BCL: Mit Hunderter zum Jubiläumserfolg
Nächstes Heimspiel: Samstag (07.11.) gegen Braunschweig
Die Telekom Baskets Bonn haben im Kampf um die nächste Runde in der Basketball Champions League einen wichtigen 101:89-Sieg (27:25, 21:23, 27:23, 26:18) über Bnei Penlink Herzliya eingefahren. Im 1500. Pflichtspiel ihrer Clubgeschichte setzten sich die Baskets im Schlussviertel ab und gewannen das High-Scoring-Spiel letztlich souverän. Joel Aminu wurde Topscorer mit 23 Punkten. Marcus Foster, der die 100 Punkte kurz vor Schluss per Dreier voll machte, folgte mit 17 Zählern. Zudem scorten Jeff Garrett (15 Punkte), Aleksa Kovacevic (13) und John-Michael Wright (10) zweistellig.
Bereits am Samstag (07.11. - 20 Uhr) steht das nächste Heimspiel für die Telekom Baskets Bonn an, wenn die Basketball Löwen Braunschweig in der easyCredit Basketball Bundesliga zu Gast im Telekom Dome sind.
Heimspiele im November
- 07.11.2026, 20:00 Uhr - Telekom Baskets Bonn vs. Basketball Löwen Braunschweig
- 17.11.2026, 18:30 Uhr - Telekom Baskets Bonn vs. Bnei Penlink Herzliya
- 22.11.2026, 15:00 Uhr - Telekom Baskets Bonn vs. ratiopharm ulm
Key Facts
- Zuhause weiter ungeschlagen: Auch das sechste Heimspiel der Saison gewannen die Baskets und behielten dadurch ihre weiße Heim-Weste
- Topscorer: Joel Aminu wurde bester Punktesammler mit 23 Punkten und erzielte damit eine persönliche Karrierebestleistung in der Basketball Champions League
- Zuschauer: 3846 Zuschauer sahen den zweiten BCL-Heimsieg der Saison
- Persönliche Bestleistung: Aleksa Kovacevic erzielte 13 Punkte und stellte damit eine persönliche Bestleistung im Baskets-Trikot auf
- Hunderter: Zum zweiten Mal in dieser Saison erzielten die Baskets über 100 Punkte in einem Spiel. Die 101 erzielten Punkte sind die zweitmeisten Zähler, welche die Baskets je in einem BCL-Spiel aufgelegt haben
- Dirigent: Grayson Murphy verteilte 11 Assists und stellte damit eine persönliche Saisonbestleistung auf
- Hin und Her: 13 Mal wechselte die Führung und sieben Mal war die Partie ausgeglichen, aber Bonn lag 32:27 Minuten in Führung
In ihrem Jubiläumsspiel erwischten die Baskets einen starken Start. Bonn begann mit Grayson Murphy, Joel Aminu, Marcus Foster, Jeff Garrett und Michael Kessens und kontrollierte das Spielgeschehen zunächst auf beiden Seiten des Feldes. Garrett erzielte die ersten Punkte der Partie mit einem Dreier (3:0, 1. Minute). Mit solider Verteidigung und geduldigem, ausgeglichenem Offensivspiel erarbeiteten sich die Baskets früh eine erste zweistellige Führung (23:12, 7.). Dann fand Herzliya offensiv immer besser ins Spiel und traf auch einige schwierige Würfe. In den letzten drei Minuten des ersten Viertels erzielten die Gäste 13 Punkte, sodass Bonn nur noch knapp vorne lag (27:25, 10.).
Im zweiten Viertel übernahm Herzliya erstmals die Führung. Aus dem Bonner Vorsprung war zwischenzeitlich ein 10:23-Lauf geworden (33:35, 13.). In der Folge wechselte die Führung mehrfach. Beide Mannschaften fanden offensiv ihren eigenen Rhythmus. Dabei hatten die Baskets, denen in dieser Phase etwas die Energie fehlte, defensiv Probleme gegen die starken Eins-gegen-eins-Aktionen der Gäste. John-Michael Wright traf für Bonn einen Dreier und stellte kurz vor der Halbzeit den Gleichstand her (48:48, 20.).
