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Bonn ist bereit!

Telekom Baskets treten in Braunschweig an Koch: Aktuell trägt uns unsere Offense.

Am kommenden Sonntag (2. Januar 2011, 17:00 Uhr) treten die Telekom Baskets Bonn am 17. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga bei den New Yorker Phantoms an. Nach fünf Siegen in Folge wollen die Schützlinge von Trainer Michael Koch ihre Playoff- und Pokal-Ambitionen abermals unterstreichen, treffen in der Löwenstadt allerdings auf eine Mannschaft, die den Baskets von personellen Aufbau durchaus ähnelt.

 

Wer sich dieser Tage auf die Homepage der New Yorker Phantoms Braunschweig (www.newyorkerphantoms.de) klickt wird mit einer Offerte für eine Rückrunden-Dauerkarte begrüßt. Aber auch mit der Frage Bist du bereit? Die Telekom Baskets Bonn sind es. Sie sind bereit auf ein von Trainer Sebastian Machowski exzellent eingestelltes Team, das sechs der letzten acht Spiele gewonnen und damit seine Playoff-Ambitionen deutlich unterstrichen hat.

 

Die Mannschaft zeichnet sich durch ihre Tiefe und Ausgeglichenheit aus. Auch wenn die Guard-Riege um Brandon Thomas (13,0 PpS), Tony Skinn (10,9 PpS, 3,3 ApS) und Lamar Greer (10,9 PpS) die offensiven Strukturen der Niedersachsen prägen, so ist es doch der Phantoms-Frontcourt, der meist den Unterschied ausmacht. Mit Marcus Goree (13,2 PpS) konnte ein erfahrener Power Forward gehalten werden, der zwar nicht mehr über die explosive Überathletik aus Frankfurter Tagen verfügt, dafür umso effektiver agiert und die Rolle des verlängerten Trainerarms auf dem Feld einnimmt. In Kombination mit Kyle Visser (8,9 PpS) sowie der beiden Energizer Jason Cain (10,6 PpS) und Nils Mittmann (3,5 PpS) steht Coach Machowski somit ein Quartett zur Verfügung, das die Grundsäulen des Braunschweiger Erfolgs darstellt.

 

Die letzten Drei Spiele der New Yorker Phantoms Braunschweig (Beko BBL):

 

Phoenix Hagen - New Yorker Phantoms Braunschweig 81:92

New Yorker Phantoms Braunschweig - EnBW Ludwigsburg 80:76

TBB Trier - New Yorker Phantoms Braunschweig 74:65

 

Während der aktuell fünf Siege währenden Serie der Telekom Baskets zeichnete sich vor dem Jahreswechsel deutlich ab, dass die Mannschaft einen Wandel vollzieht. Besonders in der Verteidigung ist Michael Koch dabei, einige Grundprinzipien umzustellen, die bei den Spielern erst noch in Fleisch und Blut übergehen müssen. Das hat in der zweiten Halbzeit gegen Frankfurt schon ganz gut funktioniert, aber wir verfallen noch zu oft in unsere alten Abläufe und Rotationen, so der Cheftrainer. Aktuell können wir das durch unsere Offense kompensieren, die uns momentan ganz klar trägt.

 

Und wie sie das tut. In den letzten fünf Spielen brachten die Baskets durchschnittlich 84,8 Punkte auf die Anzeigetafel der Beko BBL-Hallen. Nach wie vor wollen wir versuchen viel ans Brett zu gehen und unsere Stärken auf den großen Positionen ausnutzen, fügt Koch an. Aber wenn unsere Außenspieler heiß sind, wird es schwer uns zu schlagen. Festmachen lässt sich dies am gemeinsamen Output von Jeremy Hunt, Folarin Campbell und Nic Wise, die während der Siegesserie als Trio für 47,8 PpS verantwortlich zeichneten. Als Team scheinen die Baskets endlich Gefallen an der vor der Saison um einen halben Meter zurückgelegten Dreierlinie gefunden zu haben gegen Ulm (10/22, 45,5 Prozent) sowie Quakenbrück (11/20, 55,0 Prozent) und Frankfurt (11/22, 50,0 Prozent) netzten sie besonders hochprozentig von Downtown ein.

 


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