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Noch Tage bis zum Saisonstart 2017/18

Mickey McConnell - #4

NameRichard McConnell
PositionGuard
Größe185 cm
Gewicht85 kg
Geboren14.04.89
HerkunftUSA
In Bonn seit2014
frühere Vereine

Texas Legends (D-League), Tezenis Verona (ITA), Fileni Jesi (ITA), St. Mary's University (NCAA), Dobson Highschool

Eine Redewendung besagt, dass in jedem amerikanischen Haushalt ein Baseball und entsprechender Handschuh vorhanden sind. Im Fall von Familie McConnell ist es jedoch so, dass der Volkssport Nummer eins in den Staaten den Alltag viele Jahre lang bestimmt hat. Kein Wunder, immerhin heimste Vater Rick anno 1976 mit der University of Arizona die College World Series Championship ein. Und so musste sich der kleine Richard Barton schnell daran gewöhnen, anstatt mit seinem Taufnamen immerzu mit Mickey angesprochen zu werden. „Ursprünglich wollten mich meine Eltern tatsächlich Mickey taufen, haben sich nach alter Familientradition jedoch dagegen entschieden“, so der Neu-Baskets. Der Spitzname blieb dennoch haften – zu Ehren des legendären Mickey Mantle, der mit den New York Yankees zwischen 1951 und 1968 siebenmal die World Series gewann.

Dass er dem er dem orangefarbenen Leder letztlich doch den Vorzug gab, obwohl er ein ausgezeichneter Shortstop war, hat er nie bereut. Immerhin ergab sich für ihn so die Chance, auf Tuchfühlung mit Dirk Nowitzki zu kommen. Immer Herbst 2013 stand McConnell im Training Camp der Dallas Mavericks, wurde jedoch kurz vor Saisonstart aus dem Kader gestrichen und dafür clubeigene D-League-Team der Texas Legends verfrachtet. "Das war ok, hatte aber mit einem Farmteam, wie man es aus Europa kennt, überhaupt nichts zu tun“, berichtet der 1,85 Meter-Mann. „Die Legends machen komplett ihr eigenes Ding, und von den Mavs hat sich während der Saison auch niemand mehr blicken lassen.“ Umso klarer war der Wunsch, entweder in der NBA oder in Übersee Fuß zu fassen. Als sich nach der Summer League in Las Vegas mit den Charlotte Hornets kein Deal anbahnte, kam die Offerte der Telekom Baskets gerade recht auf den Tisch geflattert. „Ich habe zwischen 2011 und 2013 zwei Jahre in Italien gespielt und mag den europäischen Basketball“, konstatiert McConnell. „Mein Eindruck von unserem Team ist, dass wir schwer ausrechenbar sind und gerade im Angriff unheimlich viele Optionen haben. Mein Job ist es, die Jungs zur rechten Zeit am rechten Ort mit guten Pässen zu versorgen.“

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