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102:98
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13.12.2025, 20:00 Uhr

Baskets verlieren hochklassiges Spiel in Trier unglücklich nach Verlängerung

Highlight-Heimspiel nächste Woche in der LANXESS arena

Foto: Jörn Wolter

Die Telekom Baskets Bonn haben am 10. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga ein sehr hochklassiges Spiel bei den VET-CONCEPT Gladiators Trier am Ende etwas unglücklich mit 98:102 (23:21, 21:24, 22:21, 23:23, 9:13) nach Verlängerung verloren. Grayson Murphy wird Bonner Topscorer mit 24 Punkten.

Key Facts

  • Verlängerung: Die Baskets kämpften über 45 Minuten Spielzeit mit vollem Einsatz, wurden letztlich für ein starkes Spiel aber nicht belohnt. Es war die zweite Overtime innerhalb einer Woche
  • Topscorer: Grayson Murphy wurde mit 24 Punkten Topscorer. Alijah Comithier (19 Punkte), Tylan Birts (16), Joel Aminu (13) und Zach Cooks (13) scorten ebenfalls zweistellig
  • Überragender Support: Über 300 Bonner Fans begleiteten die Baskets erneut nach Trier
  • Starke Defense: Die Baskets forcierten 23 Trierer Ballverluste und kämpften auch bis zum Ende der Verlängerung mit vollem Einsatz

Die Baskets starteten erneut mit Grayson Murphy, Joel Aminu, Tylan Birts, Jeff Garrett und Michael Kessens ins Spiel. Von Beginn an brachten die Bonner enorm viel Energie auf das Parkett, verteidigten stark und erschwerten den Trierern ihre Abschlüsse. Schon in der ersten Defense-Sequenz rettete Captain Kessens mit einem Hustle-Play den Ball vor dem Aus, der erste eigene Angriff endete mit einem erfolgreiche Garrett-Dreier (3:0, 1. Minute). Die starke Verteidigung mündete auch in mehreren Steals. Gleich zweimal hintereinander klauten die Baskets den Gastgebern bereits auf Höhe der Mittellinie den Ball, Birts und Aminu scorten trotz viel Kontakt und Bonn führte mit acht Punkten (12:4, 4.). In der Folge zeigten die Trierer, wieso sie eine der aktuell stärksten Mannschaften der Bundesliga sind und kämpften sich auf drei Zähler zurück (16:13, 7.). Die Baskets zeigten aber eine physisch und mental starke Leistung und hielten weiterhin gut dagegen. Patrick Heckmann erarbeitete sich einen Offensivrebound und punktete prompt unter dem Korb (23:17, 9.). Die letzten vier Punkte des ersten Viertels gehörten den Gastgebern (23:21, 10.). Einziger Manko im Bonner Spiel bis dahin: Die Baskets leisteten sich allein in den ersten zehn Minuten sieben Ballverluste, forcierten aber auch bereits fünf Trierer Turnover.

Auch im zweiten Viertel hatten die Baskets stets leicht die Nase vorn. Der Ausgangspunkt für die dauerhafte Führung war stets die starke Verteidigung (34:28, 16.). Alijah Comithier traf einen Dreier, stealte direkte danach den Einwurf und Tylan Birts vollendete per Poster-Dunk mit Foul (39:32, 16.). Doch selbst dieses Highlight konnte die Gastgeber nicht abschütteln. Dennoch: Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit führten die Baskets permanent (44:42, 20.). Dann traf Triers Jordan Roland einen schwierigen Dreier aus dem Vollsprint zur ersten Führung des Spiels für die Hausherren. Es sollte nicht der letzte Big Shot des Trierer Guards gewesen sein (44:45, 20.).

Der Start in die zweite Hälfte gehörte den Hausherren. Zwei etwas zu offene Würfe sorgten für den ersten etwas größeren Rückstand (44:50, 21.). Mit einem 8:2-Lauf, abgeschlossen durch einen Aminu-Dreier, glichen die Baskets schon wenig später aber wieder aus (52:52, 24). Die Teams bekämpften sich hart auf dem Platz, die Fanlager lautstark auf den Rängen. Über 300 Baskets-Fans hatten sich erneut auf den Weg nach Trier gemacht, um ihr Team zu unterstützen. An der Freiwurflinie erkämpften sich die Baskets die erste Führung der zweiten Hälfte (64:63, 30.). Zach Cooks erhöhte den Vorsprung auf drei Zähler, doch mit der Schlusssirene des dritten Viertels glich Trier durch einen Dreier aus (66:66, 30.).

