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Telekom Baskets Bonn – FC Bayern München 72:83 (22:26, 14:23, 24:14, 12:20)

Am letzten Spieltag der regulären Saison 2017/2018 haben die Telekom Baskets eine 72:83-Niederlage gegen den FC Bayern München hinnehmen müssen. Damit beendet Bonn die Hauptrunde auf dem 5. Platz und trifft in den anstehenden Playoffs auf Meister Bamberg.

Die Geschichte des Spiels

Ganz viel Kampf, ganz viel Herz: Auch nach 17-Punkten Rückstand (36:53, 22. Minute) gaben sich die Telekom Baskets nie auf und kämpften sich zurück in die Partie. In der 33. Minute betrug der Rückstand nur noch einen Zähler, doch die Führung konnte Bonn nach einem frühen 14:10 (5. Minute) nicht mehr zurückerlangen. Besonders in der ersten Halbzeit gaben die Baskets zu viele Rebounds und somit zu viele zweite Chancen an ihren Gegner ab und verloren das Reboundduell am Ende deutlich. (Verhältnis: 28:35).

 

Der Blick auf die #PlayoffsBaby

Somit stehen folgenden Viertelfinal-Spieltermine gegen Brose Bamberg fest:

Spiel 1: Sonntag, 06. Mai 2018: 17:30 Uhr
Spiel 2: Mittwoch, 09. Mai 2018: 20:30 Uhr
Spiel 3: Samstag, 12. Mai 2018: 14:15 Uhr
Spiel 4: Dienstag, 15. Mai 2018: 20:30 Uhr (falls nötig)
Spiel 5: Donnerstag, 17. Mai 2018: 19:00 Uhr (falls nötig)

Tickets werden am morgigen Mittwoch ab 12:00 Uhr im Baskets-Ticketshop erhältlich sein.

 

Stimmen


Predrag Krunic (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Ich bin sehr stolz darauf, dass meine Mannschaft nach einem schwierigen zweiten Viertel nochmal in die Partie zurückgefunden hat. München war für uns ein sehr guter Test als Vorbereitung auf die anstehenden Playoffs, wo uns mit Bamberg eine hohe, aber bezwingbare Hürde bevorsteht.“

Ron Curry (#4 Telekom Baskets Bonn):

„Heute hat im Telekom Dome bereits Playoff-Atmosphäre geherrscht – das war großartig. München hat in den entscheidenden Phasen aus unseren kleinen Fehlern direkt Kapital schlagen und sich dadurch letztlich absetzen können. Wir müssen dieses Spiel schnell hinter uns lassen und nach vorne schauen.“

Dejan Radonjic (Trainer FC Bayern München):

„Für uns war wichtig, dass wir heute nochmal auf einem Mannschaft getroffen sind, die uns viel abverlangt hat. Vor allem im dritten Viertel hat Bonn seine Qualität unter Beweise gestellt – das lief nicht so, wie wir uns das vorstellen. Umso mehr freuen wir uns jetzt auf die Playoff-Serie gegen Frankfurt.“

Danilo Barthel (#22 FC Bayern München):

„Wir haben einen soliden Job gemacht. Nachdem Bonn im dritten Viertel eine starke Phase hatte, konnten wir den Druck erhöhen und die Baskets so zu Fehlern sowie schwierigeren Würfen zwingen.“



Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Curry (3/1 Dreier), Zubcic (14/8), Klein (2), Djurisic (6/1), Gamble (7), Jasinski (dnp), DiLeo (3/1, 6 Assists), Breunig (4, 7 Rebounds), Polas Bartolo (15/2), Mayo (18/3), Hill (0), Falkenstein (dnp)

FC Bayern München:

Hobbs (3/1), King (3/1), Cunningham (14/1), Lucic (9/1), Djedovic (11/1), Redding (9/1), Jovic (6), Barthel (5), Gavel (1), Booker (12), Zirbes (10), Jallow (dnp)


Bilanz

Bonn vs. München

Siege:              5 (BBL: 5)
Niederlagen:    10 (BBL: 9, Pokal: 1)
in Bonn:           4 Siege, 3 Niederlagen
in München:    1 Sieg, 7 Niederlagen



