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BCL: Overtime-Krimi in Oostende

Baskets unterliegen 84:86 / Samstag (16.12.) auswärts in Göttingen

Zum Auftakt der Basketball Champions League haben die Telekom Baskets eine hauchdünne, äußerst ärgerliche Niederlage hinnehmen müssen. Trotz eines Josh Mayo in Topform (28 Punkte) zog Bonn im belgischen Oostende mit 84:86 (21:17, 12:21, 22:17, 15:15, 14:16) nach Verlängerung den Kürzeren. Die Rheinländer steigerten sich während der Partie beim Kampf um den Rebound, ließen jedoch an der Freiwurflinie insgesamt zu viele Chancen liegen (9/20 Treffer).

Die Geschichte des Spiels

Die Telekom Baskets kamen gut in die Begegnung, zahlten mit zunehmendem Verlauf aber der Rebound-Überlegenheit der Gastgeber Tribut. Oostende kämpfte sich zurück und beanspruchte meist eine schmale Führung für sich, ehe Bonn auf der Zielgeraden des vierten Durchgangs Nervenstärke bewies und der Sieg greifbar nah schien. Der belgische Meister rettete sich in die Verlängerung und wehrte dort zehn Zähler von Josh Mayo ab, der mit dem letzten Schuss der Begegnung nochmals den Auswärtserfolg hätte dingfest machen können – doch dem Amerikaner blieb sein siebter Distanztreffer des Abends verwehrt.


Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Zubcic (8), Klein (9/3 Dreier), Djurisic (4/1, 6 Rebounds), Gamble (6, 9 Rebounds, 2 Steals), Jasinski (dnp), DiLeo (13/1), Breunig (2), Polas Bartolo (8/2), Mayo (28/6), Hill (6)

Oostende:

Lasisi (11/1), Salumu (22/3), Mwema (10/2), Djordjevic (7/1, 9 Assists), Jagodic-Kuridza (2), Kesteloot (0), Jekiri (7, 9 Rebounds), Fieler (13/1), Mihailovic (3/1)


Der Spielverlauf

Die Mannschaft von Trainer Predrag Krunic erwischte einen hervorragenden Start und überrumpelte die Gastgeber unmittelbar nach dem Tipoff durch eine offensichtliche Zielstrebigkeit, welche den Rheinländern schnelle einen Vorsprung bescherte. Bonn traf drei der ersten vier aus der Distanz auf die Reise gebrachte Würfe, was gar in einer zweistelligen Führung resultierte (4:15, 5. Minute). Oostende erholte sich jedoch nach dem anfänglichen Schock bravourös, stand den Baskets-Schütz fortan enger auf den Füßen und sammelte die zunehmende Zahl an Rebounds mit hoher Quote ein, wodurch die Partie an Spannung gewann (17:21, 10. Minute).

Das belgische Erfolgsrezept setzte den Gästen auch im zweiten Viertel arg zu. Bis auf Josh Mayo, der sich offensiv immer wieder von seinem Bewacher befreien und so Akzente setzen konnte, kam kaum ein Baskets-Akteur im Angriff wirklich zum Zuge (27:27, 14. Minute). Der belgische Meister behielt den Schwung bei, übernahm die Führung und ging mit dem Momentum auf seiner Seite in die Kabine (38:33, 20. Minute).

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Krunic-Schützlinge in allen Aspekten merklich präsenter – vor allem beim Positionskampf in Brettnähe. Oostende bekam einerseits weniger zweite Wurfchance, gleichzeitig gingen Mayo und Co. den eigenen Fehlwürfen aggressiver hinterher. Diese Vehemenz machte sich auch auf der Anzeigetafel bemerkbar (40:39, 24. Minute). Ab da blieb die Begegnung eng, bis Konstantin Klein binnen anderthalb Minuten drei Dreier in Serie versenkte und damit das Momentum umschwenken ließ (55:55, 30. Minute).

Genau zur rechten Zeit kehrte die defensive Intensität, welche Bonn in den vergangenen zwei Spielen getragen hatte, zurück. Oostende musste für jeden Schuss hart arbeiten, doch auch bei den Baskets ging die Trefferquote etwas herunter (64:64, 35. Minute). Auf der Zielgeraden zeigte sich, wie gut es um das Nervenkostüm beider Teams bestellt ist: Zwar vergab Nemanja Djurisic zwei wichtige Freiwürfe, doch Polas Bartolo sicherte den Offensiv-Rebound und passte auf den mittlerweile an der Dreierlinie stehenden Montenegriner, der direkt Maß nahm – und traf (68:70, 39. Minute). Den Hausherren blieb genügend Zeit, um den Ausgleich herzustellen, was ihnen letztlich 8,8 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit per Mitteldistanzwurf von Tonye Jekiri gelang. Ausgerechnet Djurisic, der zuvor noch von jenseits der 6,75 Meter-Linie getroffen hatte, verlegte ob arger Bedrängnis am Brett – Verlängerung (70:70, 40. Minute).

In den fünf Extraminuten wirkte Oostende insgesamt frischer brachte gleich etwas Distanz auf die Anzeigetafel. Dann schlug die Stunde des Josh Mayo. Der Bonner Spielmacher markierte zehn Zähler in Serie, darunter auch zwei Dreier, doch das Team von Trainer Dario Gjergja zeigte sich als Kollektiv abgezockter. Trotz Mayo’s Heldentaten musste Bonn taktisch foulen, hatte sogar mit dem letzten Angriff den Sieg auf der Hand, doch ausgerechnet der finale Dreierversich des Baskets-Kapitäns verfehlte sein Ziel.


Der Blick in die Zukunft

Auf Bundesliga-Parkett müssen die Baskets am kommenden Wochenende ebenfalls „on the road“ ran.

Samstag, 16.12.2017, 18:00 Uhr: BG Göttingen – Telekom Baskets Bonn (BBL)

Die „Veilchen“ haben vier ihrer letzten fünf Partien verloren und rutschten dadurch auf den 15. Tabellenplatz ab. Mit Malik Müller (ehemals Bamberg) verpflichtete der Club unlängst einen variablen Flügel, der dem Kader mehr Tiefe geben soll.



Die nächsten Heimspiele der Telekom Baskets Bonn

Di. 19. Dezember 2017 – 20:00 Uhr - Basketball Champions League

Telekom Baskets Bonn vs. Stelmet Zielone Gora

Fr. 29. Dezember 2017 – 20:30 Uhr - easyCredit BBL 

Telekom Baskets Bonn vs. Giessen 46ers

Do. 11. Januar 2018 – 20:30 Uhr - easyCredit BBL 

Telekom Baskets Bonn vs. Eisbären Bremerhaven

 

Tickets für die Heimspiele der Telekom Baskets Bonn gibt es hier:

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