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Noch Tage bis zum Saisonstart 2019/20

Haribo macht Kinder froh…

…und den Gegner ebenso.

Es gehört zur guten Tradition, sich bei internationalen Spielen vor dem Tipoff an der Mittellinie zu treffen. Wenn die Akteure beider Teams sich händeschüttelnd begegnen, wurden auch kleine Wimpel mit dem Mannschaftslogo ausgetauscht. Umso erstaunter zeigten sich die gegnerischen Mannschaften schon mehrfach in der laufenden Saison, wenn sie im Telekom Baskets Bonn gastierten, als sie kleine Tütchen mit Süßigkeiten überreicht bekamen.

Erst Süßes zur Begrüßung, dann gibt's Saures auf dem Feld. (Foto: Jörn Wolter)

Erstmals war die Aktion im Rahmen des Basketball Champions League-Heimspiels gegen Fribourg zu sehen. „Der Ansatz war, dass die Wimpel meistens nur von Offiziellen gesammelt werden, während Spieler sie oftmals liegenlassen oder wegwerfen“, beschreibt Teambetreuer Bogdan Suciu. „So kam uns der Gedanke, den Gästen etwas mitzugeben, das für Bonn steht und weltweit bekannt ist – und darüber hinaus den Trip in die Heimat versüßt.“

Es ist eine schöne neue Tradition, die auch andere Mannschaften für sich entdeckt haben. Als die Telekom Baskets ihrerseits im schweizerischen Fribourg spielten, bekamen Josh Mayo und Co. feinste Schokolade überreicht, im tschechischen Opava gab es nach Landesart gebrautes Bier.

Für die Gäste auf dem #HEARTBERG ist die süße Überraschung eine schöne Erinnerung, die sie immer mit die Bundesstadt in Verbindung bringen werden. „Unsere Teammanagerin Orsi Horvath war schon immer ein Fan von Haribo, und sie hat uns schon vor dem Spiel davon erzählt, dass der Goldbär in Bonn seine Heimat hat. Jetzt setzt sie natürlich darauf, dass die Baskets auch zum Rückspiel ein paar Tüten mitbringen“, sagt Peter Lorant, Kapitän von Alba Fehervar, mit einem Lachen.

Vor allem ausländische Basketballer wissen nicht zwangsläufig, dass der international bekannte Markenname als Abkürzung für “Hans Riegel Bonn“ steht. Ein Umstand, den vor einigen Jahren auch ein namentlich nicht genannt werden wollender Baskets-Akteur erst nach einer Begehung des Haribo-Werksverkaufs einsehen musste. „Er hat immer Pakete von seinen Eltern aus den Staaten geschickt bekommen, in die sie Unmengen an Haribo-Tüten packten“, schmunzelt Suciu. „Daraufhin mussten wir ihn erstmal aufklären, dass der Goldbär aus Bonn kommt, was er zunächst nicht glauben wollte. Also haben wir einen aufklärenden Ausflug gemacht … und geben die Adresse des Haribo Stores noch heute an alle Spieler weiter, die neu nach Bonn kommen.“



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