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Telekom Baskets Bonn – Fribourg Olympic: 80:72

Die Telekom Baskets Bonn haben den Einzug in die Basketball Champions League perfekt gemacht. Vor 3100 Zuschauern setzten sich die Baskets mit 80:72 (23:20, 22:18, 14:21, 21:13) auch im zweiten Qualifikationsspiel gegen Fribourg Olympic durch und werden nun im ersten Hauptrundenspiel der BCL den spanischen Erstligisten Zaragoza am 16.10.2019 (Uhrzeit wird noch bekannt gegeben) im Telekom Dome empfangen. Trey McKinney-Jones und Ben Simons avancierten mit je 14 Punkten zum Topscorer, Joshi Saibou (11) und Branden Frazier (13) punkteten ebenso zweistellig.

Bonn wird in der Hauptrundengruppe D antreten, zusammen mit Happy Casa Brindisi (Italien), PAOK Thessaloniki (Griechenland), Besiktas Sompo Sigorta (Türkei), JDA Dijon (Frankreich), Neptunas Klaipeda (Litauen) und dem zweiten Qualifikanten Falco Szombathely (Ungarn). 

 

Spielbericht

Thomas Päch schickte eine Starting Five aus Joshiko Saibou, TJ DiLeo, Trey McKinney-Jones und Martin Breuning in die „Mission Basketball Champions League“. Diese legte einen Blitzstart hin und führte nach nur zwei Minuten bereits mit 7:0. Auszeit Fribourg. Gäste-Coach Petar Aleksic rüttelte seine Mannschaft wach: Zwar erhöhten die Baskets anschließend auf 9:0 (3. Minute), doch Fribourg spielte nun deutlich aggressiver und antwortete mit einem 13:3-Lauf (12:13, 6. Minute). Dabei wurden sie ihrem Ruf als starke Rebound-Mannschaft gerecht und griffen sich alleine im ersten Viertel sieben Offensiv-Rebounds. Doch Bonn zeigte sich wenig beeindruckt und ließ prompt seinen nächsten Run folgen, der von Scharfschütze Ben Simons aus der Ecke zum 19:13 (9.) beendet wurde. Mit einer knappen 22:20 Führung ging es ins zweite Viertel.

Hier sahen die 3100 Fans im Telekom Dome ein sehr schnelles und stellenweise wildes Spiel. Immer wieder hechteten Spieler beider Mannschaften nach dem Ball oder rutschten über das Parkett. In der Baskets-Defense taten sich nun Lücken auf, was der Schweizer Meister ausnutzen und in Führung gehen konnte (28:29, 13. Minute). Coach Päch reagierte und nahm seine erste Auszeit. In dieser Phase hatte Fribourg oft das Glück des Tüchtigen gepachtet: Immer wieder gelangte der Ball trotz guter Bonner Verteidigung und auch bei drohenden Ballverlusten in die Hände Fribourgs, die ihre extra Chancen nicht ungenutzt ließen. Auf Bonner Seite übernahm nun Neuzugang Trey McKinney-Jones Verantwortung und holte sich fast im Alleingang und mit acht Punkten in Serie die 41:38-Führung zurück, ehe es beim Stand von 45:38 (20. Minute) in die Halbzeitpause ging.

Um auf die vielen Offensiv-Rebounds zu reagieren, schickte Päch eine große Aufstellung aus Branden Frazier, Yorman Polas Bartolo, Ben Simons, Bojan Subotic und Stephen Zimmerman in die zweite Halbzeit. Doch der Plan ging nicht auf und die Baskets taten sich schwer, zu Beginn des dritten Viertels ins Laufen zu kommen. Zwar erhöhte Frazier mit seinem Dreipunktewurf kurzzeitig auf 48:38 (21. Minute), doch von da an schien der Konzentrationsfaden gerissen. Fribourg nutzte die Schwächephase und übernahm mit einem 14:1-Lauf die Führung. (49:54, 25. Minute) Joshi Saibou sah Handlungsbedarf und schritt zur Tat: Erst punktete der achtfache Nationalspieler aus der Distanz und spielte anschließend Teamkollege Benni Lischka frei, der es ihm gleich tat (57:56, 28. Minute). Über den Führungswechsel konnten sich die Telekom Baskets nur kurz freuen, da es beim Stand von 59:59 (30. Minute) ausgeglichen ins Schlussviertel ging.

Dort drohte Fribourg zunächst damit, sich abzusetzen (61:66, 33. Minute), was Saibou und Subotic jedoch zu verhindern wussten. Mit den alten Baskets-Tugenden Defense, Kampf und Leidenschaft kämpfte der Montenegriner unter dem Brett um die Rebounds, während Saibou im Angriff trotz eines Fouls vollstreckte. Die Energie aus den ersten Minuten war zurück und schwappte ins Publikum, das den Einsatz mit Applaus honorierte (66:68, 35. Minute). Simons setzte von der Dreierlinie nach, Frazier stahl den anschließenden Einwurf und in Windeseile brachten die Baskets ihren ins Stottern geratenen Motor wieder ins Laufen. Als wenige Momente später Simons seinen vierten Dreier des Abends versenkte, hatten die Baskets mit einem 17:2-Lauf die Partie vollends gedreht und lagen erneut mit zehn Zählern in Front (78:68, 39. Minute). Davon erholte sich der 18-fache Schweizer Meister nicht mehr, sodass Bonn mit dem 80:72 den Einzug in die BCL-Hauptrunde perfekt machte.

 

Stimmen zum Spiel

TJ DiLeo (#11 Telekom Baskets Bonn):

„Es war ein hart umkämpftes Spiel. Gegen Fribourg zu spielen, ist nicht leicht gewesen – in beiden Spielen. Sie hatten mehrere Läufe, was sie zu jeder Zeit gefährlich gemacht hat. Wir haben in den entscheidenden Phasen unsere Leistung gezeigt und gesehen, dass wir sehr erfolgreich sein können, wenn wir unseren Rhythmus finden – auch wenn es kein perfektes Spiel von uns war!“

Thomas Päch (Headcoach Telekom Baskets Bonn):

„Fribourg hat es uns heute sehr schwer gemacht. Dass es gegen sie nicht einfach werden würde, wusste ich schon, als das Los uns diese Paarung beschert hatte. Sie spielen sehr hart und in einer Drucksituation, in der wir unbedingt gewinnen müssen, ist das umso schwerer. Ich bin natürlich sehr glücklich, dass wir die Qualifikation geschafft haben. Dass war mir, dem Club und jedem Spieler sehr wichtig. Allerdings müssen wir noch viel lernen und offensiv sowie defensiv konstanter werden.“

Petar Aleksic (Headcoach Fribourg Olympic):

„Natürlich sind wir etwas enttäuscht, aber wir haben bis zum Ende gekämpft. Im letzten Viertel haben wir zu viele Fehler begangenen, die uns das Spiel gekostet haben. Auch unsere Freiwurfquote war schwach. Bonn spielt eine sehr unangenehme Defense, mit der wir nicht zurecht gekommen sind. Wir hoffen, dass wir daraus lernen können.“

 

Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn: 

Saibou (11 Punkte/2 Dreier, 5 Assists), McKinney-Jones (14/2), Subotic (4), Lischka (7/1), Frazier (13/1), DiLeo (6), Breunig (6), Polas Bartolo (0), Binapfl (0), de Oliveira (4) Simons (14/4), Zimmerman (1)

>> ausführliches Scouting

 

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