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94:82
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02.04.2026, 20:00 Uhr

Back on track: Baskets nach Heimsieg zurück auf dem vierten Platz

Samstag auswärts in Chemnitz

Foto: Sebastian Derix

Die Telekom Baskets Bonn haben am 27. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga mit 94:82 (24:26, 21:12, 21:20, 28:24) gegen die MLP Academics Heidelberg gewonnen und sich dadurch wieder auf dem vierten Tabellenplatz festgesetzt. Joel Aminu wurde Topscorer mit 20 Punkten. Ihm folgten Jalen Finch (16 Punkte), Patrick Heckmann (12), Alijah Comithier (12) und mit einer persönlichen Bundesliga-Bestleistung Melvin Jostmann (11).

Bereits am Samstag (04.04. - 20 Uhr) geht es für die Telekom Baskets Bonn weiter, wenn das Auswärtsspiel bei den NINERS Chemnitz ansteht. Nächste Woche Sonntag (12.04. - 15 Uhr) sind die Baskets zurück auf dem #HEARTBERG, wenn sie die Basketball Löwen Braunschweig im Telekom Dome empfangen.

Key Facts

  • Zuschauerzahl: 5742
  • Kaderupdate: Zach Cooks stand nach überstandener Bauchmuskelverletzung wieder im Kader und erzielte sechs Punkte
  • Back on track: Durch den 94:82-Heimsieg sind die Baskets zurück in der Erfolgsspur und stehen wieder auf dem vierten Tabellenplatz in der easyCredit BBL
  • Persönliche Bestleistung: Melvin Jostmann erzielte elf Punkte und stellte damit eine neue persönliche Bundesliga-Bestleistung auf. In seinen knapp 22 Minuten Spielzeit überzeugte er zudem mit gnadenlosem Einsatz
  • Saisonrekord: Die Baskets erarbeiteten sich 43 Freiwürfe und stellten damit einen neuen Bundesliga-Saisonrekord auf. Gleichzeitig bedeuten 43 geworfene Freiwürfe in einem Spiel den dritthöchsten Wert in der Bundesliga seit der digitalen Datenerfassung 1998
  • Dominanz am Brett: Die Baskets sammelten insgesamt 23 Offensivrebounds ein. Allein Kur Jongkuch kam auf sieben Offensivrebounds

Die Baskets starteten wieder mit ihrer gewohnten Anfangsformation um Grayson Murphy, Joel Aminu, Patrick Heckmann, Jeff Garrett und Michael Kessens ins Spiel. Die ersten Punkte erzielte Heidelberg durch einen Dreier von Paul Zipser, den Aminu aber postwendend im ersten Bonner Angriff ebenfalls mit einem erfolgreichen Distanzwurf konterte (3:3, 1. Minute). In den Anfangsminuten brachten die Hausherren noch nicht ihre bekannte defensive Intensität auf das Parkett, was die Gäste konsequent ausnutzten (3:10, 3.). Im eigenen Angriff punkteten die Bonner im ersten Viertel in den ersten neun Minuten ausgerechnet ausschließlich von der Dreier- und Freiwurflinie und damit von dort, wo die eigene Trefferquote meist deutliches Verbesserungspotenzial hat. Allein im ersten Viertel netzten die Baskets 14 Freiwürfe ein. Der nach überstandener Verletzung wieder im Kader stehende Zach Cooks erzielte die ersten Punkte aus dem Zweierbereich und legte danach per Alley-Oop-Pass auf Kur Jongkuch auf. Das erste Viertel endete mit zwei Punkten Rückstand (24:26, 10.).

Zum Start ins zweite Viertel war dann die Baskets-Defense endlich wieder auf gewohntem Niveau parat. Fast fünf Minuten lang ließen die Hausherren keinen gegnerischen Punkt zu und übernahmen somit durch einen 13:0-Lauf die Führung und Kontrolle über das Spiel (37:26, 15.). Einen höheren Vorsprung konnten sich die Bonner in der ersten Hälfte aber nicht mehr rausspielen, weil nun der eigene offensive Rhythmus wieder etwas ins Stocken geriet. Mit einer Sieben-Punkte-Führung ging es in die Halbzeitpause (45:38, 20.).

Nach dem Seitenwechsel drehten die Gäste plötzlich auf und übernahmen kurzzeitig selbst wieder die Führung, weil bei den Baskets weiterhin im Angriff zu viele Angriffe ohne Erfolg blieben (49:50, 25.). Jalen Finch und Melvin Jostmann führten die Hausherren durch ihren Einsatz und ihr Scoring bei einem 15:0-Lauf an und plötzlich lag Bonn wieder zweistellig vorne (66:52, 29.). Zum Viertelende drückte Heidelberg den Rückstand aber wieder in den einstelligen Bereich (66:58, 30.).