Der Spielverlauf

Der #HEARTBERG war auf Betriebstemperatur, 6.000 Fans standen hinter den Baskets, die von der ersten Minute an aggressive Defense spielten und Druck auf den Ball ausübten. Vorne fanden sie in Josh Mayo und Tomislav Zubcic ihre sichersten Schützen. Besonders Mayo war die Entschlossenheit anzumerken: So traf der Kapitän nicht nur seinen ersten Dreierversuch, sondern zog wiederholt zum Korb, um dann von der Freiwurflinie sicher einzunetzen. An der frühen 14:10-Führung war der Aufbauspieler mit sieben Zählern beteiligt (4. Minute). Bayern München ließ sich jedoch durch die gute Stimmung nicht aus dem Konzept bringen, spielte im Stile einer Spitzenmannschaft nüchtern und abgeklärt seinen Stiefel herunter, und übernahm mit einem 6:0-Zwischenspurt die Führung (14:16, 6. Minute). Schon da war zu merken, dass die Bayern besonders unter dem Korb präsenter und wacher waren und sich gleich vier Offensiv-Rebounds im ersten Viertel für zweite Wurfchancen schnappten. Allein Zubcic war es zu verdanken, dass die Baskets nach zehn Minuten nicht zu sehr ins Hintertreffen gerieten: Der Power Forward erzielte acht Punkte in Folge und sorgte so für den 22:26-Viertelendstand.

Während der FC Bayern Basketball effektiv weiterspielte, bekam Bonn im zweiten Spielabschnitt vermehrt Probleme im Abschluss. Nur vier Punkte durch Nemanja Djurisic erzielte die Mannschaft von Trainer Predrag Krunic in den ersten sechs Minuten des zweiten Viertels. Bayern baute indes seine Führung durch einen Dreier von Reggie Redding auf zehn Punkte aus (26:36, 16. Minute). Die Baskets suchten nach Antworten gegen die sichere Verteidigung der Gäste und fanden sie Capitano Mayo, der zurück aufs Feld kehrte. Der kleinste Mann auf dem Feld kämpfte sich erst bis zum Korb durch und traf einen Korbleger, und brachte sein Team mit einem Distanztreffer wieder auf fünf Zähler heran (34:39, 17. Minute). Doch immer, wenn die Partie zugunsten der Hausherren zu kippen drohte, schaltete Bayern einen Gang höher: Schon stand es wieder 34:45 (19. Minute). Mit 13-Punkten Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Nach der Pause sah es kurz so aus, als würden die Münchner kurzen Prozess im Spitzenspiel des letzten Spieltags der easyCredit BBL machen. Devin Booker setzte sich zweimal in der Zone durch, schon führte die Mannschaft von Gäste-Trainer Dejan Radonnjic auf 17 Punkten davongezogen (36:53, 22. Minute). Doch anstatt sich auf den Rücken zu legen und sich zu ergeben, folgte nun die stärkste Phase der Baskets, die mit viel Herzblut zurückschlugen. Auch Julian Gamble fand nun besser ins Spiel und erzielte harterkämpfte Punkte gegen die Brocken Booker und Maik Zirbes. Es wurde deutlich besser gereboundet, defensiv standen sie ihren Mann und nun liefen sie von der Dreierlinie heiß: Zweimal Zubcic, jeweils einmal Mayo und Polas Bartolo – der Rückstand schmolz (56:61, 29. Minute). Konsti Klein setzte den Schlusspunkt hinter die Aufholjagd im dritten Viertel und traf zum 60:63 (30. Minute)

Im Schlussabschnitt waren es Polas Bartolo und Martin Breunig, die fast die Wende einleiteten. Erst traf der Deutsch-Kubaner seinen zweiten Dreipunktewurf, dann fasste sich Breunig ein Herz und zog erfolgreich zum Korb. 65:66 (33. Minute) – die Telekom Baskets waren zurück im Spiel, der #HEARTBERG bebte. Ebenso Coach Krunic: Nach einer strittigen Schiedsrichter-Entscheidung schmiss der Trainer zum wohl ersten Mal in dieser Saison sein Sacko auf den Hallenboden. Doch der Weckruf in Richtung der Unparteiischen und seiner Mannschaft kam zu spät. Zudem war nun zu spüren, dass die Aufholjagd wohl hier und da ein paar Körner zu viel verbraucht hatte. Bayern setzte sich wieder auf 67:75 ab (35. Minute). Polas Bartolo, an diesem Nachmittag mit knapp 28 Minuten Spielzeit am längsten auf dem Feld, verkürzte zwar noch einmal auf 69:75 (36. Minute), doch verwarf im Anschluss zwei Freiwürfe. Auch Zubcic ließ wichtige Zähler liegen und verwarf gleich drei Freiwürfe hintereinander, während der Tabellenerste sich in den Schlussminuten uneinholbar absetzen konnte. 

 

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