, am Nikolaustag (6.12.) geben einmal mehr die EWE Baskets Oldenburg ihre Visitenkarte im Telekom Dome ab.


Kurz und knapp

Die Niederlage bei der BG Göttingen war die vierte Schlappe in Folge in der Beko BBL. Die Baskets enttäuschten besonders in einem desolaten dritten Viertel, das mit 8:23 hergegeben wurde. Wie schon in den Spielen zuvor wirkte das Bonner Spiel zu fahrig, wenig durchdacht und ohne die notwendige Intensität.

Die Gäste erwischten bei der bis dahin vor eigenem Publikum noch sieglosen BG den besseren Start. Dirk Mädrich setzte an beiden Enden des Feldes Akzente, indem er sich offensiv am Brett erfolgreich durchsetzte und defensiv gegnerische Würfe entschärfte (2:7, 3. Minute). Zwar arbeitete Göttingen sich langsam in die Partie, doch auf Bonner Seite kristallisierte sich mehr und mehr heraus, was die Angriffsmaschinerie der Baskets antreiben sollte. Allein Rotnei Clarke zeichnete für drei der insgesamt fünf rheinischen Dreier verantwortlich, die für eine kleine Führung sorgten (21:27, 10. Minute).

Göttingen schaltete in der Verteidigung einen Gang höher und schwang sich zu einem 10:1-Run auf (31:28, 14. Minute). Die Hausherren drohten sich allmählich abzusetzen, doch die Fischer-Schützlinge hielten mit einer kämpferischen Leistung dagegen und blieben stets in Reichweite. Der gezeigte Einsatz wurde mit der Chance belohnt, pünktlich zum Gang in die Kabine den Ausgleich herzustellen – was sich Mädrich in unmittelbarer Korbnähe nicht nehmen ließ (38:38, 20. Minute).

Nach dem Seitenwechsel waren es abermals die „Veilchen“, die einen Run initiieren konnten. Während bei Mädrich und Co. nichts zusammen zu laufen schien, wuchs die Differenz in Windeseile in den zweistelligen Bereich (51:40, 26. Minute). Bei Bonn schlichen sich Fehler im Ballvortrag sowie im Abschluss ein, was gleichermaßen Wasser auf die Göttinger Mühlen gleichkam (61:46, 30. Minute).

Im finalen Abschnitt versuchten die Baskets ein Comeback zu lancieren, forcierten dabei jedoch zu sehr die seit dem Auftaktviertel nicht mehr fallenden Dreier. Die Vielzahl der Einzelaktionen befeuerte das schnelle Spiel der BG, die kurz darauf bereits etwas Druck rausnahm (73:54, 36. Minute). So ergab sich die Gelegenheit, gegen Ende der Begegnung noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben – am Ausgang dieser Partie mit historischer Bedeutung änderte dies allerdings nichts.


Aus dem Zahlenwald

Bonn überzeugte im Auftaktviertel mit einer ungeheuer hochprozentigen Trefferquote aus der Distanz – gleich fünf von neun Dreierversuchen fanden im ersten Abschnitt ihr Ziel (55,5 Prozent). Göttingen stand den Baskets-Schützen in der Folge enger auf den Füßen, wodurch in den zehn Minuten vor der Pause deutlich weniger Schüsse von „Downtown“ durchs Netz rauschten (1/7, 14,3 Prozent). Nach dem Seitenwechsel fand während des dritten Viertel sogar kein einziger Bonner Distanzwurf das angedachte Ziel (0/6), Erst auf der Zielgeraden zeichneten die Gäste von jenseits der 6,75 Meter-Linie nochmals erfolgreich und beendeten die Partie mit einer Quote von 32,3 Prozent (10/31).

Ein zweiter großer Faktor für die Niederlage waren einmal mehr die Ballverluste. Im starken ersten Viertel stand für die Baskets lediglich ein Turnover zu Buche. Danach leichteten sich die Rheinländer pro Abschnitt jedoch mindesten deren vier und gingen schlussendlich mit 16 vertändelten Bällen vom Feld.


Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Mädrich (9), McKinney (14/4 Dreier), Mangold (3/1), Chylinski (5/1), Lawrence (6/1, 8 Assists), Klimavicius (4), Koch (2), White (14), Clarke (11/3), Lodders (dnp), Blass (dnp)

BG Göttingen:

Perry (6), Kulawick (5/1), Everett (9/1), Spohr (5/1), Onwuegbuzie (dnp), Schwarz (3/1), Godbold (6), Mönninghoff (8), Kamp (17/1), Edwards (10), Boakye (dnp), Boykin (6/2)


Bilanz

Telekom Baskets Bonn – BG Göttingen

Siege:              9
Niederlagen:    5
in Bonn:           6 Siege, 1 Niederlage
in Göttingen:   3 Siege, 4 Niederlagen


 

 

 

Die nächsten Heimspiele der Telekom Baskets Bonn

Mittwoch, 02.12.2015 - 19:30 Uhr - Eurocup:

Telekom Baskets Bonn vs.  Union Olimpija Ljubljana - Tickets >>


Sonntag, 06.12.2015 - 17:00 - Beko BBL:

Telekom Baskets Bonn vs. EWE Baskets Oldenburg - Tickets >>


Dienstag, 16.12.2015 - 19:30 - Eurocup:

Telekom Baskets Bonn vs. JSF Nanterre - Tickets >>






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