1:1! Baskets gleichen Viertelfinalserie Gegen Würzburg aus
Public Viewing für Spiel 3 am Freitag
Die Telekom Baskets Bonn haben das zweite Viertelfinalspiel gegen die Fitness First Würzburg Baskets mit 88:81 (20:24, 21:19, 24:17, 23:21) gewonnen und damit die Best-of-Five-Serie zum 1:1 ausgeglichen. Joel Aminu wurde mit 16 Punkten Topscorer. Michael Kessens, Jeff Garrett und Alijah Comithier folgten jeweils mit 15 Punkten. Die nächsten beiden Duelle finden am Freitag (22.05. – 20:30 Uhr) und Sonntag (24.05. – 16:30 Uhr) in Würzburg statt.
Key Facts
- Zuschauer: 5662 Fans sahen das zweite Viertelfinalspiel im Telekom Dome
- Ehrung: Vor dem Spiel und in der Halbzeitpause wurde das JBBL-Team des Baskets-Nachwuchses (Team Baskets Bonn/Köln RAG) als deutscher Meister der U16 geehrt
- Serienstand: 1:1
- Topscorer: Joel Aminu führte sein Team sowohl mit seinen Emotionen als auch mit Topscorer mit 16 Punkten
- Teamplay: Die Baskets verteilten 20 Assists, Würzburg lebte viel von Einzelaktionen und kam nur auf sieben Assists
Public Viewing Spiel 3
Wer am Freitag nicht mit zum Auswärtsspiel reisen kann, hat trotzdem die Chance, die Telekom Baskets Bonn gemeinsam mit Gleichgesinnten zu unterstützen! Denn für das dritte Viertelfinalspiel findet ein Public Viewing im Telekom Dome statt. Der Dome öffnet um 19 Uhr, das Spiel beginnt um 20:30 Uhr. Im Eintrittspreis von 5 Euro ist ein Gratisgetränk enthalten.
Tickets sind unter dome.de/tickets erhältlich.
Spielbericht
Die Baskets starteten erneut mit Grayson Murphy, Joel Aminu, Tylan Birts, Jeff Garrett und Michael Kessens in die Partie und erwischten einen guten Start. Direkt im ersten Angriff bediente Murphy unter dem Korb Kessens, der die ersten Zähler des Spiels erzielte (2:0, 1. Minute). Allgemein bewegten die Hausherren den Ball im eigenen Angriff gut und erarbeiteten sich dadurch freie Würfe. Aminu traf den ersten Bonner Dreier des Spiels und die Baskets führten mit sechs Punkten (10:4, 3.). Deutlicher absetzen konnten sich die Gastgeber jedoch nicht. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und schenkten sich nichts (17:14, 8.). Zum Ende des ersten Viertels hatten die Gäste etwas mehr Wurfglück auf ihrer Seite, während bei den Bonnern der ein oder andere Wurf noch aus dem Ring rollte. So lagen die Baskets nach dem ersten Spielabschnitt mit vier Zählern zurück (20:24, 10.).
Aminu führte die Baskets emotional und mit starker Verteidigung an, die Bonner starteten mit einem 7:0-Lauf ins zweite Viertel und zwangen Würzburg zur Auszeit (27:24, 12.). Das Spiel wurde nun zunehmend nickeliger und intensiver. Die Führung wechselte mehrmals hinterher. Mit einer schlauen Coaches Challenge war auch Headcoach Marko Stankovic an der Seitenlinie hellwach. Aus einem vermeintlichen Foul von Patrick Heckmann wurden so zwei Freiwürfe für Heckmann (41:39, 19.). Zur Halbzeitpause lagen die Baskets knapp mit zwei Punkten zurück (41:43, 20.).
Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste zunächst knapp vorne, doch dann wurde im „Home of Defense“ nochmal eine Schippe an Energie und defensiver Intensität draufgepackt. Die Würzburger Wurfversuche wurde nun immer mehr erschwert oder gar nicht mehr zugelassen. Aus erfolgreicher Verteidigung heraus schalteten die Baskets schnell um und nachdem Murphy einen Fastbreak-Dreier versenkte, hatten die Bonner das Spiel durch einen 14:2-Lauf an sich gerissen (57:48, 25.). Der Telekom Dome explodierte. Würzburg hielt sich besonders durch starke Einzelaktionen im Spiel, die Führung blieb aber nun permanent bei den Bonnern (65:60, 30.).
