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HAKRO Merlins Crailsheim - Telekom Baskets Bonn 85:66

Die Telekom Baskets Bonn sind mit einer deutlichen Niederlage in die Rückrunde der easyCredit Basketball Bundesliga gestartet. Am 18. Spieltag verloren die Baskets mi 85:66 (26:15, 18:17, 19:21, 22:13) gegen die HAKRO Merlins Crailsheim und liefen fast das gesamte Spiel über einem Rückstand hinterher. Wie im Hinspiel leistete sich die Mannschaft von Headcoach Thomas Päch zu viele leichtfertige Ballverluste (17) und zeigte sich auch in der Defense stets einen Schritt zu langsam gegen schnelle und stark aufspielende Merlins.

 

Key facts:

  • Leichte Bänderdehnung: Bojan Subotic verletzte sich im Abschlusstraining und wurde vorsichtshalber geschont
  • Zweite Chancen: Durch Bonner Ballverluste (17) und Crailsheimer Offensiv-Rebounds (14) konnten die Merlins (73 Field Goals) am Ende 14 Mal mehr auf den Korb werfen als Bonn (59 FG)
  • Schwache Quoten: Bonn traf nur 4 von 19 Dreier (28,6 Prozent) und 8 von 13 Freiwürfen (61,5 Prozent)
  • Höchster Rückstand: -20 (78:58, 36. Minute)

 

Spielbericht 

Thomas Päch schickte eine Starting-Five um Geno Lawrence, Ben Simons, Yorman Polas Bartolo, Alec Brown und Martin Breunig ins Rennen. Während Bonn über Brown und Breunig am Korb punktete, war Crailsheim von der ersten Minute an aus der Distanz gefährlich. Gleich fünf Dreier, darunter zwei von Sebastian Herrera, rauschten im ersten Viertel durch den Bonner Korb und ließen schlimme Erinnerungen ans Hinspiel wach werden. Nach einem knappen 9:8 (4. Minute) tippten die Merlins kurz das Gaspedal an und enteilten mit einem 8:0-Lauf auf 17:8 (6.). Der Dreier von Jan Span aus gut acht Metern Entfernung stellte bereits im ersten Viertel eine zweistellige Crailsheim-Führung her (23:13, 9.), welche die Gastgeber auch mit ins zweite Viertel nahmen (25:16, 10.). Bis hierhin hatten die Baskets schon fünf Ballverluste auf dem Konto.

In den ersten Minuten des zweiten Viertels ging kurzzeitig ein Ruck durchs Bonner-Team. Zwar erhöhten die Hausherren schnell auf 32:17 (13.), doch die Baskets konterten mit einem 7:0-Lauf und trafen nun ihre schön herausgespielten Dreier (32:24, 14.). Nach einer Auszeit rappelten sich die Merlins wieder auf: Durch die frühen Dreipunkte-Erfolge spielten sie weiterhin mit viel Selbstbewusstsein und trafen selbst gut verteidigte Dreier mit Ablauf der Wurfuhr. Bonn ließ in dieser Phase zu viele aussichtsreiche Chancen liegen und ließ sich in der Defense meist mit nur einem oder zwei Pässen ausspielen, was zu leichten Punkten aus dem Pick and Roll führte. So hatten die HAKRO Merlins wenig Mühe, bis zur Halbzeit wieder einen zweistelligen Vorsprung herauszuspielen (44:32, 20.)

Nach dem Seitenwechsel half Center Zimmerman, sein Team mit vier Punkten in Serie wieder auf zehn Zähler heranzubringen (48:38, 22.). Doch drei Turnovers in den ersten drei Minuten der zweiten Halbzeit verhinderten, dass die Baskets ihren Rückstand weiter verkürzen konnten. Stattdessen übernahmen nun die „Zauberer“ die Kontrolle, schlugen Bonn mehrfach im Eins-gegen-Eins und setzten sich mit einem 10:0-Lauf wieder ab (58:38, 26.). Diesen Vorsprung nahmen sie mit ins Schlussviertel.

Dort hatten die Baskets keine Antwort auf den heißlaufenden Dewayne Russel: Der pfeilschnelle Aufbauspieler tanzte die Baskets-Defense fast im Alleingang aus und erzielte sieben Zähler in Serie, insgesamt zehn seiner 25 Punkte in den letzten zehn Minuten. Bonn mühte sich, verfiel jedoch in Hektik und ließ sich zu oft den Ball stehlen. Mit einem 15:5-Start erhöhte Crailsheim seinen Vorsprung erstmals auf 20 Punkte (78:58, 36.), was vier Minuten vor Spielende bereits die Vorentscheidung bedeutete.

 

Stimmen zum Spiel

Toumas Iisalo (Headcoach HAKRO Merlins Crailsheim):

„Ich denke beide Mannschaften waren sehr gut vorbereitet für dieses Spiel. Bonn hatte ein paar taktische Varianten, die wir noch nicht gesehen hatten. Daher mussten wir ein paar Anpassungen vornehmen. Der große Schlüssel heute war unsere Transition-Defense, denn Bonn ist eine gute Mannschaft in der Transition. Der zweite wichtige Punkt war das Defensivrebounding. Wir haben Spieler mit unglaublichen Selbstvertrauen. Zum Beispiel DeWayne Russell im vierten Viertel. Gegen die Switches, das war super. Er ist einer der besten Isolation-Scorer der Liga und wir haben viel Vertrauen in ihn.“

 

Thomas Päch (Headcoach Telekom Baskets Bonn):

„Glückwunsch an Crailsheim und Tuomas Iisalo. Nicht nur zum Sieg, sondern auch zu dieser tollen Saison. Wir haben uns definitiv viel vorgenommen und wollten hier richtig reinkommen. Im ersten Viertel haben wir gut angefangen, aber verlegen den einfachen Korbleger und kassieren im Gegenzug. Dann kommt Crailsheim in einen Lauf, vor allem mit ihren Dreiern. Im zweiten Viertel haben wir es besser in Griff bekommen und gehen mit zwölf Rückstand in die Kabine. Immer wenn wir es geschafft haben offensiv ruhig zu bleiben, den Ball zu bewegen und diszipliniert durchzulaufen, dann sind gute Sachen passiert. Leider mussten wir mit Ballverlusten einfache Punkte zulassen, die weh getan haben. Dann haben wir versucht den Rhythmus zu ändern, aber Crailsheim hat das gut nach Hause gebracht.“

 

Punkteverteilung:

Telekom Baskets Bonn

Frazier (14/2 Dreier), Breunig (12), Polas Bartolo (9, 6 Rebounds), Zimmerman (8, 4 Assists), Lischka (7), Lawrence (4), Brown (4), Saibou (3/1), Simons (3/1), McKinney-Jones (2), Subotic (DNP)

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