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02.12.2016

1. Regio: Auswärts ins Tecklenburger Land

Ibbenbüren empfängt Telekom Baskets Bonn 2

Am 12. Spieltag der 1. Regionalliga West müssen die Baskets eine der längeren Auswärtsfahrten auf sich nehmen, um am Samstag (03.12.16, 19:00 Uhr) das nächste Ligaspiel zu bestreiten. Beim TVI Ibbenbüren wollen die Telekom Baskets Bonn 2 wieder zu alter Stärke zurückfinden.

Wollen nach einer schwachen Teamleistung wieder zu alter Stärke finden: Joel Zeymer und die 2. Herren. (Foto: Jörg Mäß)

Bonn trifft auf ein Team, das sich in Mitten eines Umbruchs befindet. Die AOK Ballers Ibbenbüren trennten sich vor kurzem von Coach Timo Völkering und haben mit dem Trainerduo Marc Pohlmann und Christian Beuing für Ersatz aus dem eigenen Basketballprogramm gesorgt.

Ibbenbüren konnte sich im Sommer die Dienste des US-Amerikaners Chris Hortman sichern. Die Allzweckwaffe führt die Mannschaft aus dem Tecklenburger Land in nahezu allen wichtigen Kategorien an: 25 Punkte, 9 Rebounds, 4 Assists und 3,5 Steals lässt sich der Guard allabendlich in die Statistikbögen schreiben. Kein Wunder also, dass Thomas Adelt hier ansetzen möchte: „Gegen so einen starken Spieler müssen wir als Team verteidigen, um seine Kreise einzuengen.“

Unterstützung bekommt Hortman vom litauischen Shooting Guard Martynas Airosius und dem deutschen Power Forward Max Massing, die beide rund elf Punkte pro Spiel erzielen. Dieses Trio bindet auch die meisten Minuten in der Rotation von Ibbenbüren. Wie so oft in der 1. Regionalliga sammelt dabei der Amerikaner des Teams die meisten Meilen: 34 Minuten darf Hortman pro Partie auf dem Feld stehen.

Die Ballers stehen aktuell auf Tabellenplatz 12 und haben bisher nur drei von elf Begegnungen für sich entscheiden können. Schuld daran ist unter anderem der schwache offensive Output. Nur 75 Punkten werden im Schnitt erzielt, während gegnerische Teams mit gut 81 Zählern regelmäßig hohe Ergebnisse erzielen. Zum Vergleich: Bei den Baskets ist die Differenz zwischen erzielten und kassierten Punkten deutlich geringer – ja sogar positiv. 81,5 Zähler stehen hier 81,4 Gegenpunkte gegenüber.

Mit einer Ausnahme ist Bonn seinen Kontrahenten in sämtlichen Statistiken überlegen: die Freiwurfquote. Nur 63% aller zugesprochenen Bonuswürfe werden von den Baskets im Korb versenkt. Auch nicht stark, aber mit 68% immerhin besser als bei der 2. Herren, sieht es bei Ibbenbüren aus.

Trotz der vermeintlichen Überlegenheit warnt Adelt vor dem Spiel: „Es ist immer schwierig gegen eine Mannschaft zu spielen, die vor kurzem einen Trainerwechsel vollzogen hat. So eine Veränderung weckt oft neue Kräfte, Emotionen werden freigesetzt, Spieler wollen sich neu empfehlen. Insofern ist es ein gefährliches Spiel, auf das wir uns gut vorbereiten.“



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