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Casademont Zaragoza - Telekom Baskets Bonn: 72:77

Die Telekom Baskets Bonn haben zum Rückrundenstart der Basketball Champions League einen wichtigen Auswärtssieg aus Spanien entführt und mit 72:77 (15:17, 22:20, 14:18, 21:22) gegen Casademont Zaragoza gewonnen. Vier Minuten vor Spielende lagen die Baskets bereits mit neun Punkten zurück, ehe sie das Spiel mit einem 19:5-Lauf beendeten und sich somit den Sieg holten. Branden Frazier wurde Topscorer und erzielte 10 seiner insgesamt 14 Punkte im Schlussviertel. Durch den Sieg sind die Baskets erneut Tabellenführer in der Gruppe D.

 

Key facts

  • Chancenverwertung: Zaragoza trifft nur 15 von 27 Freiwürfen (55,6 Prozent)
  • Zweite Chancen: Die Baskets verlieren das Reboundduell (51:42), nutzen ihre Offensiv-Rebounds jedoch mit 15 "Second Chance Points" besser
  • Baskets-Defense: 12 Zaragoza-Ballverluste führen zu 15 Baskets-Punkten
  • Frazier übernimmt: Branden Frazier erzielt zehn seiner 14 Punkte im letzten Viertel
  • Enge Kiste: Die Führung wechselt 13 Mal 

 

Spielbericht

Zum Rückrundenstart der Basketball Champions League vertraute Headcoach Thomas Päch mit TJ DiLeo, Ben Simons, Yorman Polas Bartolo, Bojan Subotic, Martin Breunig der gleichen Starting Five, die zuletzt den Grundstein für den Bundesliga-Sieg gegen den MBC legte. So waren es auch die Baskets-Veteranen Polas Bartolo und DiLeo, die eine schnelle 0:3-Führung herausspielten (3. Minute), während Zaragoza aufgrund der guten Bonner Defense nach fünf Angriffen noch immer ohne Punkte dastand. Erst Dylan Ennis gelang nach vier Minuten die ersten Zähler für sein Team (2:3, 4.). Beide Mannschaften wirkten nervös und vergaben im ersten Viertel trotz aussichtsreichen Positionen viele Chancen (6:9, 6.). Für eine Schrecksekunde sorgte dann Trey McKinney-Jones, der einen Schlag auf die Wade abbekam, humpelnd das Feld verlassen musste, jedoch in der zweiten Halbzeit wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Auch wenn die Baskets-Offensive immer noch Sand im Getriebe hatte, an Einsatz mangelte es der Päch-Truppe nicht. So punktete Subotic am Brett nach Offensiv-Rebound ehe Joshi Saibou per Layup zur 15:17-Führung nach zehn Minuten traf.

Im zweiten Viertel erhöhten die Spanier den Druck auf die Baskets-Defense und attackierten zunehmend den Korb, während Bonn vorwiegend mit Sprungwürfen abschloss – wenn auch mit mäßigem Erfolg (23:22, 13.). Auch wenn Coach Päch sein Team in einer Auszeit dazu antrieb, vermehrt den Weg in die Zone zu suchen, waren es die Distanzwürfe, die Bonn fortan im Spiel hielten. So trafen die Baskets im zweiten Viertel vier Dreier, nachdem sie in den ersten zehn Minuten von der Dreierlinie leer ausgingen (31:35, 18.). Mit einem 6:0-Lauf übernahmen die Hausherren dann jedoch kurzzeitig wieder die Führung, ehe Breunig aus der Mitteldistanz nicht nur den spanischen Lauf, sondern auch die ausgeglichene erste Halbzeit beendete (37:37, 20.).

Nach dem Seitenwechsel hatte Bonn wenig Startprobleme und erspielte sich mit einem schnellen 12:4-Lauf die erste zweistellige Führung des Spiels (41:51, 25.). Die Baskets holten offensiv das nach, was sie in den ersten zwanzig Minuten schuldig blieben und spielten mit deutlich mehr Selbstvertrauen. Nach einer Auszeit ließen sie jedoch gleich mehrere Chancen aus, sich weiter abzusetzen, wodurch Zaragoza mit einem 10:4-Lauf wieder aufschließen konnte. (51:55, 30.).

Im Schlussviertel stellte Zaragozas Tryggvi Hlinason die Baskets vor arge Probleme: Der 2,15 Meter große Isländer hatte leichtes Spiel gegen die vergleichsweise kleine Lineup um Martin Breunig, sammelte sich einen Offensiv-Rebound nach dem nächsten und konnte oft nur durch Fouls gestoppt werden (59:55, 33.). Zaragoza blieb am Drücker, nutzte die Schwächephase der Baskets, die zunehmend hektisch und kopflos agierten, und sicherte sich so vier Minuten vor Schluss eine Neun-Punkte-Führung (67:58, 36.). Bonn suchte nach Antworten und fand sie in Branden Frazier: Der Aufbauspieler schulterte die Aufholjagd, erzielte zehn Punkte in vier Minuten und traf dabei auch einen schweren Dreier aus der Ecke zur 70:72-Führung (40.). Nachdem den Gastgebern auch nach einer Auszeit keine Punkte gelangen, sorgte Martin Breunig 28 Sekunden vor Spielende für die Vorentscheidung (70:74, 40.), ehe Frazier schließlich den 72:77-Sieg von der Freiwurflinie perfekt machte und sein Team mit einem abschließenden 19:5-Lauf die Tabellenführung in der Gruppe D bescherte.

 

Stimmen zum Spiel

Thomas Päch (Headcoach Telekom Baskets Bonn):

„Unsere zweite Halbzeit war sehr gut und deutlich besser als die erste. Da sind wir gut aus der Kabine gekommen. Am Ende muss ich sagen, dass wir durch unseren Kampf gewonnen haben. In den letzten vier Minuten haben wir uns nahezu alle „Loose Balls“ gesichert und um die Rebounds gekämpft. Branden Frazier hat natürlich einige wichtige Würfe getroffen, doch was uns den Sieg gebracht hat, war der Kampf, und dass wir bereit waren, diesen Kampf anzunehmen!“ 

 

Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Saibou (8/2 Dreier), McKinney-Jones (4), Subotic (4), Frazier (14/2), DiLeo (10/2), Breunig (13), Polas Bartolo (12, 7 Rebounds), Binapfl (0), Simons (6/2), Zimmerman (6), Lischka (dnp), de Oliveira (dnp)

 

Casademont Zaragoza:

Justiz (4), Barreiro (4), Seeley (5/1 Dreier), Brussino (0), Radovic (10), Alocen (11/1), Vazquez (9), Benzing (13/2), San Miguel (0), Ennis (11), Hlinason (5, 8 Rebounds), Garcia (0)

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