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Noch Tage bis zum Saisonstart 2017/18

#Endspurt: Niederlage gegen Playoff-Gegner Ulm

Telekom Baskets Bonn – ratiopharm ulm 87:93 (30:28, 13:19, 26:20, 18:26)

Die Telekom Baskets Bonn haben am letzten Spieltag der regulären Saison die erst dritte Heimniederlage nach zuletzt sechs Siegen in Folge hinnehmen müssen. Ohne seinen besten Scorer und Rebounder Tadas Klimavicius unterlag das Team von Trainer Mathias Fischer ratiopharm ulm mit 87:93 (30:28, 13:19, 26:20, 18:26). Damit stehen die Schwaben als Tabellenfünfter und somit Playoff-Gegner der Rheinländer fest. Spiel eins der Viertelfinalserie ist für kommenden Mittwoch, den 6.5.2015, angesetzt – Tipoff im Telekom Dome ist um 18:30 Uhr.

Spielte eine starke zweite Hälfte: Mickey McConnell (Foto: Jörn Wolter)

Das Spiel

Vor den Augen der Baskets-Legenden Eric Taylor, Sinisa Kelecevic, Paul Burke, Derrick Phelps und Branko Klepac kamen die Telekom Baskets gut aus den Startlöchern und erarbeiteten sich dank eines bestens aufgelegten Dirk Mädrich schnell eine kleine Führung (14:6, 4. Minute). Da die Gäste mit zunehmender Spieldauer immer besser in Schwung kamen und durch Fastbreaks zu leichten Zählern kamen, entwickelte sich eine rasante Begegnung, bei der beiden Fanlagern einiges geboten wurde (30:28, 10. Minute).

Im zweiten Viertel schwang das Momentum etwas zugunsten der Gäste um, die vor allem defensiv einen Gang höher schalteten. Bonn kam aus der Distanz nicht wie gewohnt – geschweige denn wie geplant – zu freien Abschlüssen, so dass Mädrich und Co. eine kleine Hypothek mit in die Kabine nehmen mussten (43:47, 20. Minute).

Wie schon so oft in dieser Saison machten die Rheinländer in der Halbzeitpause die richtigen taktischen Anpassungen. Mit neuem Fokus und schnellen Pässen drückten die Baskets der Begegnung ihren Stempel auf, wofür sie von den 5.450 Zuschauern im Telekom Dome mit teils stehenden Ovationen bedacht wurden. Plötzlich waren es die Hausherren, die in der Transition Zählbares auf die Anzeigetafel brachten und so die Führung zurückerlangten (69:67, 30. Minute) und das, obwohl sie auf der Centerposition seit Minute 22 und dem vierten Foul von Dirk Mädrich nur mit Tony Vroblicky auskommen mussten, der sonst für die 2. Mannschaft in der Regionalliga aufläuft.  

Trotz der dünnen Personalecke am Brett sahen die Baskets im finalen Abschnitt schon beinahe wie die sicheren Sieger aus. Ohne den aus familiären Gründen fehlenden Tadas Klimavicius musste Headcoach Mathias Fischer viel mit einer Aufstellung agieren, bei der Angelo Caloiaro und Steve Wachalski über weite Strecken die großen Positionen bekleideten. Letzterer Sorgte mit einem Dreier zur bis dahin höchsten Bonner Führung (81:71, 35. Minute). Doch aus dem Nichts kommend legten die „Spatzen“ einen 12:0-Lauf aufs Parkett, der dem Spiel eine vollkommen neue Dynamik verlieh. Bei den Baskets indes verirrte sich in den letzte fünfeinhalb Minuten der Partie kein einziger Wurf aus dem Feld mehr in des Gegners Korb. Lediglich Freiwürfe durch Mädrich und Ryan Brooks konnten die Anschreiber für die Gastgeber verzeichnen. Auf Ulmer Seite sorgten jeweils zwei Dreier durch Brion Rush und Philipp Schwethelm in den 70 Sekunden vor dem Schlusspfiff dafür, dass die Fischer-Schützlinge zum erst dritten Mal in der abgeschlossenen Hauptrunde als Verlierer vom Heimparkett gingen.


