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Telekom Baskets Bonn - TBB Trier 88:71 (19:25, 29:11, 16:23, 24:12)

Die Telekom Baskets Bonn haben den 49. Vergleich gegen die TBB Trier gewonnen. Nach zuletzt drei Niederlagen gegen die Moselaner setzten sich die Hausherren vor 5.330 Zuschauern im Telekom Dome mit 88:71 (19:25, 29:11, 16:23, 24:12) durch. Zum Matchwinner avancierte Steve Wachalski, der allein in der zweiten Hälfte sieben Dreier verwandelte und auf insgesamt 26 Punkte kam.


Das Spiel


Die ganze Halle wollte, dass er den Ball in die Finger bekommt. Am besten in der linken Ecke direkt an der Grundlinie. Immerhin hatte Steve Wachalski von dort schon einige Würfe verwandelt. Gesagt, getan … die Telekom Baskets ließen den Spalding schnell und sicher durch die eigenen Reihen wandern und fanden ihre #14 immer und immer wieder. Das Publikum setzte schon zum langgezogenen „Steeeeeeeve“ an, da hatte der Forward das Leder gerade erst in Händen, denn es war klar, dass er sofort von jenseits der 6,75 Meter-Linie abdrücken würde. Acht Dreier versenkte Wachalski an diesem Abend gegen die TBB Trier – bei lediglich zehn Versuchen (80 Prozent Trefferquote). Allein sieben Distanzschüsse versenkte er nach dem Seitenwechsel und legte damit den Grundstein für einen letztlich klaren Erfolg, der lange Zeit in dieser Höhe nicht zu erwarten war.

Die Gäste von der Mosel diktierten in den ersten Minuten der Begegnung über die Defense das Tempo, indem sie mit einer weitaufgerückten Presse reichlich Zeit von der Uhr nahmen und Bonn im Halbfeld mit einer gesunden Mischung aus Mann-Mann-Deckung und Ball-Raum-Deckung bearbeiteten (0:6, 3. Minute). Den Gastgebern fiel es zunächst schwer, gegen die ständig wechselnden Verteidigungsformen Schwung aufzunehmen und konnten trotz regelmäßig eingestreuter Dreier nicht das Momentum für sich gewinnen (19:25, 10. Minute).

Im zweiten Viertel nahm der Baskets-Express langsam aber sicher Fahrt auf, was maßgeblich daran lag, dass die Rheinländer den Ball konsequent ans Brett brachten, wo entweder erfolgreich abgeschlossen oder mit einem klugen Pass nach außen der freie Schütze gefunden wurde. Mit einem beeindruckenden 21:2-Lauf übernahmen Andrej Mangold und Co. das Kommando, indem sie zusätzlich in der eigenen Hälfte hellwach agierten und zahlreiche Steals erfolgreich verwerteten (44:31, 19. Minute). Bis zur Halbzeitpause schien es, als sollte Bonn das passende Mittel gefunden haben, um Trier in Schach halten zu können (48:36, 20. Minute).

Allerdings war es die TBB, die nach dem Seitenwechsel deutlich mehr Energie aufs Parkett brachte und eine Aufholjagd initiierte, die den Bonner Vorsprung schneller dahin schmelzen ließ, als es Headcoach Mathias Fischer recht sein konnte (59:57, 29. Minute). Mit seinem bis dahin erst zweiten Dreier des Abends verschaffte Steve Wachalski den Baskets allerdings wieder etwas Luft – und deutete ungewollt an, was im finalen Abschnitt noch passieren würde (64:59, 30. Minute).

Zunächst versteiften sich beide Seiten auf die Verteidigung, ehe Wachalski im Minutentakt zuschlug und den vormals knappen Vorsprung im Alleingang mit drei aufeinanderfolgenden Dreiern in den zweistelligen Bereich anhob (75:65, 35. Minute). Der Bonner Forward ließ noch drei weitere Treffer von „Downtown“ folgen, die den Telekom Dome endgültig in ein wahres Tollhaus verwandelten, bis das Horn die Partie beendete und die Fans den Mann des Abends zur traditionellen „Humba“ auf die Stehtribüne holten.


Im Detail

Mit 26 Punkten stellte Steve Wachalski eine neue persönliche Bundesliga-Bestmarke auf. Der 2,02 Meter-Mann markierte dabei allein 23 Zähler nach der Pause, davon wiederum deren 18 im letzten Viertel – mehr als die gesamte Trierer Mannschaft (12). Wachalski versenkte acht seiner zehn Dreierversuche (80 Prozent Trefferquote), und damit einen mehr als die komplette Gastmannschaft (7/22, 32 Prozent).

Bonn verteilte im gesamten Spiel starke 25 Assists. Die meisten direkten Korbvorlagen gingen auf das Konto von Mickey McConnell (7), dicht gefolgt von Angelo Caloiaro (6) und Andrej Mangold (5).