Nach nur knapp drei Minuten im letzten Viertel hatten die Baskets bereits die Teamfoulgrenze erreicht und Würzburg war wieder gefährlich nah bis auf einen Zähler dran (69:68, 34.). Die Baskets blieben aber nervenstark. Zunächst war es Garrett mit einem And-One und im Anschluss zwei weiteren Freiwürfen, der die Führung behauptete, dann blockte Kur Jongkuch den Würzburger Korbleger und Alijah Comithier netzte auf der Gegenseite von außen ein. Der #HEARTBERG bebte und Bonn führte wieder komfortabler (77:68, 36.). Wenig später stellte Jalen Finch per Dreier die erste zweistellige Führung und im Anschluss von der Freiwurflinie den höchsten Bonner Vorsprung des Spiels her (84:72, 38.). Endgültig entschieden war das zweite Viertelfinalspiel damit aber noch nicht, denn noch einmal verkürzten die Gäste auf sechs Zähler Rückstand (84:78, 39.). Baskets-Topscorer Aminu sorgte von der Freiwurflinie dann aber für die Vorentscheidung und Kessens markierte die letzten Bonner Punkte. So gewannen die Baskets letztlich verdient mit 88:81.
Stimmen zum Spiel
Sasa Filipovski (Headcoach Fitness First WÜrzburg Baskets):
"Glückwunsch an die Telekom Baskets Bonn zum Sieg. Damit steht es jetzt 1:1 in der Serie, und wir fahren zurück nach Würzburg, um in den kommenden Heimspielen wieder alles zu geben. Wir sind eigentlich gut in die Partie gestartet und lagen zur Halbzeit vorne. Im dritten Viertel haben wir dann allerdings die Konzentration verloren. Nach der rund siebenminütigen Unterbrechung durch die Instant-Replay-Situation war das Spiel plötzlich komplett anders. Ich hoffe außerdem, dass Brae Ivey bis zum nächsten Spiel wieder fit wird. Ein großes Lob geht erneut an beide Fanlager für die fantastische Atmosphäre. In Bonn herrscht eine großartige Basketballkultur, davor habe ich großen Respekt. Es ist wirklich etwas Besonderes. Deshalb nochmals Kompliment an Bonn und an beide Fangruppen."
Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):
"Zunächst einmal Glückwunsch an meine Mannschaft zu diesem wichtigen Sieg. Außerdem möchte ich beiden Teams ein Kompliment für die gute basketballerische Leistung machen – sowohl offensiv als auch defensiv. Es war ein klassisches Playoff-Spiel mit viel Körperkontakt und hoher Intensität. Im ersten Spiel haben wir das erste Viertel gewonnen und danach die restlichen drei verloren. Diesmal war es genau andersherum: Wir haben das erste Viertel verloren, aber die folgenden drei gewonnen. Jetzt steht es 1:1 in der Serie. Insgesamt hat mir sehr gefallen, wie meine Mannschaft auf die Niederlage im ersten Spiel reagiert hat. Wir waren von Beginn an fokussiert, bereit, um jeden Ball zu kämpfen und alles für den Sieg zu investieren. Jetzt müssen wir komplett resetten, regenerieren und uns das Video des Spiels genau anschauen, um mögliche Anpassungen vorzunehmen. Es ist extrem schwierig, gegen die Würzburger Guards zu verteidigen. Sie sind starke Scorer und gute Playmaker, können aus Isolationen, aus dem Pick-and-Roll oder nach Blöcken kreieren und abschließen. Insgesamt haben wir aber einen guten Job gemacht und viele Angriffe erzwungen, die erst spät in der Shotclock zu schwierigen Würfen geführt haben. Verbessern müssen wir allerdings weiterhin unser Defensiv-Rebounding. Würzburg kam nun im zweiten Spiel in Folge auf 19 Punkte nach zweiten Chancen – das ist in einer Playoff-Serie eindeutig zu viel. Ich freue mich jetzt auf die Spiele in Würzburg und auf die großartige Atmosphäre dort. Ich hoffe natürlich, dass uns auch viele unserer Fans begleiten werden. Coach Filipovski und seinem Team wünsche ich eine sichere Heimreise – wir sehen uns am Freitag wieder.“
Pressekonferenz
Highlights
Statistiken
| PTS | 88 | 81 |
|---|
| 2 PTS | 61% 22 / 36 | 41% 14 / 34 |
|---|
| 3 PTS | 28% 7 / 25 | 38% 11 / 29 |
|---|
| Freiwürfe | 85% 23 / 27 | 91% 20 / 22 |
|---|
| Rebounds | 39 | 32 |
|---|
| Assists | 20 | 7 |
|---|
| Steals | 3 | 1 |
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