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NBBL: Playoff-Niederlage in Jena / Sonntag Spiel 2 im Telekom Dome

Funkwerk Baskets SCJ Team Bonn/Rhöndorf 91:77 (23:17, 20:31, 24:16, 24:13)

Das Team Bonn Rhöndorf hat zum Auftakt der Playoffs in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) mit 77:91 (17:23, 31:20, 16:24, 13:24) bei den Funkwerk Baskets aus Jena verloren. Damit liegen die Rheinländer in der im Modus Best-of-three ausgetragenen Serie mit 0:1 zurück. Die Mannschaft von Trainer Sascha Neubert empfängt die Thüringer zum zweiten Spiel am kommenden Wochenende (Sonntag, 20. März, 15:00 Uhr) im Bonner Telekom Dome bei einer erfolgreichen Revanche fände das dritte und entscheidende Spiel wieder in Jena statt.

 

Den etwas besseren Start erwischten die Hausherren, die mit einer für ihre Verhältnisse kleinen Startformation begannen. Im Angriff schaffte es Jena zunächst nicht wie gewohnt über die großen Positionen zu Zählbarem zu kommen, sondern musste sich auf die offensiven Qualitäten von Nationalspieler und Edelverteidiger Jakob Krumbeck verlassen. Der Guard avancierte mit 21 Punkten darunter drei von vier Dreier zum Topscorer der Begegnung und zog mit seinen Treffern aus der Distanz die Defense der Rheinländer auseinander. Dennoch hatten die Gäste spätestens mit Beginn des zweiten Abschnitts ihren Rhythmus gefunden und kamen über wohlsortierte Transition zu diversen einfachen Punkten. Unter der Führung von Allstar-Forward Tim Kasper (19 Punkte) kaufte Bonn/Rhöndorf den Thüringern den Schneid ab, übernahm die Führung und baute den Vorsprung bis in den zweistelligen Bereich aus. Leider haben wir es kurz vor der Pause verpasst, die Differenz weiter hoch zu halten, beschrieb Coach Neubert. Das hätte Jena nicht nur den Wind aus den Segeln genommen, sondern auch unter mehr Druck für die zweite Halbzeit gesetzt.

 

So hatten Krumbeck und Co.nach dem Seitenwechsel das Momentum auf ihrer Seite und glichen kurz nach Wiederanpfiff aus. Von da an ging es immer hin und her, keine Mannschaft konnte sich zwingend absetzen oder einen gefühlt klaren Vorteil erkämpfen. Auch als Kasper mit seinem fünften Foul Mitte des Schlussviertels auf die Bank musste, ließ beim Team Bonn/Rhöndorf niemand die Köpfe hängen. Jena hat zwar auf Zonenverteidigung umgestellt und versucht unsere Transition zu stören, auf der anderen Seite haben wir als Mannschaft immer noch gut verteidigt, wodurch es stets eng blieb, so Neubert. Die Entscheidung fiel rund anderthalb Minuten vor Spielende beim Stand von 80:77 für Jena, als Bonn/Rhöndorf zwei Unsportliche Fouls gepfiffen bekam, die den Hausherren einen gehörigen Punkteschub brachten. Dadurch haben wir, obwohl es bis dahin ein richtig tolles Spiel war, den Faden verloren, analysierte Neubert im Anschluss an die Partie. Das Ergebnis war nachher zu deutlich und stellt nicht den eigentlichen Verlauf der Begegnung dar.

 

Die zweite Begegnung in der Best-of-three-Serie findet am kommenden Sonntag (20. März) im Bonner Telekom Dome statt. Wenn um 15:00 Uhr der Hochball erfolgt, hofft das Team Bonn/Rhöndorf auf möglichst viel Unterstützung auf den Rängen. Wir haben gesehen, wie wir Jena angehen müssen und das wir mit dem Nordost-Champ mehr als nur mithalten können, blickt Coach Neubert voraus. Ich gehe davon aus, dass es erneut zu einem spannenden, intensiven und engen Spiel kommt, das für die Zuschauer mehr als unterhaltsam wird.

 

Team Bonn/Rhöndorf:

Reksna (15/2 Dreier), Koch (13), Zeymer (2), Lippold (10/2), Klein (4), Kasper (19), Tolaj (15), Hupperz (2)

 

Funkwerk Baskets SCJ:

Voigtmann (15, 15 Rebounds), Albrecht (14), Haukohl (10), Nießen (2), Großmann (4/1), Strauß (12/2), Unterluggauer (13), Krumbeck (21/3)

 


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