Baskets lassen nichts anbrennen: Heimsieg gegen Braunschweig
Letztes Hauptrunden-Heimspiel am 08.05. gegen Trier
Am 29. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga haben die Telekom Baskets Bonn mit 96:85 (20:30, 29:11, 27:21, 20:23) gegen die Basketball Löwen Braunschweig gewonnen und damit die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um die Playoffs eingefahren. Nach einem schwachen Auftaktviertel drehten die Baskets das Spiel noch vor der Halbzeitpause und zogen viertelübergreifend mit einem 54:20-Lauf vorentscheidend davon. Im letzten Viertel ließen die Bonner dann nichts mehr anbrennen und feierten angeführt von Joel Aminu, der mit 25 Punkten eine neue Saisonbestleistung erzielte, vor 5711 Fans den Sieg im Telekom Dome.
In der Hauptrunde der easyCredit BBL steht nur noch ein Heimspiel für die Telekom Baskets Bonn an. Am 08.05.2026 empfangen die Baskets die VET-CONCEPT Gladiators Trier auf dem #HEARTBERG. Es sind nur noch wenige Resttickets verfügbar.
Key Facts
- Zuschauerzahl: 5711 Zuschauer sahen den Heimsieg der Baskets im Telekom Dome
- Bestleistung: Joel Aminu erzielte 25 Punkte und markierte damit eine neue Saisonbestleistung in der easyCredit BBL
- Play-Ins gesichert: Durch den Bonner Heimsieg und die gleichzeitigen Niederlagen von Hamburg und Chemnitz an diesem Wochenende stehen die Baskets bereits jetzt auch rechnerisch sicher mindestens in den Play-Ins
- Ballsicher: Bonn leistete sich in der gesamten Partie nur sechs Ballverluste und verteilte 23 Assists
- Possession Game: Die Baskets sammelten 19 Offensivrebounds und erarbeiteten sich 20 Würfe mehr aus dem Feld als Braunschweig (80 zu 60)
- Teamleistung: Alle zehn eingesetzten Baskets-Spieler standen mindestens 14 Minuten auf dem Parkett. Neben Topscorer Joel Aminu (25 Punkte) scorten auch Jeff Garrett (21), Alijah Comithier (16) und Jalen Finch (11) zweistellig
- Kaderupdate: Die Baskets spielten erneut ohne Tylan Birts, Jonathan Bähre und Sahmi Willoughby
Spielbericht
Die Baskets starteten wieder mit ihrer gewohnten Anfangsformation um Grayson Murphy, Joel Aminu, Patrick Heckmann, Jeff Garrett und Michael Kessens ins Spiel. Garrett erzielte die ersten Punkte des Spiels, doch auch Braunschweig trug sich im ersten Angriff direkt Punkte in den Spielberichtsbogen ein (2:2, 1. Minute). Allgemein liefen die abstiegsbedrohten Braunschweiger im ersten Viertel heiß. Fast jeder Angriff der Löwen endete in Punkten, während die Baskets zunächst noch mit ihrer Chancenverwertung haderten (6:12, 4.). Durch sieben Offensivrebounds allein im ersten Viertel erkämpften sich die Hausherren letztlich aber doch 20 Punkte im ersten Spielabschnitt. Die Defensive war aber leider auch bis zur ersten Viertelpause noch nicht auf gewohntem Niveau angekommen, Braunschweig spielte wie aus einem Guss, traf im ersten Viertel 69 Prozent aus dem Feld (11/16) und Bonn lag mit zehn Punkten zurück (20:30, 10.).
Auch im zweiten Viertel arbeiteten die Baskets weiter gut am offensiven Brett und ermöglichten sich dadurch deutlich mehr Wurfchancen als Braunschweig (46:30 zur Halbzeit). Hinzu kam nun sowohl eine deutlich verbesserte Defense als auch eine steigende Wurfquote. Aminu und Alijah Comithier netzten abwechselnd jeweils zwei Dreier ein und brachten die Gastgeber damit bereits zur Mitte des zweiten Viertels wieder in Führung (38:37, 16.). Nun waren es die Bonner, die offensiv kaum zu stoppen waren. Ab dem Führungswechsel legten die Baskets nochmal einen weiteren 11:4-Lauf bis zum Ende der ersten Hälfte hin und hatten nun die komplette Kontrolle über das Spielgeschehen zurückgewonnen (49:41, 20.).
