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Telekom Baskets Bonn – EWE Baskets Oldenburg: 81:88

Trotz einer über weite Strecken starken Defensiv-Leistung mussten sich die Telekom Baskets Bonn gegen die EWE Baskets Oldenburg mit 81:88 (12:16, 22:20, 13:23, 34:29) geschlagen geben. In der ersten Halbzeit verpasste es die Mannschaft von Headcoach Thomas Päch, die erarbeiteten Chancen zu nutzen und musste im dritten Viertel abreißen lassen. Damit ist Bonn im Viertelfinale des Magenta Sport BBL-Pokal ausgeschieden.

 

Key Facts

  • Topscorer: Branden Frazier erzielte 19 Punkte
  • Schwache Wurfquote: Die Baskets treffen nur 42 Prozent aus dem Feld (29/69) und 65 Prozent von der Freiwurflinie (13/20)
  • Starke Defense: Bonn forciert 18 Ballverluste, verliert das Spielgerät aber nur neun Mal
  • Verlorenes Rebound-Duell: Oldenburg schnappt sich 43 Rebounds, Bonn nur 27

 

Spielbericht

Für das Viertelfinale vertraute Trainer Thomas Päch einer Anfangsformation um Kapitän TJ DiLeo, Yorman Polas Bartolo, Ben Simons, Bojan Subotic und Martin Breunig. Der frisch verheiratete Breunig sorgte für die ersten Zähler der Partie (2:0, 1. Minute), bevor dann jedoch die Fehlwürfe auf beiden Seiten des Feldes das Spielgeschehen bestimmten. Dank starker Verteidigung erlaubte Bonn den Gästen in den ersten fünf Minuten keinen einzigen Feldkorb, doch die eigene Chancenverwertung (2/9 getroffene Würfe) verhinderte eine höhere Bonner Führung (4:1, 4.). In der Folge wechselten sich Ben Simons und Oldenburg dann mit erfolgreichen Dreiern ab und die Gäste wurden zur ersten Auszeit gezwungen (12:9, 8.). Die zeigte Wirkung, denn bis zum Viertelende legte Oldenburg einen 7:0-Lauf hin. Nach zehn Minuten hatte Philipp Schwethelm für die Gäste bereits acht Punkte erzielt (12:16, 10.).

Justin Sears eröffnete den zweiten Spielabschnitt mit erfolgreichen Freiwürfen (12:18, 11.), ehe Bonn die Partie mit einem 11:2-Lauf drehte und so für eine knappe Führung zur Mitte des zweiten Viertels sorgte (23:20, 15.). In dieser Phase zeigte auch Nachwuchsspieler Kilian Binapfl, wie das gesamte Baskets-Team, eine starke kämpferische Leistung und bekam dafür nach seiner Auswechslung einen Sonderapplaus der 4600 Zuschauer im Telekom Dome. Oldenburg ließ sich davon aber nicht beirren, profitierte weiter von der schwachen Bonner Wurfquote und ging mit einem eigenen 10:2-Lauf wieder in Führung (25:30, 18.). Bis dahin konnten die Baskets nur elf ihrer 31 Würfe versenken. Bis zum Ende der ersten Halbzeit blieb das Spiel völlig offen und TJ DiLeo sorgte mit einem erfolgreichen Korbleger trotz Foul für den 34:36-Halbzeitstand. Der fällige Bonus-Freiwurf fand allerdings nicht sein Ziel. Nach 20 Minuten hatte Bonn erst zweimal an der Freiwurflinie gestanden und von dort noch nicht getroffen, die Gäste bekamen allein im zweiten Viertel zehn Freiwürfe zugesprochen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte suchte Oldenburg konsequent den Weg ans Brett und fand dort wiederholt seinen Topscorer Rasid Mahalbasic (17 Punkte, 11 Rebounds), während Bonn zunächst mit erfolgreichen Würfen aus der Distanz von Polas Bartolo und Branden Frazier dagegenhielt (42:43, 25.). Doch auch die erfolgreichen Dreier konnten nicht über die weiterhin schwachen Chancenverwertung hinwegtäuschen. Die „Donnervögel“ spielten in dieser Phase fokussierter und setzten sich mit einem 16:2-Lauf erstmals deutlich ab (44:59, 30.), bevor Trey McKinney-Jones mit einem "And-One" in der Schlusssekunde den dritten Spielabschnitt beendete (47:59, 30.). Nach 30 Minuten fiel die Freiwurfbilanz noch deutlicher zugunsten der Gäste aus. Während die Hausherren nur einen ihre seltenen fünf Freiwürfe trafen, hatte Oldenburg bereits 18 von 22 Würfen von der Freiwurflinie versenkt.

