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AEK BC Athen - Telekom Baskets Bonn: 92:85

Da war so viel mehr drin: Im ersten Spiel der Basketball Champions League-Playoffs haben die Telekom Baskets Bonn mit 92:85 (28:26, 24:24, 12:20, 28:15) gegen AEK BC Athen verloren. Gegen den hohen Favoriten aus Griechenland zeigten die Baskets über 30 Minuten lang eine ihrer besten Saisonleistungen, ehe sie in der Crunchtime des Schlussviertels Nerven zeigten und ihre guten Chancen auf den Auswärtssieg verstreichen ließen. Sein bisher bestes Spiel für Bonn machte mit 19 Punkten Topscorer Joshi Saibou, der jedoch im vierten Viertel, ebenso wie Martin Breunig (16 Punkte, 11 Rebounds), wichtige Punkte an der Freiwurflinie liegen ließ. Spiel 2 der "Best-Of-Three"-Serie findet am 10.03.2020 um 20 Uhr im Telekom Dome statt (Tickets >>).

 

Key facts:

  • Luftkampf verloren: Bonn sicherte sich nur einen Offensiv-Rebound im ganzen Spiel (AEK: 14) und verlor das Rebound-Duell deutlich mit 41:32
  • Heiße Hände: Die Baskets trafen 10 von 22 Dreier- (45,5 Prozent) und 21 von 34 Zweierversuchen (61,8 Prozent)
  • Hin und her: Die Führung wechselte 18 Mal  im Spiel
  • Gutes Teamspiel: Bonn verteilte insgesamt 24 Assists 
  • Ausländerbeschränkung: Geno Lawrence setzte aus
  • Gute Besserung: Bojan Subotic musste krankheitsbedingt pausieren

 

Für das Bonner BCL-Playoff-Debüt stellte Basket-Coach Will Voigt seine Startformation nochmals um und schickte Donald Sloan, Branden Frazier, Trey McKinney-Jones, Alec Brown und Martin Breunig ins Rennen.

Der Plan ging auf: Die Baskets starteten mit Tempo und Selbstbewusstsein in die Partie und hatten kaum Mühe, in der sich langsam füllenden Nikos Galis Olympic Indoor Hall zu Punkten zu kommen. Das schnelle Umschaltspiel führte bereits im ersten Viertel zu einigen Highlight-Spielzügen: So schlugen nacheinander Alec Brown und Trey McKinney je einen Alley-Oop-Dunk durch den Athener Korb, was Bonn die frühe Führung einbrachte (10:11, 4. Minute). Es entwickelte sich eine munteres Spiel mit gut herausgespielten Offensiv-Aktionen auf beiden Seiten, mit leichten Vorteilen für die Gäste (13:17, 6.). Doch AEK konterte mit einem schnellen 9:0-Lauf, drohte sich abzusetzen, wurde jedoch vom wachen Baskets-Kollektiv bis zum Viertelende wieder eingefangen (28:26, 10.).

Auch der Start ins zweite Viertel gelang den Baskets, die weiterhin selbstbewusst abschlossen und so die Führung zurückeroberten (30:34, 13.). Besonders das Zusammenspiel stach an diesem Abend hervor: So fand der Ball über mehrere Stationen den zuletzt glücklosen Ben Simons, der sich die Punkte von der Dreierlinie nicht nehmen ließ. In der ersten Halbzeit hatten die Baskets so bereits starke 17 Assists verteilt. Nachdem Saibou ebenfalls von außen die höchste Bonner Führung herausspielte (37:43, 16.), kam jedoch ein Bruch ins Spiel, was AEK für einen 12:0-Lauf nutzte (49:43, 18.). Doch die Mannschaft von Coach Voigt reagiert gut und kam bis zur Halbzeit wieder in Schlagdistanz (52:50, 20.).

