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Eurocup: 28 Veikalas-Punkte können Niederlage nicht verhindern

CAI Zaragoza – Telekom Baskets Bonn 90:75 (24:16, 24:16, 21:23, 21:20)

03.12.2014
Im Einzug in die nächste Runde wird es für die Telekom Baskets Bonn noch einmal richtig spannend. Trotz 28 Punkten durch Benas Veikalas unterlag das Team von Trainer Mathias Fischer bei CAI Zaragoza mit 75:90 (16:24, 16:24, 23:21, 20:21) und liegt mit den Spaniern sowie Paris Levallois in der Eurocup-Gruppe A gleichauf.

In der Tabelle weisen Bonn, Saragossa und Paris mit einer Bilanz von drei Siegen und fünf Niederlagen jeweils eine identische Bilanz auf. Damit steht fest, dass die Telekom Baskets in der kommenden Woche (9.12.2014) in der französischen Hauptstadt ein Erfolgserlebnis benötigen, um garantiert in die Runde der Last32 einzuziehen. Im Fall einer Pleite an der Seine ist ein Weiterkommen nach wie vor drin, dann allerdings nur durch Schützenhilfe der Konkurrenz.


Das Spiel

Wie so oft in dieser Saison kamen die Telekom Baskets Bonn zu Beginn der Partie nicht so recht in Schwung. Saragossa nutzte die kurze Orientierungsphase der Gäste und setzte sich umgehend ab (9:2, 3. Minute). Kaum hatten sich die Rheinländer an die Gangart der Iberer gewöhnt, schlugen sie mit einem 7:0-Lauf zurück, der das ansonsten sehr stimmungsvolle Heimpublikum vorerst schweigen ließ (9:9, 6. Minute). Allerdings spielte den Hausherren das frühe fünfte Bonner Mannschaftsfoul in den Karten, so dass sie sich zum Viertelende erneut absetzen konnten (24:16, 10. Minute).

Beim Gang nach vorn wollte sich bei den Schützlingen von Coach Fischer auch im zweiten Abschnitt nur schwerlich ein konstanter Rhythmus einstellen. Auch wenn Kapitän Benas Veikalas gewillt war einen Großteil der offensiven Last zu tragen, hievte Saragossa die Differenz in den zweistelligen Bereich (32:21, 14. Minute). Es dauerte nicht einmal bis zur Mitte des Viertels, ehe die Telekom Baskets abermals die Foulgrenze überschritten hatten und ihre Gegner nach jeder weiteren Regelwidrigkeit an die Linie schickten. So wunderte es wenig, dass das Team um den Ex-Tübinger Rasko Katic vehement den Weg ans Brett suchte und sich dafür mit reichlich Freiwürfe belohnte (48:32, 20. Minute).

Im dritten Viertel machte Veikalas damit weiter, was er vor dem Seitenwechsel bereits angedeutet hatte. Der Litauer suchte sich seine Lücken in der gegnerischen Verteidigung und kam auch endlich an der Dreierlinie zum Zuge. Innerhalb von anderthalb Minuten versenkte er zwei Distanzwürfe sowie einen Korbleger, was CAI-Trainer Joaquin Ruiz Lorente zu einer Auszeit zwang (57:49, 26. Minute). Die Spanier kamen mental gefestigt zurück aufs Parkett und stellten bis Ende des Spielabschnitts das alte Kräfteverhältnis wieder her (69:55, 30. Minute).

In den finalen zehn Minuten warfen Veikalas und Co. noch einmal alles in die Waagschale, was die Kraftreserven hergaben, doch die magische Zehn-Punkte-Marke ließ sich einfach nicht mehr knacken – wenngleich mächtig daran gerüttelt wurde (71:61, 34. Minute). Da auf der Zielgerade die für eine Aufholjagd benötigten Dreier nicht fielen und zudem Eugene Lawrence mit seinem fünften Foul auf die Bank musste, blieb das erfolgreiche Comeback diesmal aus.


Im Detail

Dass die Gäste über weite Strecken an eine Wende glauben durften, hatten sie Benas Veikalas zu verdanken. Der Bonner Kapitän avancierte mit 28 Zählern zum Topscorer der Partie, wobei er sich aus der Mittel- und Nahdistanz zusammengenommen keinen einzigen Fehlwurf leistete (7/7). Von jenseits der Dreierlinie verwandelte der Litauer drei seiner acht Versuche (37,5 Prozent) und blieb auf an der „Wohltätigkeitslinie“ nahezu fehlerfrei (5/6, 83,3 Prozent).

Einer der Knackpunkte der Partie war der immense Druck, den CAI Zaragoza auf die Bonner Verteidigung ausübte und durch Aktionen zum Brett viele Fouls zog. So standen die Lorente-Schützlinge oft an der Freiwurflinie, wo sie nur wenige Boni liegen ließen. Insgesamt durften die Gastgeber 37 Schüsse ohne Fremdeinwirkung nehmen, von denen starke 32 ihr Ziel fanden (85,6 Prozent Trefferquote). Die Telekom Baskets hingegen bekamen deutlich weniger Freiwürfe zugesprochen (12/17, 70,6 Prozent).


Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

McConnell (7/1 Dreier), Mädrich (2, 6 Rebounds), Veikalas (28/3), Brooks (2), Mangold (3/1), Caloiaro (16/1), Lawrence (7/1), Klimavicius (4), Koch (0), Wachalski (0), Vroblicky (6)

CAI Zaragoza:

Lisch (7), Llompart (7, 7 Assists), Katic (15), Sastre (2), Tomas (3/1), Robinson (4/1), Pursl (dnp), Landry (11/2), Norel (14), Fontet (dnp), Goulding (14/1), Jevolac (13/1)


Der 8. Eurocup-Spieltag im Überblick

CAI Zaragoza – Telekom Baskets Bonn         90:75
Paris Levallois – Brose Baskets                     56:67
Strasbourg IG – Grinssin Bon Reggio Emilia   74:66


Die nächsten drei Heimspiele der Telekom Baskets Bonn

Sa, 6. Dezember 2014 – 20:30 – Beko BBL
Telekom Baskets Bonn vs. Phoenix Hagen


Mi, 17. Dezember 2014 – 19:30 – Eurocup
Telekom Baskets Bonn vs. Grissin Bon Reggio Emilia


So, 21. Dezember 2014 – 17:00 – Beko BBL
Telekom Baskets Bonn vs. Eisbären Bremerhaven



Tickets für die Heimspiele der Telekom Baskets Bonn gibt es

  • an allen Zweigstellen des General-Anzeiger
  • im Baskets Fanshop im Hause Carthaus Bonn (Remigiusstr. 16, Bonn-Innenstadt)
  • in der Baskets Sportfabrik am Telekom Dome (Basketsring 1, 53123 Bonn)
  • im Online-Ticketshop unter www.baskets.de/ticketshop
  • an der Abendkasse bei den Heimspielen der Telekom Baskets Bonn
  • an allen Eventim Vorverkaufsstellen
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