Im Detail

Mit entscheidend für den Ausgang der Partie war das Duell an den Brettern um vergebene Schüsse. In der ersten Hälfte hatte Ulm bei den abgegriffenen Rebounds lediglich einen leichte Vorteil (13:12). Nach dem Seitenwechsel griffen sich die Baskets allerdings deutlich weniger „Boards“ als die Gäste (10:18).

Wie ausgeglichen beide Kader besetzt sind, ließ sich an der Punkteverteilung ablesen. Für Bonn gingen vier, bei Ulm gar sechs Akteure mit einer zweistelligen Ausbeute vom Feld.


Stimmen

Mathias Fischer (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Es war ein unterhaltsames Spiel für die Zuschauer. Ganz sicher haben wir von beiden Teams nicht die Verteidigung gesehen, die während der Playoffs von ihnen zu erwarten ist. Wir haben ohne Tadas Klimavicius vor einer neuen Herausforderung gestanden, da er uns am Brett sowohl offensiv wie defensiv unheimlich viel Stabilität gibt. Jetzt freuen wir uns auf eine interessante Serie zweier Mannschaften, die sich durch Erfahrung und Variabilität auszeichnen.“

Eugene Lawrence (#10 Telekom Baskets Bonn):

„Es war ein gutes Spiel, in dem Ulm am Ende einige wichtige Würfe getroffen hat. Mit Blick auf die Playoffs müssen wir definitiv in der Verteidigung noch mehr dafür sorgen, dass wir in der Transition nicht so viele leichte Körbe kassieren. Aus den heute gemachten Fehlern werden wir lernen und kommende Woche bereit für die Serie sein.“

Thorsten Leibenath (Trainer ratiopharm ulm):

„Wir haben gegen eine gute Bonner Mannschaft gewonnen, die heute sicher nicht ihr Playoff-Gesicht gezeigt hat. In der zweiten Hälfte ist es uns gelungen, durch starkes Rebounding und große Plays die nötige Energie zu entwickeln, um die Partie noch zu drehen. Ohne Klimavicius fehlte den Baskets der meistunterschätzte Center der Liga, weswegen wir nicht den Fehler machen und Bonn im Viertelfinale auf die leichte Schulter nehmen werden.“

Philipp Schwethelm (#33 ratiopharm ulm):

„Wir wollten mit viel Energie und konzentriert ins Spiel kommen, um Bonn einfache Körbe wegzunehmen. Auch bei zehn Punkten Rückstand haben wir dennoch die Ruhe bewahrt und uns am Ende in die Partie zurück gekämpft. Auch wenn es erst die dritte Bonner Heimniederlage der Saison war, haben wir viel Respekt vor den Baskets und der anstehendenViertelfinalserie.“

Video Pressekonferenz >>


Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

McConnell (7/1 Dreier, 7 Assists), Mädrich (17/1), Veikalas (9/1), Brooks (15/3), Mangold (0, 4 Assists), Caloiaro (13), Lawrence (5/1), Koch (7/1), Wachalski (12/2), Blass (dnp), Lodders (0), Vroblicky (2)

ratiopharm ulm:

Clyburn (10), Schwethelm (6/2), Günther (11/1), Ohlbrecht (10), Leunen (2), Rush (17/3), Vougioukas (19), Hess (10/2), Klobucar (8, 4 Steals), Philmore (0), Burton (0), Maier (dnp)


Bilanz

Telekom Baskets Bonn – ratiopharm ulm

Siege:             25
Niederlagen:   14
in Bonn:          15 Siege, 6 Niederlagen
in Ulm:            10 Siege, 8 Niederlagen

 


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Tickets für die Heimspiele der Telekom Baskets Bonn gibt es

  • an allen Zweigstellen des General-Anzeiger

  • im Baskets Fanshop im Hause Carthaus Bonn (Remigiusstr. 16, Bonn-Innenstadt)

  • in der Baskets Sportfabrik am Telekom Dome (Basketsring 1, 53123 Bonn)

  • im Online-Ticketshop unter www.baskets.de/ticketshop

  • an der Abendkasse bei den Heimspielen der Telekom Baskets Bonn

  • an allen Eventim Vorverkaufsstellen

  • Baskets Ticket-Hotline: 0228 50 20 14

 


 

 

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