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86:88
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31.01.2026, 18:30 Uhr

Auswärtssieg in Rostock! Baskets verteidigen fünften Tabellenplatz

Nächstes Heimspiel am 07.02. gegen Jena

Foto: Erik Schwiderski

Die Telekom Baskets Bonn haben am 18. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga mit 88:86 (26:25, 23:17, 21:21, 18:23) bei den ROSTOCK SEAWOLVES gewonnen und dadurch den fünften Tabellenplatz verteidigt. Tylan Birts wurde mit 16 Punkten Topscorer der Baskets, die durch den Sieg wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze mit nach Hause nahmen. Auch Jeff Garrett (13 Punkte), Alijah Comithier (13), Grayson Murphy (12), Michael Kessens (11) und Zach Cooks (11) scorten bei einer starken Teamleistung zweistellig.

Am kommenden Samstag (07.02. - 20 Uhr) steht das nächste Heimspiel an. Dann empfangen die Telekom Baskets Bonn im Telekom Dome Science City Jena. Resttickets gibt es noch auf www.baskets.de/tickets.

Key Facts

  • Teamplay: Sechs Bonner punkteten zweistellig. Tylan Birts wurde Topscorer mit 16 Zählern
  • Stark am Brett: Die Baskets sammelten 18 Offensivrebounds ein und erarbeiteten sich dadurch sechs Wurfversuche mehr als Rostock
  • Schnelle Hände: Bonn forcierte 15 Ballverluste, zehn davon in der ersten Hälfte.
  • Höchste Führung: +15 (42:57, 23. Minute)
  • Fünften Platz verteidigt: Durch den elften Saisonsieg verteidigten die Baskets den fünften Platz in der Bundesliga-Tabelle

Die Baskets starteten mit ihrer gewohnten Anfangsformation rund um Grayson Murphy, Joel Aminu, Tylan Birts, Jeff Garrett und Michael Kessens in das Rückspiel gegen Rostock. Beide Teams trafen direkt zu Beginn stark aus der Distanz. Während die Baskets durch Garrett und Aminu zwei Dreier einnetzten, versenkte Rostock in der Anfangsphase bereits vier Dreipunktewürfe, wodurch die Bonner früh zweistellig zurücklagen (8:18, 5. Minute). In den nächsten zweieinhalb Minuten ließen die Baskets keinen Punkt zu und kämpften sich mit einem 10:0-Lauf zurück ins Spiel (18:18, 8.). Wie der Lauf unterbrochen wurde? Natürlich durch einen weiteren Rostocker Dreier. Trotzdem führten die Bonner nach dem ersten Viertel hauchdünn, nachdem Captain Kessens den ersten Spielabschnitt mit vier Punkten in Serie beendete (26:25, 10.).

Garrett, Birts und Alijah Comithier erhöhten den Vorsprung zu Beginn des zweiten Viertels auf vier Punkte (32:28, 12.). Durch schnelle Hände und Beine forcierte das Team von Headcoach Marko Stankovic reihenweise Ballverluste. Alleine in der ersten Hälfte zwangen die Baskets die Seawolves zu zehn Turnovers. Sowohl im Schnellangriff als auch in der Halbfeld-Offense scorte Bonn zuverlässig und ließ Rostock im Rest des Viertels maximal noch ausgleichen, aber nicht mehr vorbeiziehen. Mit vier Punkten und einem Assist zu einem Birts-Dreier gehörte die Schlussphase Bonns Aufbauspieler Zach Cooks. Bonn ging mit sieben Punkten Vorsprung in die Halbzeitpause (49:42, 20.).

Die zweite Hälfte eröffneten die Baskets mit einem 8:0-Lauf und zogen auf 15 Zähler davon (57:42, 23.). Die Führung blieb permanent zweistellig und Bonn kontrollierte das Spielgeschehen auf beiden Seiten des Feldes. (58:70, 29.). Durch einen Buzzer-Beater-Dreier mit Ablauf des dritten Spielabschnitts verkürzten die Seawolves den Rückstand dann aber doch nochmal auf sieben Punkte (70:63, 30.).

Viertelübergreifend legten die Hausherren sogar einen 9:0-Lauf auf das Parkett und plötzlich führte Bonn nur noch mit drei Zählern (70:67, 31.). Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein echter Basketball-Krimi. Viel Intensität auf beiden Seiten, harter Kampf unter den Brettern und teilweise schwierige Abschlüsse prägten das Schlussviertel. Doch egal wie knapp es wurde, Bonn ließ Rostock nicht vorbeiziehen (75:74, 34.). Nach einem weiteren Birts-Dreier führten die Baskets wieder mit acht Punkten (84:76, 37.). Als Comithier in der Crunchtime aus der Mitteldistanz traf, hatten die Baskets auch kurz vor Schluss noch die Chance, nicht nur den Sieg, sondern auch den direkten Vergleich mit nach Hause zu nehmen (86:81, 39.). Rostock gab sich jedoch nicht geschlagen und verkürzte 25 Sekunden vor Spielende nochmal auf einen Punkt (87:86, 40.). Comithier traf noch einen Freiwurf zum 88:86. Das dies auch der Enstand blieb, verdankten die Baskets auch den zwei vergebenen Seawolves-Freiwürfen zwei Sekunden vor Schluss. Somit machten sich die Baskets mit einem im Playoff-Kampf enorm wichtigen Sieg auf den knapp neun Stunden langen Heimweg nach Bonn.

Stimmen zum Spiel

Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):

„Ich denke, dass es eine sehr gute Basketball-Performance war und ein sehr gutes Spiel. Ich glaube, die Menschen in der Halle haben diesen Kampf bis zum Ende genossen. Wir haben besser als im letzten Spiel gespielt. Das ist klar. Die meiste Zeit über haben wir sehr solide verteidigt, außer zu Beginn des Spiels und am Ende des dritten Viertels. Wenn man in Rostock zwei Viertel gewinnt und eines unentschieden spielt, dann ist es ein wohlverdienter Sieg. Insgesamt sollten wir zufrieden sein mit diesem erneut knappen Sieg. Wir hatten acht Würfe mehr als unser Gegner, resultierend aus sehr guter Rebound-Arbeit und 15 erzwungenen Ballverlusten. Wir haben hingegen zehn Mal den Ball hergegeben. Es ist ein großer Sieg für uns. Morgen steht Erholung auf dem Plan und am Montag arbeiten wir daran weiter, wo wir hier aufgehört haben.“

 

Przemyslaw Frasunkiewicz (Headcoach Rostock Seawolves):

„Ich hatte den Eindruck, dass wir das Spiel nicht ernst genommen haben. Es war schrecklich. In der ersten Halbzeit haben wir zehn Offensiv-Rebounds der Bonner zugelassen, wir haben zehn Mal den Ball verloren. Wir haben im zweiten Viertel nur ein Foul begangen. Das ist inakzeptabel.“

Highlights

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Highlights: ROSTOCK SEAWOLVES - Telekom Baskets Bonn (Saison2025/26) easyCredit BBL | Dyn Basketball

Statistiken

PTS 86 88
2 PTS 55% 18 / 33 52% 23 / 44
3 PTS 36% 11 / 31 35% 9 / 26
Freiwürfe 81% 17 / 21 68% 15 / 22
Rebounds 32 42
Assists 15 16
Steals 5 6

TOP Player

Punkte

Tylan Birts

16 Punkte
Rebounds

Michael Kessens

8 Rebounds
Assists

Grayson Murphy

4 Assists
Steals

Grayson Murphy

2 Steals
Effektivität

Jeff Garrett Jr.

18 Effektivität