Die ersten acht Bonner Zähler des Schlussviertels kamen allesamt durch Patrick Heckmann, der nun immer wieder nach beherztem Zug zum Korb nur noch durch Fouls gestoppt werden konnte. Zweimal versenkte er den Ball aber sogar trotz Foul im Korb und blieb auch an der Freiwurflinie ohne Fehlversuch (74:65, 33.). Aminu, der mit 20 Punkten nur einen Zähler hinter seiner Saisonbestleistung blieb (21 Punkte im Hinspiel gegen Heidelberg), traf einen Dreier zur vermeintlichen Vorentscheidung (79:66, 34.). So schnell gaben sich die abstiegsbedrohten Gäste aber nicht auf und kamen noch einmal auf sieben Zähler heran (79:72, 36.). Am Ende waren es Comithier von der Dreierlinie, Jostmann von der Freiwurflinie, Finch aus beiden genannten Distanzen und Kessens per And-One, die den 94:82-Sieg für die Baskets unter Dach und Fach brachten. Damit steht Bonn nach dem 17. Saisonsieg wieder auf dem vierten Tabellenplatz in der easyCredit Basketball Bundesliga. 

Stimmen zum Spiel

Carlo Finetti (Headcoach MLP Academics Heidelberg):

“Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an Bonn und insbesondere an Trainer Marko Stankovic. Ich finde, was sie in dieser Saison leisten, ist herausragend. Das Tempo, das sie im Angriff vorlegen, und die körperliche Präsenz, die sie über 40 Minuten aufrechterhalten können, sind wirklich beeindruckend. Ich bin zufrieden mit der Herangehensweise, die wir in jedem einzelnen Viertel gezeigt haben. Das war etwas, worauf wir in den zwei oder drei Tagen zwischen dem Spiel gegen Ulm und dem heutigen Spiel besonderen Wert gelegt haben, und ich glaube, das haben wir erreicht. Und zweitens hat uns Bonn natürlich bei den Rebounds dominiert. Wir wussten, dass Bonn in der easyCredit BBL bei den Offensivrebounds an erster Stelle steht. Und heute haben sie uns gezeigt, warum. Das Einzige, womit ich nicht so zufrieden bin, ist unsere Verteidigung: Zum ersten Mal in den letzten fünf Spielen lagen die Punkte, die wir in der Zone kassiert haben, über 25, und das ist etwas, woran wir als Team gearbeitet haben, um die Zone etwas besser zu schützen. Heute hat Bonn 30 Punkte in der Zone erzielt, was eine enorm hohe Zahl ist. Natürlich stammen viele dieser Punkte in der Zone aus zweiten Chancen, aber wir haben auch einige Punkte aus Eins-gegen-Eins-Situationen zum Korb kassiert. Wir wissen genau, wie unsere Situation aussieht. Wir müssen bis zum Schluss kämpfen. Und genau das werden wir tun. Egal, wie viele Spiele und wie viele Siege zwischen uns und dem rettenden Ufer liegen. Aber dies ist eine Mannschaft, die meiner Meinung nach im letzten Monat Charakter, Stolz und Seele gezeigt hat – in unserer Seele brennt noch immer ein Feuer, und das ist das Wichtigste. Jetzt müssen wir uns auf jeden Fall so schnell wie möglich und so gut wie möglich erholen, und dann werden wir uns auf unser Heimspiel gegen Rostock vorbereiten.”

 

Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn): 

“Vielen Dank Coach Finetti für die netten Worte über meine Mannschaft. Ich gratuliere meinem Team zu diesem sehr wichtigen Sieg. Es ist immer schwer in ein Spiel zu gehen, wenn man zuvor zweimal in Folge verloren hat. Dieses Heimspiel mussten wir mehr oder weniger gewinnen gegen eine Mannschaft, die sehr körperbetont spielt und über viel Offensivkraft verfügt. Sie bewegen sich viel abseits des Balles, ein wenig anders als wir, also mussten wir uns darauf vorbereiten. Mir gefällt sehr gut, wie wir heute gespielt haben, insbesondere beim Offensivrebound und wie wir die Zone attackiert haben. Wir hatten 43 Freiwürfe. Wir haben uns deutlich mehr Würfe als Heidelberg erspielt. Das Einzige, womit ich nicht zufrieden bin, ist, dass wir heute zu viele Höhen und Tiefen hatten. Zu Beginn des Spiels fehlte uns die Konzentration in der Verteidigung. Danach, als wir unser Spiel Mitte des zweiten Viertels stabilisiert hatten, sind wir nicht genug in die Zone gekommen. Daher hat unsere Offensive keine guten Würfe herausgespielt. Das war auch zu Beginn des dritten Viertels so, bis wir dann Mitte des Viertels aufgewacht sind und das Spiel am Ende unter Kontrolle bringen konnten. Jetzt müssen wir uns schnell wie möglich erholen. Morgen haben wir eine sehr lange Fahrt nach Chemnitz und dort ein sehr wichtiges Spiel vor uns. Abschließend möchte ich mich, wie immer, bei unseren Fans für die unglaubliche Unterstützung bedanken.”

Pressekonferenz

Re-Live

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Basketball LIVE: Telekom Baskets Bonn – MLP Academics Heidelberg | Basketball-Bundesliga

Statistiken

PTS 94 82
2 PTS 53% 18 / 34 52% 16 / 31
3 PTS 25% 8 / 32 34% 11 / 32
Freiwürfe 79% 34 / 43 85% 17 / 20
Rebounds 45 32
Assists 18 22
Steals 7 5

TOP Player

Punkte

Joel Aminu

20 Punkte
Rebounds

Kur Jongkuch

8 Rebounds
Assists

Grayson Murphy

5 Assists
Steals

Melvin Jostmann

2 Steals
Effektivität

Joel Aminu

19 Effektivität