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FRAPORT SKYLINERS – Telekom Baskets Bonn 73:74 (20:12, 16:16, 20:23, 17:23)

Die Telekom Baskets Bonn haben zwei wichtige Punkte im Rennen um die besten Playoff-Plätze in der easyCredit Basketball Bundesliga gewonnen. Mit 74:73 (12:20, 16:16, 23:20, 23:17) setzten sich Julian Gamble (20pts, 10reb) bei den FRAPORT SKYLINERS durch, wobei der Center in der letzten Minute mit einem Korb sowie einem Ballgewinn zum Matchwinner avancierte.

Durch die zeitgleiche Niederlage Berlins in Oldenburg (81:93) rücken die Bundesstädter auf den fünften Tabellenplatz vor.

Nach dem amtierenden FIBA Europe Cup-Champ ist vor dem diesjährigen FIBA Europe Cup-Halbfinale. Am kommenden Mittwoch, den 5.4.2017, empfangen die Telekom Baskets Bonn die Mannschaft von Nanterre 92 auf dem Hardtberg – der Tipoff ist für 19:30 Uhr angesetzt. Das Hinspiel im Pariser Vorort hatten die Rheinländer vergangene Woche mit 77:76 gewonnen. Schon ein Unentschieden würde den Telekom Baskets Bonn im Rückspiel reichen, um erstmals in der Vereinsgeschichte in ein Europapokal-Finale einzuziehen. Resttickets >>

Es war ein vom Ring abprallender Dreierversuch von Jamarr Sanders, den Gamble in der letzten Minute des Spiels sicherte und selbst versenkte. Im direkten Gegenzug stahl der Amerikaner den Ball und sorgte somit dafür, dass die schmale 74:73-Führung Bestand hielt. Mit insgesamt 20 Punkten und zehn Rebounds kam Gamble auf ein Double-Double, wobei er in Sachen Scoring teamintern nur noch von Josh Mayo (24 Punkte) übertroffen wurde.

Bonn musste auf die rekonvaleszenten Konstantin Klein (Fuß) und Topscorer Ryan Thompson (Hüfte) verzichten. Bei Frankfurt saß Kwame Vaughn in zivil auf der Bank.


Das Spiel

Die Gäste taten sich in der Anfangsphase zunächst schwer ihren Rhythmus zu finden. Offensiv war Julian Gamble weitestgehend auf sich alleine gestellt, defensiv wurden den Gastgebern zu viele Freiräume gewährt (12:6, 7. Minute). Coach Krunic verzichtete jedoch auf eine Auszeit und sah in der Folge, wie Kapitän Josh Mayo allmählich aufdrehte. Der Bonner Kapitän bekam deutlich mehr direkten Zugriff aufs Spiel, versenkte einen wichtigen Dreier und zwang dadurch wiederum Frankfurt zu einer taktischen Besprechung (12:11, 8. Minute). Was auch immer SKYLINERS-Trainer Gordon Herbert seinen Schützlinge mit auf den Weg gegeben hatte: Es fruchtete – Frankfurt beendete den Abschnitt mit einem 8:1-Lauf (20:12, 10. Minute).

Frankfurt witterte sein Heil offensiv in Distanzwürfen. Zwar fielen diese nicht besonders hochprozentig (4/16 in der ersten Hälfte), dafür profitierten die „Mainhattan Giganten“ umso mehr von unnötigen Bonner Ballverlusten. So konnte sich die Herbert-Truppe mehrfach zweistellig absetzen, doch Mayo und Co. fanden vor der Pause noch einmal genügend Momentum, um den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich zu drücken (36:28, 20. Minute).

Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung physischer, was Bonn ob der personellen Tiefe am Brett entgegen kam. Die hessische Verteidigung sank automatisch weiter in Richtung Grundlinie ab, wodurch entlang des Perimeters mehr Platz entstand. Diesen nutzten sowohl Yorman Polas Bartolo als auch Josh Mayo für Treffer von jenseits der 6,75 Meter-Linie und hielten die Baskets damit auf Tuchfühlung (49:47, 27. Minute). Frankfurt stemmte sich mit allen Mitteln gegen den drohenden Führungswechsel und wahrte zunächst einen kleinen Vorsprung (56:51, 30. Minute).

Im finalen Abschnitt entlud sich die Anspannung – welche auf beiden Seiten spürbar war – in einem gegen Quantez Robertson gepfiffenen Technischen Foul“. Die fälligen Freiwürfe verwandelte Mayo sicher, Julian Gamble legte nach schöner Einzelaktion nach, so dass Mayo mit einem Korbleger für die erste Bonner Führung des Spiels sorgen konnte (59:61, 33. Minute). Zwar nahmen die SKYLINERS eine Auszeit, um den Rhythmus der Magentafarbenen zu brechen, doch der Kampfgeist des Tabellensechsten blieb unverändert hoch. Alles lief auf eine packende Schlussphase hinaus. In dieser avancierte Julian Gamble zum Matchwinner: Mit einem zu Punkten verwerteten Korbleger knapp 43 Sekunden vor Schluss sowie dem Steal, der Frankfurt die Chance auf den Führungswechsel raubte, führte er die Baskets auf die Siegerstraße. Mayo vergab neun Sekunden vor dem Ende die Chance, weiter zu erhöhen, doch auch Frankfurts Shawn Huff konnte den letzten Wurf des Spiels nicht mehr im Korb unterbringen.


Stimmen zum Spiel

Predrag Krunic (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Es war ein gutes und stark umkämpftes Spiel beider Teams. Beide haben auf hohem Niveau verteidigt. Es war nicht unbedingt ein attraktives Spiel, aber dennoch für die Fans sicher interessant, da es sehr intensiv war. Ich möchte meinen Spieler zu dieser Leistung gratulieren. Wir sind zwar nicht gut gestartet, haben aber über den Kampf den Weg zurück gefunden. Ich möchte mich bei unseren Fans für die tolle Unterstützung bedanken. Es war ein wichtiger Sieg für uns!“

Gordon Herbert (Trainer FRAPORT SKYINERS):

„Dieses Spiel war hart umkämpft. Für uns war es zu sehr eine Achterbahnfahrt mit einigen Höhen, aber zu vielen Tiefen. Wir haben die kleinen Dinge einfach nicht gut genug gemacht.“


Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Silins (0), Barovic (1), Richter (4), Gamble (20, 10 Rebounds), Sanders (4), DiLeo (0), Koch (3/1), Polas Bartolo (16/1), Mayo (24/5, 5 Assists), Horton (2)

FRAPORT SKYINERS:

English (20/3), Robertson (5/1), Morrison (3), Shields (19/2), Kiel (5), Agva (2), Huff (11/1), Merz (8/2), Ilzhöfer (0), Zeeb (dnp), Bonga (dnp)


Bilanz

Telekom Baskets Bonn – Frankfurt

Siege:        25 (BBL: 24, Pokal: 1)
Niederlagen:    23 (BBL: 22, Pokal: 1)
in Bonn:    15 Siege, 8 Niederlagen
in Frankfurt:    10 Siege, 15 Niederlagen





Die nächsten Heimspiele der Telekom Baskets Bonn

FIBA Europe Cup Halbfinale-Rückspiel - Mi. 05. April 2017 - 19:30 Uhr
Telekom Baskets Bonn vs. Nanterre 92 (FRA)

easyCredit BBL - So. 9. April 2017 - 15:30 Uhr
Telekom Baskets Bonn vs. Science City Jena

easyCredit BBL - So. 23. April 2017 - 15:30 Uhr
Telekom Baskets Bonn vs. BG Göttingen

 

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