Die Baskets übernahmen die erste Führung im letzten Viertel, Trier schlug aber zurück. Nach einem weiteren erfolgreichen Dreier der Gastgeber drohte das Momentum in der Schlussphase auf die Seite der Hausherren zu kippen (74:79, 35.). Comithier antwortete aber im direkten Gegenzug ebenfalls mit einem Dreier, bevor Trier einen weiteren Distanzwurf traf und dann Cooks für Bonn ebenfalls von außen einnetzte (80:82, 36.). Trier blieb zunächst hauchdünn vorne, doch Murphy glich mit einem weiteren Dreier zwei Minuten vor Schluss aus (86:86, 38.) Eine Minute später netzte Murphy noch einen Dreier ein und Bonn führte (89:86, 39.)! Dann kam erneut der Moment von Triers Roland, der mit einem weiten Dreier mit Ablauf der Wurfuhr für den Ausgleich sorgte (89:89, 40.). Es waren die einzigen Punkte, welche die Baskets in den letzten zweieinhalb Minuten kassierten. Auf der Gegenseite hatten die Bonner die Chance, selbst erneut in Führung zu gehen. Comithier, der sich beim letzten Bonner Einwurf trotz Griff in sein Trikot noch befreite, konnte gegen den harten Kontakt den Korbleger nicht vollenden. Auch Triers letzte Wurf ging daneben. Beim Stand von 89:89 rufte die Verlängerung.

In der Overtime sah Trier schnell wie der sichere Sieger aus. Mit einem 10:3-Lauf hatten sich die Hausherren scheinbar entscheidend abgesetzt (92:99, 45.). Die Bonner Moral war aber nicht zu brechen. Zwei Steals in Folge brachten die Baskets 11,9 Sekunden vor Schluss wieder auf einen Punkt heran (98:99, 45.). Nach zwei Trierer Freiwürfen hatte Murphy mit einem letzten Dreier nochmal die Chance auf eine zweite Verlängerung, der Wurf landete aber nur auf dem Ring. Mit 98:102 mussten sich die Baskets letztlich in einem hochklassigen Spiel gegen den neuen Tabellenführer aus Trier geschlagen geben.

Stimmen zum Spiel

Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):

"Ich denke, es war heute eine sehr gute Basketball-Performance von beiden Teams. Ein sehr interessantes Spiel und beide Fanlager haben eine tolle Stimmung gemacht. Natürlich sind wir aufgrund des Spielendes enttäuscht, können aber stolz darauf sein, wie wir das Spiel über aufgetreten sind. Im letzten Spiel hier waren wir nicht auf dem Level des Gegners, dieses Spiel waren wir das gesamte Spiel über in der Partie. Das ist nicht der richtige Zeitpunkt für tiefere Analysen aber wir werden uns dieses Spiel genau anschauen und unsere Lehren ziehen für die nächsten schweren Spiele im Dezember."

 

Jacques Schneider (Headcoach VET-CONCEPT Gladiators Trier):

„Derbys sind etwas ganz Besonderes, das haben unser Team und die Fans heute gezeigt. Wir hatten heute das richtige Mindset und haben im Spiel die richtigen Anpassungen gebracht. Gerade in der zweiten Halbzeit hatten wir defensiv besseren Zugriff und haben den Ball offensiv gut bewegt. Es war ein typisches Basketballspiel mit vielen Höhen und Tiefen, wir haben uns heute nicht aufgegeben und uns als Team mit dem Sieg belohnt“

Highlights

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Highlights: VET-CONCEPT Gladiators Trier - Telekom Baskets Bonn | easyCredit BBL | Dyn Basketball

Statistiken

PTS 102 98
2 PTS 64% 27 / 42 52% 23 / 44
3 PTS 33% 11 / 33 29% 10 / 35
Freiwürfe 75% 15 / 20 67% 22 / 33
Rebounds 48 39
Assists 25 12
Steals 11 13

TOP Player

Punkte

Grayson Murphy

24 Punkte
Rebounds

Grayson Murphy

5 Rebounds
Assists

Grayson Murphy

3 Assists
Steals

Joel Aminu

2 Steals
Effektivität

Grayson Murphy

24 Effektivität