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Telekom Baskets unterliegen MHP RIESEN Ludwigsburg 77:83 (22:21, 10:22, 25:18, 20:22)

Das vorgezogene Heimspiel des 31. Spielttags der easyCredit BBL gegen den Tabellenzweiten MHP RIESEN Ludwigsburg ging mit 77:83 verloren. Coach Will Voigt musste in seinem ersten Spiel im Telekom Dome mit ansehen, wie die Baskets von 36 Distanzwürfen nur sieben verwandeln konnten. Da nützte es nichts, dass Bonn endlich einmal nur neun Ballverluste zuließ oder sich im vierten Abschnitt nach zwischenzeitlichen 14-Punkte-Rückstand (39:53, 24.) wieder eine Führung erkämpfte (67:66, 36.). Zu viele vergebene Würfe von außen besiegelten am Ende die 15. Saisonniederlage der Telekom Baskets Bonn.

 

Key Facts

  • Einsatz top, Dreier Flop: Die Baskets trafen trotz mehrerer gut herausgespielter Dreier nur 19 Prozent von außen (7/36), zeigten sich jedoch in Sachen Einsatz, Kampfgeist und Energie stark verbessert
  • Ballsicher in der zweiten Hälfte: Nach sieben Ballverlusten in der ersten Halbzeit verlor Bonn nach dem Seitenwechsel nur noch zweimal den Ball
  • Topscorer: Martin Breunig erzielte 20 Punkte
  • Individuelle Klasse: Den MHP RIESEN reichten nur 9 Assists, um das Spiel zu gewinnen

 

Spielbericht

In seinem ersten Spiel als Bonner Headcoach schickte Will Voigt eine Anfangsformation um Branden Frazier, Trey McKinney-Jones, Ben Simons, Yorman Polas Bartolo und Martin Breunig ins Rennen. Stephen Zimmerman setzte als siebter Ausländer aus.

Ludwigsburg erzielte den ersten Punkt der Partie von der Freiwurflinie, bevor Martin Breunig mit einem Dunking die ersten Baskets-Zähler auf die Anzeigetafle brachte (2:1, 1. Minute). Breunig war in der Anfangsphase bester Bonner und hatte nach seinem zweiten Dunking die ersten sechs Punkte seines Teams erzielt. Nach einem Dreier durch Trey McKinney-Jones konnten die Baskets ihre höchste Führung der ersten Halbzeit verbuchen (9:5, 4.). In der Folge wechselte die Führung hin und her: Nachdem Ben Simons fünf Punkte in Serie markierte und die Hausherren mit kämpferischem Einsatz für gute Stimmung bei den 3420 Zuschauern im Telekom Dome sorgten, hatte Bonn das Momentum eigentlich auf seiner Seite. Doch offensiv fanden die Würfe zu selten ihr Ziel, sodass Khadeen Carrington Ludwigsburg mit einem Buzzer-Beater wieder auf Tuchfühlung brachte (22:21, 10.).

Im zweiten Abschnitt lief Ludwigsburg dann von außen heiß. Die ersten beiden erfolgreichen Dreier konnten die Baskets zunächst noch aus der Distanz kontern (28:28, 14.), doch dann enteilten die Gäste mit zwei weiteren Dreiern und einem 10:0-Lauf auf die erste zweistellige Führung (28:38, 18.). Viereinhalb Minuten lang konnte Bonn nicht punkten, bevor Trey McKinney-Jones aus der Mitteldistanz traf. Doch passend zum Spielverlauf im zweiten Viertel traf Jaleen Smith einen weiteren Dreier zum 32:43-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel hatte Ludwigsburg zunächst weiter das Spiel im Griff und hielt den Vorsprung konstant (41:55, 24.). Basierend auf starker Verteidigung kämpften sich die Baskets dann aber mit einem 16:4-Lauf wieder ins Spiel, während Baskets-Fans ihr Team nach vorne peitschten. In dieser Phase lief der Ball gut durch die eigenen Reihen, wodurch sich die offensive Last auf mehreren Schultern verteilte. Zum Ende des Viertels betrug Ludwigsburgs Vorsprung nur noch vier Zähler (57:61, 30.).

Joshi Saibou, Alec Brown und Martin Breunig brachten die Baskets mit einem 10:5-Lauf erstmals in der zweiten Halbzeit in Führung (67:66, 35.). Der deutlich sichtbare Einsatz auf dem Feld spiegelte sich auch auf den Rängen wieder. Doch dann gab Gäste-Topscorer Nick Weiler-Babb den Spielverderber. Mit neun Punkten verhalf der Flügelspieler Ludwigsburg wieder zur Führung (71:77, 37.). Zwar hatten die Baskets noch Chancen, die Partie doch noch zu drehen, doch das letzte Bonner Aufbäumen wurde durch die bis zum Schluss schwache Dreierquote zunichte gemacht. So gingen die Baskets im kämpferischen Debüt von Trainer Will Voigt schließlich mit 77:83 als Verlierer vom Parkett.

 

Stimmen zum Spiel

Will Voigt (Headcoach Telekom Baskets Bonn):

„Ich bin stolz auf unseren Kampfgeist. Ludwigsburg ist ein gutes Team, und als sie im dritten Viertel deutlich in Führung gegangen sind, haben die Jungs trotzdem weitergekämpft. Ich glaube, dass war zuletzt häufiger ein Problem, dass man nach gegnerischen Läufen eingebrochen ist. Durch den Kampf haben wir zurück ins Spiel gefunden und konnten sogar in Führung gehen. Aber mit einer Wurfquote von 19 Prozent von der Dreierlinie wird es schwierig, ein Spiel zu gewinnen. Teilweise hatten wir die Würfe, die wir wollten, teilweise aber auch nicht. Ich denke, unsere Wurfquote wird sich in den nächsten Spielen verbessern. Wir müssen das Positive aus dem Spiel lernen und darauf aufbauen.“

 

John Patrick (Headcoach MHP RIESEN Ludwigsburg):

„Es war ein schwieriges Spiel für uns, da wir nicht wussten, wie Bonns Strategie aussehen wird. Sie haben viele einfache Dinge gemacht, wo wir Probleme hatten, den Ball zu stoppen. Unsere Verteidigung besonders im ersten Viertel war nicht gut. Wir konnten mit einer guten Dreierquote und etwas Glück, dass Bonn ihre offenen Dreier nicht getroffen hat, in Führung gehen. Diese Führung mussten wir zum Glück nur einmal kurz abgeben und haben dann das Spiel mit einer kleinen Aufstellung gut beendet. Bonn hat sich als bessere Mannschaft präsentiert, aber am Ende konnten wir durch wichtige Minuten von Ariel Hukporti und Treffer von Nick Weiler-Babb den schwierigen Sieg holen.“

 

Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Saibou (7 Punkte/1 Dreier), McKinney-Jones (12/2, 6 Rebounds), Lawrence (4/1), Subotic (5), Frazier (8), Breunig (20), Polas Bartolo (5/1), Brown (7/1), Simons (9/1), Lischka (dnp), Binapfl (dnp), de Oliveira (dnp)

 

MHP RIESEN Ludwigsburg:

Carrington (13), Weiler-Babb (24), Smith (11), Konga (5), Knight (8), Hukporti (1), Wohlfarth-Bottermann (3), Wimbush II (8), Leissner (10), Brase (0), Caison (dnp), von Fintel (dnp)

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