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Noch Tage bis zum Saisonstart 2017/18

Ryan Brooks - #7

NameRyan Brooks
PositionGuard
Größe193 cm
Gewicht89 kg
Geboren12.04.88
HerkunftUSA
In Bonn seit2013
frühere Vereine

FRAPORT SKYLINERS. LTi GIESSEN 46ers, Namika Lathi (FIN)

Es geschieht nicht selten, dass auf Vordergründigkeiten mehr Wert gelegt wird, als das große Ganze im Blick zu behalten. Für sein Team in der ersten Fünf zu stehen, ist für jeden Spieler eine Auszeichnung. Auch die Fans applaudieren zu Beginn einer Partie meist besonders laut und lassen das aufs Parkett schreitenden Parkett wissen, dass sie bereit sind, von den Rängen aus für die kommenden 40 Nettominuten Vollgas zu geben. Aus Sicht der Verantwortlichen aber ist es mindestens genauso wichtig, wenn nicht gar von vorgezogener Bedeutung, mit welcher Konstellation eine Begegnung zu Ende gebracht wird. „Er hat diese Rolle akzeptiert, was überhaupt nicht selbstverständlich ist“, sagt Baskets-Sportmanager Michael Wichterich über Ryan Brooks. „Von der Bank zu kommen und durch seine defensiven wie offensiven Fertigkeiten eine neue Dynamik aufs Feld zu bringen, ist eine seiner wertvollsten Qualitäten.“ In Zahlen drückte sich dies 2013/2014 durch 14,1 Punkte aus.

Ursprünglich auf der Position des Shooting Guard beheimatet, geht Brooks für die Telekom Baskets seit dem Sommer 2013 nominell als Small Forward ins Rennen. Aufgrund seiner ordentlichen Physis, die er in der Offseason durch innovative Trainingsinhalte wie Medizinballtennis in Form hielt, hat er kein Problem damit, größere und schwerere Gegenspieler vor sich zu halten. Im Gang nach vorn macht dem 26-Jährigen in Sachen Geschwindigkeit ohnehin niemand etwas vor. Im Fastbreak ist er auch deutlich über Ringniveau ein dankbarer Abnehmer von Alley-Oop-Pässen, die den Telekom Dome erzittern und Zuschauer wie Mitspieler mit offenen Mündern staunend zurück lassen.

Einen „Joker“ wie Brooks in seinen Reihen zu haben, ist alles andere als selbstverständlich. Ihn nach der tollen Vorsaison im vergangenen Sommer weiterhin an den Club binden zu können, zeigt deutlich auf, wie glücklich der Wingman in Bonn ist – auf sowie abseits des Parketts.

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