BCL: Baskets treffen auf Badalona, Herzliya und Porto

BCL-Dauerkarte für BBL-Dauerkartenkunden ab sofort verfügbar

Michael Kessens nach dem Gewinn der Basketball Champions League 2023. Foto: Jörn Wolter

In ihrer 25. Europapokal-Saison treffen die Telekom Baskets Bonn in der Gruppenphase der Basketball Champions League in Gruppe H auf Asisa Joventut Badalona aus Spanien, Bnei Penlink Herzliya aus Israel und FC Porto aus Portugal. Das ergab die Auslosung am Mittwochmittag im Patrick Baumann House of Basketball im schweizerischen Mies.

"Zunächst einmal freuen wir uns sehr, wieder direkt in die Gruppenphase der Champions League einzusteigen. Die BCL wächst von Jahr zu Jahr, sowohl organisatorisch als auch leistungsmäßig. Wir haben eine schwierige Gruppe erwischt, was wir aber erwartet haben, denn in diesem Wettbewerb gibt es keine einfachen Gruppen. Badalona ist eine sehr gute und erfahrene spanische Mannschaft, die international bereits seit vielen Jahren sehr erfolgreich ist. Porto ist der amtierende portugiesische Meister, der in letzter Zeit stark in den Basketball investiert und Herzliya ist eine starke Mannschaft aus Israel, die regelmäßig an den nationalen Playoffs und häufig an internationalen Wettbewerben teilnimmt. Wir hoffen, dass wir von Beginn an unsere beste Leistung zeigen und auf hohem Niveau mithalten können. Wie immer werden wir dabei Schritt für Schritt vorgehen und uns jeweils nur auf ein Spiel konzentrieren", sagt Baskets-Headcoach Marko Stankovic zur BCL-Auslosung.

Bei ihrer siebten Teilnahme an der Basketball Champions League kommt es für die Baskets zu einem internationalen Debüt, denn zum allerersten Mal in ihrer Clubgeschichte treffen sie auf das israelische Team aus Herzliya. Sowohl gegen Badalona als auch gegen Porto haben die Bonner in ihrer Europapokal-Historie bereits gespielt, wenngleich die Duelle schon einige Zeit her sind. Unter dem Namen DKV Joventut de Badalona waren die Spanier bereits dreimal Gegner der Baskets. In der Saison 2009/2010 verloren die Baskets in der Gruppenphase des EuroCup zweimal hauchdünn gegen Badalona, während im ULEB Cup sowohl in der Saison 2002/2003 als auch in der darauffolgenden Spielzeit jeweils ein Bonner Heimsieg gefeiert werden konnte. Die bisherige Bilanz lautet also 2:4. Gegen den FC Porto liegen die einzigen beiden Spiele noch weiter zurück. In der Saison 1999/2000 trafen die Baskets in ihrer dritten Europapokal-Saison im Saporta Cup auf die Portugiesen. Beide Teams gewannen je einmal und zogen gemeinsam ins Sechzehntelfinale ein.

 

Modus

Insgesamt nehmen 54 Clubs an der kommenden BCL-Spielzeit teil. 30 Mannschaften, darunter die Telekom Baskets Bonn, sind sportlich direkt für die Regular Season qualifiziert. Zwei weitere Teams müssen sich über die Qualifikationsturniere ihren Platz im Teilnehmerfeld sichern.

Die Regular Season wird erneut mit acht Gruppen à vier Teams ausgetragen. Die jeweiligen Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die Round of 16 und damit die zweite Gruppenphase. Die Teams auf den Plätzen zwei und drei der jeweiligen Gruppe kämpfen in Play-Ins ebenfalls um die Round of 16. Die zwei besten Teams jeder Gruppe aus der zweiten Gruppenphase qualifizieren sich für das Viertelfinale im Best-of-Three-Format. Der Champions League-Sieger wird zum Abschluss im Final Four ermittelt.

 

Alle Gruppen

Gruppe A: Nanterre 92, Rytas Vilnius, Sabah BC, Trabzonspor

Gruppe B: Cibona, Galatasaray MCT Technic, Legia Warszawa, SIG Strasbourg

Gruppe C: AEK BC, Falco KC Szombathely, Windrose Giants Antwerp, Sieger Qualifikationsturnier 1

Gruppe D: BMA365 Bamberg Baskets, Pallacanestro Varese, Peristeri Betsson, UCAM Murcia

Gruppe E: BC Juventus Utena, BK KVIS Pardubice, Pallacanestro Reggiana, Unicaja

Gruppe F: Cholet Basket, Hapoel Holon, Spartak Office Shoes, Sieger Qualifikationsturnier 2

Gruppe G: ALBA BERLIN, Igokea m:tel, SK Slavia Praha ERA NBK, Surne Bilbao

Gruppe H: Telekom Baskets Bonn, Asisa Joventut Badalona, Bnei Penlink Herzliya, FC Porto

 

Spielplan

Sobald der genaue Spielplan feststeht, gibt es diesen auf unserer Homepage unter der Rubrik “Spielplan”.

Europapokal-Option für Dauerkarten-Besitzer

BBL-Dauerkartenbesitzerinnen und -Besitzer erhalten die Option, ihren Platz auch für die internationalen Spiele der Telekom Baskets zu erwerben. Dabei gibt es zwei verschiedene Varianten der Champions League-Dauerkarte. Es gibt die klassische BCL-Dauerkarte, bei denen die ersten drei Spiele der Gruppenphase vor Beginn des Wettbewerbs abgezogen und alle möglichen weiteren Spiele nach jeder weiteren Runde nachberechnet werden. Als zweite Option gibt es die “No Risk No Fun” BCL-Dauerkarte. Bei dieser Variante wird zu Beginn der Champions League einmalig der vollständige Betrag für die gesamte BCL-Saison bezahlt, unabhängig davon, wie weit unser Team kommt. Im Gegenzug erhalten Fans mit dieser Dauerkarte ebenfalls Zugang zu allen Heimspielen der Basketball Champions League und können sich bereits ab dem Erreichen der Round of 16 über einen noch größeren Preisvorteil gegenüber der klassischen Variante mit Nachberechnung freuen.