Zu Beginn des Schlussviertel stellte Justin Sears schnell die höchste Oldenburger Führung des Spiels her (49:65, 31.). Bis in die Schlussminute sollte die zweistellige Führung bestehen, trotz weiterhin kämpferisch auftretender Baskets (71:84, 40.). Zwar konnten die Baskets mit einem 10:2-Lauf nochmals auf fünf Punkte verkürzen (81:86, 40.), doch der Schlussspurt kam zu spät, den Baskets lief die Zeit davon. Mit einem Korbleger machte Oldenburgs Guard Tyler Larson den Deckel drauf und besiegelte durch die 81:88-Niederlage der Baskets das Bonner Pokal-Aus.

 

Stimmen zum Spiel

Mladen Drijencic (Headcoach EWE Baskets Oldenburg)

"Gratulation an meine Mannschaft zum Sieg und den Einzug ins Halbfinale. Natürlich war das Spiel hier in Bonn wie immer sehr emotional, sehr hart und umkämpft, was man auch am Halbzeitergebnis und am Stand nach dem ersten Viertel gesehen hat. Das sagt viel über die Einstellung der Spieler und ihrem Willen zu verteidigen aus. Der Schlüssel zum Sieg war das dritte Viertel, als wir mit unserer ungewöhnlichen Aufstellung mit Justin Sears auf der Position vier und Rasid Mahalbasic auf der fünf Vorteile beim Offensiv-Rebound hatten und Druck auf die Bonner Defense ausgeübt haben. Wir haben in der Transition-Defense einen guten Job gemacht und defensiv sehr gut gearbeitet, vor allem beim Pick-And-Roll. Das Team hat mit Freude gespielt, zusammen gekämpft, darauf bin ich stolz!"

 

Thomas Päch (Headcoach Telekom Baskets Bonn)

„Herzlichen Glückwunsch an Mladen Drijencic und sein Team. Oldenburg hat heute sehr gut verteidigt, besonders beim Pick-And-Roll, und den Defensiv-Rebound kontrolliert. Insgesamt waren sie das bessere Team. Wir haben es gerade im ersten Viertel verpasst, uns für unsere guten Aktionen zu belohnen. Dann hätte das Spiel auch anders verlaufen können. Am Ende war es eine sehr physische, umkämpfte Partie. Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung meiner Mannschaft, die im letzten Viertel noch einmal alles riskiert hat, und auch mit unserer Defense, die Oldenburg zu 18 Ballverlusten gezwungen hat. Aber wir dürfen nicht im dritten Viertel unseren Kopf verlieren und müssen konzentriert bleiben, weil nur das können wir beeinflussen."

 

Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Saibou (2 Punkte), McKinney-Jones (12/3 Dreier), Subotic (2), Lischka (0), Frazier (19/2), DiLeo (7), Breunig (18), Polas Bartolo (5/1), Binapfl (0), Simons (12/4), Zimmerman (4), de Oliveira (dnp)

 

EWE Baskets Oldenburg:

Hobbs (6 Punkte/1 Dreier), Blakes (6), Sears (9), Tadda (8), McClain (0), Keßen (0), Amaize (10/1), Paulding (9), Mahalbasic (17, 11 Rebounds), Schwethelm (16/3), Larson (7/1)

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