Obwohl die Telekom Baskets beim Kampf um die Rebounds knapp unterlegen waren (33:34), zeigten sich die Hausherren besonders am offensiven Brett aktiv. Gleich 14 zweite Wurfchancen kamen so zustande, wobei Tadas Klimavicius und Wachalski sich die meisten Abpraller unter dem Trierer Korb griffen (je 3).

53,6 Prozent aller Bonner Würfe aus dem Feld kamen von jenseits der 6,75 Meter-Linie (15/37, 41 Prozent Trefferquote). Die Gesamtzahl von 69 Schüssen aus dem Spielverlauf heraus ist umso imposanter, wenn im Vergleich die Feldwürfe der TBB Trier hinzugezogen werden (48).


Stimmen

Mathias Fischer (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Die Partie war über weite Strecken offen, auch wenn wir zwischenzeitlich zweistellig geführt haben. Trier hat sich nie aufgegeben und in der zweiten Hälfte tatsächlich noch fast die Wende geschafft – das zeugt vom Charakter dieser Mannschaft. Wir haben viel durchrotiert, den Ball viel nach innen gebracht und daraus für das Team kreiert. Es war enorm wichtig, dass alle dabei geholfen haben die heiße Hand Steve Wachalskis zu finden. Denn diese haben wir gebraucht, um heute den Sieg nach Hause zu bringen.“

Steve Wachalski (#14 Telekom Baskets Bonn):

„Zuallererst bin ich froh, dass wir dieses wirklich schwere Spiel überhaupt gewonnen haben. Ansonsten könnte ich mich über all die Dreier überhaupt nicht freuen. Ich habe lediglich versucht dem Team zu helfen. Außerdem bin ich oft sehr gut freigespielt worden – somit ist ist und bleibt es ein Mannschaftserfolg.“

Eugene Lawrence (#10 Telekom Baskets Bonn):

„Trier hat und genau das entgegengesetzt, was wir erwartet hatten. Es war ein schweres, kämpferisches Spiel, bei dem wir aufgrund der wechselnden Verteidigungsformen nur langsam einen Rhythmus entwickeln konnten. Auch wenn es am Ende viele Dreier geworden sind, war es für uns elementar wichtig, dass wir den Ball auch oft ans Brett bringen, anstatt nur von außen drauf zu halten – das ist uns in der zweiten Hälfte gut gelungen.“

Henrik Rödl (Trainer TBB Trier):

„Das Ergebnis ist nicht ganz indikativ für das Spiel, welches Bonn dennoch vollkommen zurecht gewonnen hat. Ich mag die Mannschaft der Telekom Baskets, die toll zusammengestellt ist und der schön zuzusehen ist. Wir konnten in der zweiten Hälfte den Druck, der uns bis auf zwei Punkte herangebracht hat, nicht aufrecht erhalten und mussten deswegen am Ende abreißen lassen.


Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

McConnell (2, 7 Assists), Mädrich (9), Veikalas (14/2 Dreier), Brooks (7/1, 6 Rebounds), Mangold (3/1, 5 Assists), Caloiaro (10/2, 6 Assists), Lawrence (3/1), Klimavicius (12), Koch (2), Wachalski (26/8)

TBB Trier:

Anderson (12/2), Vrabac (13/1), Chikoko (8), Schmidt (4), Mönninghoff (2), Kramer (0), Samenas (17/2), Harris (10/1), Canty (3/1), Lukovic (2)


Bilanz


Telekom Baskets Bonn vs. TBB Trier

Siege:              28       (BBL: 28 / Pokal:0)
Niederlagen     21       (BBL: 18 / Pokal: 3)
in Bonn:           18 Siege, 8 Niederlagen
in Trier:            10 Siege, 13 Niederlagen


Die nächsten drei Heimspiele der Telekom Baskets Bonn


Mi, 26. November 2014 – 19:30 – Eurocup
Telekom Baskets Bonn vs. Brose Baskets


Sa, 6. Dezember 2014 – 20:30 – Beko BBL
Telekom Baskets Bonn vs. Phoenix Hagen


Mi, 17. Dezember 2014 – 19:30 – Eurocup
Telekom Baskets Bonn vs. Grissin Bon Reggio Emilia


Tickets für die Heimspiele der Telekom Baskets Bonn gibt es

  • an allen Zweigstellen des General-Anzeiger
  • im Baskets Fanshop im Hause Carthaus Bonn (Remigiusstr. 16, Bonn-Innenstadt)
  • in der Baskets Sportfabrik am Telekom Dome (Basketsring 1, 53123 Bonn)
  • im Online-Ticketshop unter www.baskets.de/ticketshop
  • an der Abendkasse bei den Heimspielen der Telekom Baskets Bonn
  • an allen Eventim Vorverkaufsstellen
  • Baskets Ticket-Hotline: 0228 50 20 1
    4
 

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