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Florian Koch und Tim Kasper bei U20-Try-Outs

Bonner und Rhöndorfer Youngster mit soliden Auftritten

Vom 19. bis 22. Dezember fanden die traditionellen, vom Deutschen Basketball Bund (DBB) durchgeführten U20-Try-Outs statt. Auf dem Heidelberger Olympiastützpunkt kamen 32 der größten Talente der Jahrgänge 1992 und 1993 zusammen, um vor den Augen der Juniorenbundestrainer Frank Menz, Kay Blümel und Harald Stein ihr Können zu beweisen. Auf dem Parket dabei: Florian Koch von den Telekom Baskets Bonn und Tim Kasper von den Dragons Rhöndorf, die vergangene Saison noch Seite an Seite für das Team Bonn/Rhöndorf in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) aufliefen und in dieser Saison dem ProB-Kader der Drachen angehören.

Nach der Anreise wurde die anwesenden Youngster auf vier Achter-Teams verteilt, durchliefen unter Anleitung der anwesenden Trainer diverse Drills und wurden mit diversen Systemen der Juniorennationalmannschaften vertraut gemacht. Das Hauptaugenmerk lag in Heidelberg jedoch darauf, wie die Talente im direkten Aufeinandertreffen reagieren würden. Bei den Spielen zwischen den vier Mannschaften kristallisierte sich schnell heraus, wer die Herausforderung annahm und damit seiner Mannschaft weiterhalf. Sowohl Kasper als auch Koch hatten das Glück, mit jeweils starken Point Guards zusammen spielen zu können.

 

Florian Koch stach durch seine Athletik heraus, weswegen ihn die Coaches in Einzelfällen mit der Verteidigung des gegnerischen Aufbauspielers betrauten. Gemeinsam mit Ole Wendt (Paderborn Baskets, ProA) harmonierte Koch trotz der nur kurzen Einspielphase sehr gut, rotierte entlang der Dreierlinie oftmals auf die richtige Position für den freien Wurf oder setzte mit klugen Pässen die Innenspieler in Szene.

 

Tim Kasper stand mit Till-Joscha Jönke (Bayer Giants Leverkusen, ProB) in einem Team und setzte mit seiner Vielseitigkeit viele Akzente an beiden Enden des Feldes. Der Forward machte gegen die lange gegnerische Garde eine gute Figur, bot sich im Fastbreak regelmäßig als Abnehmer der punktgenauen Jönke-Pässe an und trug im Halbfeld mit seiner teamdienlichen Spielweise zum Erfolg bei.


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