Die zweite Hälfte eröffneten die Baskets mit einem 18:5-Lauf und zogen damit schnell deutlich davon (67:46, 24.). Durch den Telekom Dome hallte es von 5711 Zuschauern „Super Baskets Olé“, während Braunschweig mit zwei schnellen Auszeiten den Bonner Lauf stoppen wollte. Das gelang jedoch nur bedingt. Aminu traf aus der Mitteldistanz und hatte bereits im dritten Viertel mit 22 Punkten eine neue Saisonbestleistung aufgestellt und wenig später erhöhten die Baskets ihren Vorsprung durch Zach Cooks und Jalen Finch auf 24 Zähler (74:50, 27.). Comithier traf drei Minuten vor Ende des dritten Viertels einen weiteren Korbleger (76:53, 27.), doch das sollten die letzten Bonner Punkte im dritten Spielabschnitt bleiben. Braunschweig hingegen kämpfte sich durch einen 9:0-Lauf vor dem Schlussviertel wieder etwas näher heran (76:62, 30.).
Im letzten Viertel ließen die Baskets dann aber nichts mehr anbrennen. Zwar hielt sich Braunschweig permanent rund um die Zehn-Punkte-Marke und konnte knapp fünf Minuten vor Spielende sogar nochmal auf sieben Punkte verkürzen (82:75, 36.), doch davon ließen sich die Baskets nicht verunsichern. Melvin Jostmann setzte sich unter dem Korb mit viel Power durch, Finch erzielte fünf Punkte in Serie und Comithier machte per Dreier den Deckel auf die Partie (92:80, 38.). Durch den 96:85-Erfolg feierten die Baskets ihren 20. Saisonsieg und stehen bereits sicher mindestens in den Play-Ins der easyCredit BBL.
Stimmen zum Spiel
Ramon Diaz (Headcoach Basketball Löwen Braunschweig):
“Herzlichen Glückwunsch an Marko und sein Team. Sie haben in den letzten drei Vierteln sehr gut gespielt. Wir haben zunächst die richtigen Dinge getan, vor allem in der Verteidigung. Zudem haben wir versucht, die Rebounds unter Kontrolle zu halten. Aber ich weiß nicht, warum wir im zweiten Viertel aufgehört haben zu spielen. Bonn wurde in der Verteidigung aggressiver und wir konnten im Angriff nichts mehr abschließen. Stattdessen haben die Bonner angefangen zu laufen und zu punkten. Sie hatten 20 Würfe mehr als wir. Das darf nicht passieren, wenn man konkurrenzfähig sein will. Wir müssen in unserer schwierigen Lage weiterkämpfen. Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir versuchen, insgesamt besser zu spielen.”
Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):
"Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an meine Mannschaft. Das ist ein guter und großer Schritt für uns in Richtung unseres Ziels, der Playoffs. Dieses Spiel war für uns wie eine Achterbahnfahrt nach einem sehr, sehr schlechten Start und einem Rückstand von 11 Punkten. Im zweiten Viertel haben wir uns zurückgekämpft und haben viel besser gespielt. Dann hatten wir zu Beginn des dritten Viertels einen sehr guten Start. Wir lagen mit 24 Punkten in Führung. Am Ende des dritten Viertels kam Braunschweig aber wieder auf 14 Punkte heran. Das ganze Spiel über gab es diese Höhen und Tiefen. Letztendlich müssen wir sagen, dass wir gegen eine Mannschaft gespielt haben, die kämpft und Qualität hat. Sie haben erst letzte Woche gegen Ulm gewonnen. Wir müssen also sicherstellen, dass wir in Zukunft konstanter spielen, um die nächsten Spiele bis zum Ende der regulären Saison zu gewinnen. Offensiv waren wir in diesem Spiel insgesamt sehr solide. Defensiv müssen wir einige Dinge verbessern. Die 36 Gegenpunkte in der Zone, die hauptsächlich durch Pick-and-Rolls und Fastbreaks in der ersten Halbzeit entstanden sind, haben uns große Probleme bereitet. Und in der zweiten Halbzeit haben wir Crawford nicht wirklich unter Kontrolle gebracht, der viele Punkte erzielen konnte. Und wir haben seine Würfe nicht kontrolliert, obwohl wir ihn als einen der besten Scorer der Mannschaft identifiziert hatten. Ich wünsche Coach Diaz und seinem Team alles Gute für den Rest der Saison und möchte mich noch einmal bei unseren Fans für die großartige Unterstützung heute bedanken."
Pressekonferenz
Dyn-Highlights
Statistiken
| PTS | 96 | 85 |
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| 2 PTS | 54% 27 / 50 | 66% 21 / 32 |
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| 3 PTS | 37% 11 / 30 | 32% 9 / 28 |
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| Freiwürfe | 60% 9 / 15 | 80% 16 / 20 |
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| Rebounds | 41 | 33 |
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| Assists | 23 | 20 |
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| Steals | 8 | 3 |
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