SucheSuche
Jetzt das Saisonabo für 2016/2017 abschließen!
Noch Tage bis zum Saisonstart 2016/17

Eugene Lawrence

NameEugene Lawrence
Geburtsdatum22.06.1986
PositionPoint Guard / Shooting Guard
Größe1,84 m
Gewicht105 kg
NationalitätUSA
Im Verein seit2014
Frühere Vereineu. a. Hoverla (UKR), Nymburk (CZE), Prostejov (CZE), Nitra (SVK)

Statistken auf www.beko-bbl.de >>

 

Aufbauspieler stehen in Bonn in einer guten Tradition. Während der letzten 20 Jahre bewiesen die Telekom Baskets bei der Zusammenstellung ihrer Mannschaft ganz oft ein ungeheuer gutes Näschen. Die im magentafarbenen Dress auflaufenden Point Guards waren nicht nur in der ehemaligen Bundeshauptstadt bekannt, sondern erhielten ligaweit reichlich Anerkennung. Der jüngste Kandidat in der illustren Reihe ist Eugene Lawrence. Karneval 2014 in einer schwierigen Phase des Umbruchs ins Rheinland gekommen, ließ er keinerlei Zweifel daran aufkommen, dass er weitaus mehr als nur ein Ersatz für den seinerzeit nach Bamberg abgewanderten Jared Jordan war.

Mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mittel versuchten die Eisbären Bremerhaven im Rahmen des auf dem Hardtberg hochheiligen Karnevalsspiel die Punkte aus dem Telekom Dome zu entführen. Doch Lawrence hatte bei seinem Debüt etwas dagegen und netzte wenige Sekunden vor Spielende den entscheidenden Dreier zum 80:79-Endstand ein – der Einstand war gelungen. Mit dem gebürtigen New Yorker im Kader unterlagen die Telekom Baskets ab da bis zum Playoff-Ausscheiden kein einziges Heimspiel mehr.

Als der Familienvater die Vertragsverlängerung unterzeichnete, spielte von seiner Seite sicherlich auch ein Stück weit Dankbarkeit gegenüber den Verantwortlichen mit. Immerhin hatte Lawrence zuvor in der durch Unruhen geplagten Ukraine nicht nur mit ausbleibenden Gehaltsschecks zu kämpfen, sondern musste vor echter physischen Gewalt gewappnet sein.

Als Vorbereitung auf die Saison 2014/2015 ging der von allen nur „Geno“ genannte Guard mit Kumpels im berühmten Gersh Park zu Brooklyn auf Korbjagd. „Da musst du richtig taff sein, denn es geht darum, dass du deine Familie vertrittst und dir im Nachhinein keine blöden Sprüche gefallen lassen willst“, so der 28-Jährige. Mit entsprechender Intensität ging er zu Werke und bestätigte auf dem Weg zum Turniersieg seinen Spitznamen „Built for tough“, was er mit seinem breitesten Grinsen quittierte. „Ich war schon immer kräftig … davon mache ich auf dem Feld lediglich Gebrauch, um meinem Team zu helfen.“ Und er wird es auch 2015/2016 in Bonn tun – dann aber über eine komplette Saison hinweg und als frisch gebackener Teamkapitän.

Die erste Geige - Bericht über Eugene Lawrence im Bonner General-Anzeiger






Druckansicht zum Seitenanfang