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Noch Tage bis zum Saisonstart 2019/20

#PlayoffsBaby: Kein (Wurf-)Glück

74:87-Niederlage in Bamberg / Spiel 2 am Mittwoch (9.5.) auf dem #HEARTBERG

Die Telekom Baskets liegen in der Viertelfinalserie gegen Brose Bamberg mit 0:1 zurück. Das Team von Trainer Predrag Krunic musste sich im ersten Spiel mit 74:87 (21:22, 20:26, 19:17, 14:22) geschlagen geben. Obwohl Bonn nach dem Seitenwechsel keinen einzigen seiner neun Dreierversuche einnetzte, während der Meister 58 Prozent seiner Fernwürfe traf, wahrten die Baskets ihre Chance und konnten bis zum 70:66 die Partie offen halten.

Yorman Polas Bartolo hatte mit Dorrell Wright (24pts) alle Hände voll zu tun. (Foto: Daniel Löb)

Das zweite Spiel der im Modus „Best of Five“ ausgetragenen Serie findet am kommenden Mittwoch, den 9.5.2018, auf dem #HEARTBERG statt. Der Hochball im Telekom Dome ist für 20:30 Uhr angesetzt, Halle und Abendkasse öffnen bereits um 19:00 Uhr. TICKETS >>

Wie immer fahren rund um die Partie die kostenlosen BasketsShuttle zwischen Bonner City und Hardtberg. INFOS >>


Die Geschichte des Spiels

Zum Auftakt der neunten Playoff-Serie zwischen Bamberg und Bonn schafften es die gastgebenden Franken, den Ball oft in die Hände von Dorrell Wright zu legen, der 17 seiner 24 Punkte vor dem Seitenwechsel erzielte. Bei Bonn hielt bis zum Gang in die Kabine zumindest Josh Mayo mit zwölf Zählern dagegen, kam ab dem dritten Viertel jedoch offensiv kaum mehr zum Zuge. Die Baskets versenkten vor dem Gang in die Kabine vier ihrer elf Dreierversuche, trafen anschließend jedoch keinen einzigen Versuch mehr von jenseits der 6,75 Meter-Linie (0/9).


Stimmen

Predrag Krunic (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Wir konnten lange Zeit im Angriff sowie in der Verteidigung mithalten und waren im Spiel drin. An unserer Verteidigung müssen wir bis zum nächsten Spiel noch etwas arbeiten. Nun steht es 1:0 und am Mittwoch geht es weiter.“

Luca Banchi (Trainer Brose Bamberg):

„Der Vierte gegen den Fünften versprach eine interessante Paarung zu werden. Beide Mannschaften haben viel Energie in das Spiel gelegt und Willen gezeigt. Wir haben auf Schwächephasen gut reagiert. Im zweiten Spiel müssen wir den Fokus halten und wieder so als Team auftreten.“

Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Curry (2), Zubcic (7/1 Dreier), Klein (0), Djurisic (7/1), Gamble (14), Jasinski (dnp), DiLeo (10), Breunig (10), Polas Bartolo (2), Mayo (14/2), Hill (8), Möller (dnp)

Brose Bamberg:

Hackett (11/1), Wright (24/6), Zisis (13/3, 9 Assists), Nikolic (0), Staiger (8/2), Mitrovic (4), Wolf (dnp), Lo (4), Olinde (0), Edigin (dnp), Rubit (16/1), Radosevic (7)


Bilanz

Telekom Baskets Bonn – Bamberg

Siege:              32 (BBL: 31, Pokal: 1)
Niederlagen:    50 (BBL: 46, Pokal: 2, Eurocup: 2)
in Bonn:           20 Siege, 22 Niederlagen
in Bamberg:     12 Siege, 28 Niederlagen

Josh Mayo war zusammen mit Julian Gamble Topscorer Bonns in Bamberg (14 Pt.). Foto: © Daniel Lšb / Loeb

 

Der Spielverlauf

Beide Mannschaften begannen die Partie defensiv-orientiert, was zunächst dazu führte, dass sich auf der Anzeigetafel wenig bewegte. Vor allem auf den kleinen Positionen sorgten die Duelle zwischen Daniel Hackett und Yorman Polas Bartolo sowie Dorrell Wright und TJ DiLeo dafür, dass in Brettnähe weniger geholfen wurde – was Julian Gamble sofort ausnutzte (4:7, 3. Minute). Mit zunehmender Dauer konnte Wright sich jedoch immer öfter von seinem Bewacher befreien und trieb die Bamberger Offensivmaschinerie zu einem 10:0-Lauf an, den Josh Mayo erst mit dem Schlusspfiff des ersten Viertels trotz harter Bedrängnis per Dreier beendete (22:21, 10. Minute).

Im zweiten Abschnitt zogen die Hausherren in der Verteidigung nochmals an und zwangen Bonn zu schwierigeren Würfen aus der Distanz. Auf der Gegenseite lief der Ball schnell und sicher durch die fränkischen Reihen wie zu besten Trienchieri-Zeiten, was zu reihenweise einfachen Zählern führte (38:34, 17. Minute). Bamberg verteilte in den zehn Minuten vor der Pause alleine sieben Assists, während Bonn lediglich zwei direkte Korbvorlagen an den Mann brachte (48:41, 20. Minute).

Nach dem Seitenwechsel drohte der amtierende Meister deutlicher davonzuziehen, was sich erstmals in einer zweistelligen Differenz niederschlug (53:43, 24. Minute). Der bis dahin starke Mayo nahm sich offensiv etwas zurück, dafür wurden Gamble oder die mit viel Energie von der Bank kommenden Malcolm Hill und Martin Breunig immer stärker. Die Genannten wussten durch eine physische Spielweise zu beeindrucken und führten die Baskets nahezu im Alleingang auf Schlagdistanz heran (65:60, 30. Minute).

Im letzten Viertel unternahmen die Gastgeber alles, um sich der nicht nachgeben wollenden Baskets-Gegenwehr zu entledigen, doch Bonn blieb auf Tuchfühlung (72:66, 35. Minute). Erst ein Dreier durch Routinier Nikos Zisis sorgte für so etwas wie Erleichterung bei Bamberg. Als Daniel Hackett rund anderthalb Minuten vor dem Schlusspfiff einen weiteren Treffer aus der Distanz landete, war die Begegnung entschieden (83:72, 39. Minute). Insgesamt verwandelte Bamberg 11 seiner 19 Dreipunkte-Würfe (58 Prozent), während Bonn mit 20 Prozent (4/20) weit unter seiner Durchschnittsquote blieb.


Playoff-Viertelfinale: Bamberg vs. Bonn

Spiel 2: Mittwoch, 09. Mai 2018: 20:30 Uhr  TICKETS >>
Spiel 3: Samstag, 12. Mai 2018: 14:15 Uhr
Spiel 4: Dienstag, 15. Mai 2018: 20:30 Uhr*
Spiel 5: Donnerstag, 17. Mai 2018: 19:00 Uhr*

(* falls nötig)


Die Viertelfinal-Serien im Überblick

FC Bayern München – FRAPORT SKYLINERS 1-0
Brose Bamberg – Telekom Baskets Bonn     1-0
ALBA Berlin – EWE Baskets Oldenburg          1-0
MHP RIESEN Ludwigsburg – medi bayreuth   0-0




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