Nach dem Seitenwechsel folgte Bonns bestes Viertel, was der soliden Defense zu verdanken war. Im dritten Spielabschnitt ließen die Baskets nur 12 Punkte zu, während sie vorne mit Saibou und Brown ihre besten Schützen fanden. So erzielte Brown acht Punkte im dritten Viertel und griff sich auch den einzigen Bonner Offensiv-Rebound des gesamten Spiels, den er in einer Bewegung krachend im Korb versenkte. Das war auch das Problem: Denn trotz des guten Auftretens der Baskets war AEK in einer Kategorie deutlich überlegen. Der griechische Pokalsieger regelte die Zone nach Wurfversuchen konsequent ab und ließ keine zweiten Chancen zu, während sie sich am Bonner Brett gleich 14 Offensiv-Rebounds angelten. Trotz der deutlichen Rebound-Unterlegenheit nahmen die Baskets dennoch eine 64:70-Führung mit ins Schlussviertel.  

Dort erwachte nun die schlafende „Königin“, wie sich die Athener selbst nennen, und setzte Bonn mit einem 7:0-Lauf unter Druck (71:70, 33.). Diesen Lauf wehrten die Baskets zunächst ab und lagen in der 35. Minute noch mit 77:78 in Front. Auch die Fans wurden nun deutlich lauter, was zusammen mit dem erhöhten defensiven Druck zur Folge hatte, dass bei Bonn die Nerven ins Spiel kamen. In der Defense wurden Kendrick Ray gleich zwei Mal offen gelassen, was AEKs Topscorer mit zwei Dreiern in Serie bestrafte (85:78, 38.). Im Angriff warfen die Baskets mehrmals nahezu unbedrängt den Ball weg. Fraziers „And-1“ ließ noch einmal Hoffnung aufkeimen (87:83, 39.), doch als im Anschluss Saibou drei Freiwürfe in Folge verwarf und Breunig kurz darauf ebenfalls von der Freiwurflinie leer ausging, war das Spiel zu Gunsten der Hausherren entschieden.

 

Highlights >>

 

Stimmen zum Spiel

Alec Brown (#15 Telekom Baskets Bonn):

"Man konnte sehen, dass wir von Beginn an bereit waren, dieses Spiel zu spielen und haben viel Energie investiert. Wir haben den Ball gut bewegt, hatten viele Assists und weitestgehend gute Defense gespielt. Für 35 Minuten haben wir tollen Basketball gespielt, es aber verpasst, den Deckel drauf zu machen. Aber wir sind bereit, Spiel zwei zu gewinnen und noch einmal nach Athen zurückzukehren."

 

Will Voigt (Headcoach Telekom Baskets Bonn):

„So wie die letzten fünf Minuten verlaufen sind, war für uns etwas enttäuschend. Da haben wir viele schwere Fehler gemacht: die Ballverluste, die vergebenen Freiwürfe. Alles was hätte falsch laufen können, ist dann falsch gelaufen. Bis dahin haben wir gut gespielt und gekämpft. Das ist sehr unglücklich, da wir uns mit einem Sieg dafür belohnen hätten können. Kendrick Ray hatte ein unglaubliches Spiel und obwohl er einen Big-Shot nach dem nächsten getroffen hat, haben wir uns nicht aufgegeben.“

Pressekonferenz >>

 

Punkteverteilung

Saibou (19 Punkte/4 Dreier), McKinney-Jones (13), Frazier (5, 8 Assists), Brown (16/4, 8 Rebounds), Zimmerman (3), Sloan (7/1), Lischka (dnp), Breunig (16, 11 Rebounds), Polas Bartolo (1), Ben Simons (5/1), de Oliveira (dnp)

Ausführliche Statistik >>

  

Die nächsten Heimspiele der Telekom Baskets Bonn 

Dienstag, 10.03.2020 - 20:00 Uhr - Basketball Champions League 1/8-Finale - Spiel 2
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Sonntag, 29.03.2020 - 15:00 Uhr - easyCredit Basketball Bundesliga - Family Day
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