Auch den Start in die zweite Hälfte markierte ein Bonner Dreier, dieses Mal jedoch durch Foster (51:48, 21.). Herzliya antwortete mit vier Punkten in Folge und übernahm erneut die Führung (51:52, 22.). Anschließend schienen die Baskets die Kontrolle zurückzugewinnen. Aminu, der im dritten Viertel zehn Punkte erzielte, führte Bonn mit einem And-one und weiteren starken Aktionen zu einem 11:5-Lauf (62:57, 25.). Herzliya blieb durch seine erfolgreichen Eins-gegen-eins-Aktionen jedoch in Schlagdistanz und ging erneut knapp in Führung (65:66, 28.). Comithier verwandelte ein And-one und brachte Bonn wieder nach vorne (68:66, 29.). Kurz vor Ablauf der Vierteluhr setzte Aminu mit einem Floater über das Brett den Schlusspunkt unter den Spielabschnitt, den die Baskets mit einem knappen Vorsprung beendeten (75:71, 30.).
Zu Beginn des Schlussviertels bauten die Baskets ihre Führung zügig aus. Aminu traf einen Dreier und Bonn führte erneut zweistellig (81:71, 33.). Murphy orchestrierte die Offensive weiterhin umsichtig (insgesamt 11 Assists) und traf nun aber auch zwei Dreier in kurzer Folge, mit denen er seine ersten Punkte des Spiels erzielte (89:78, 36.). Anschließend legte Kovacevic fünf Punkte in Folge nach und vergrößerte den Abstand weiter (94:80, 37.). Damit war der Bonner Sieg nicht mehr ernsthaft gefährdet. Kurz vor Schluss traf Foster einen Dreier, machte die 100-Punkte-Marke voll und stellte die höchste Führung des Abends her (101:86, 40.). Herzliya antwortete ebenfalls aus der Distanz und setzte den Schlusspunkt zum Endstand von 101:89.
Pressekonferenz
Stimmen zum Spiel
Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):
„Wir sind natürlich sehr froh, dass wir einen Weg gefunden haben zu gewinnen. Ich finde, der Unterschied spiegelt nicht so gut den Spielverlauf wider. Herzliya hat ein gutes Spiel gemacht. Im ersten und zweiten Viertel fehlte bei uns der Fokus. Im dritten Viertel war es etwas besser, aber im letzten Viertel, als es am wichtigsten war, haben wir unseren besten Basketball gespielt. Offensiv sind wir sehr zufrieden: über 100 Punkte, gute Quoten, wir haben den Ball gut bewegt und nicht zu viele Ballverluste. Defensiv waren wir unterdurchschnittlich, besonders in der ersten Halbzeit. Jetzt stehen wir bei 2:1 Siegen und das ist nicht schlecht. Es war schwierig, sich nach dem Berlin-Spiel am Sonntag in nur zwei Tagen auf dieses Spiel vorzubereiten und nun liegen auch nur zwei Tage zwischen dem heutigen Spiel und dem Heimspiel gegen Braunschweig. Körperlich, mental und taktisch müssen wir einen Weg finden und die besten Mittel dafür nutzen, um am Samstag den dritten Sieg in Folge zu holen."
Yehu Orland (Headcoach Bnei Penlink Herzliya):
„Natürlich sind wir enttäuscht. Aber ich muss sagen, dass wir stolz sind, wie wir ins Spiel zurückgekommen sind. Es war nicht leicht. Bonn ist eine gute Mannschaft. Sie haben vor ein paar Tagen ALBA Berlin hier in dieser Halle geschlagen, mit der Unterstützung ihrer Fans. Es war ein sehr offensiv geprägtes Spiel und wir versuchen, uns diesem Stil anzupassen. Wir haben verloren, aber wir spielen in zwei Wochen wieder hier und können dann hoffentlich ein besseres Ergebnis erzielen. Wir brauchen das für die Zukunft, und ich glaube, wir sind dazu in der Lage."
Highlights
Statistiken
Telekom Baskets Bonn: Foster (17 Punkte), Wright (10, 5 Rebounds), Comithier (4, 5 Rebounds), Garrett (15), Kessens (8, 6 Rebounds), Murphy (6, 11 Assists), Reinhart (DNP), Kovacevic (13), Jostmann (0), Aminu (23), Kratzer (0), Heckmann (5)
Bnei Penlink Herzliya: Bryant (11), Francis (9), Hannahs (20), Gat (DNP), Solomon (DNP), Menachem (DNP), Knight (10), Gershon (3), Brewton III(13), Burns Jr (10), Carter (13), Kagan (DNP)