Beko BBL vergibt Pokal-Endrunde 2012 an die Baskets

Wiedlich: "Auszeichnung und Vertrauensvorschuss zugleich"

Am Ende der Bewerberrunde hatte Bonn „gegenüber weiteren, sehr attraktiven Mitbewerbern in einem offenen Rennen die Nasenspitze vorn“, wie es Jan Pommer, Geschäftsführer der BBL, formulierte. Pommer: „Uns hat es sehr gefreut, dass erneut eine Vielzahl von Bewerbern Interesse bekundet hat, dokumentiert dies doch die Attraktivität der Veranstaltung. Insofern fällt eine solche Entscheidungsfindung nie leicht, aber letztlich kann nur ein Bewerber den Zuschlag erhalten.“ Den Ausschlag zugunsten der Bonner habe schließlich das Gesamtpaket ergeben. Der BBL-Geschäftsführer freut sich vor allem auf die „phantastische Stimmung“, die im Telekom Dome herrschen werde. „Dass das Bonner Publikum sehr enthusiastisch sein kann, hat es beim BBL-Allstar-Day im vergangenen Jahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“ Für die „Basketball-Stadt Bonn und die Baskets“, so Wolfgang Wiedlich, Präsident der Telekom Baskets Bonn, „ist das Auszeichnung und Vertrauensvorschuss zugleich. Wir freuen uns riesig, unseren Fans einmal ein solches Highlight bieten zu können.“ Dafür hätten alle ihren Beitrag geleistet: „Baskets, Deutsche Telekom und auch ein breiter Konsens in der Bonner Politik.“ Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) freute sich ebenfalls: „Glückwunsch an die Telekom Baskets, dass es gelungen ist, die Ausrichtung dieses hochkarätigen Sportereignisses nach Bonn zu holen! Die Stadt Bonn beteiligt sich gern im Rahmen der Sportförderung und stellt neben einem Zuschuss von 3.000 Euro den Sicherheitsdienst, die Leistungen der Feuerwehr sowie einen Shuttle-Service zur Verfügung. Mit allen Sportfreunden in Bonn freue ich mich schon heute auf eine spannende Pokalrunde.“ Nach dem seit 2010 praktizierten neuen Pokalmodus ist der Ausrichter gleich qualifiziert und die Telekom Baskets somit einer der vier Halbfinalisten. Die übrigen Teilnehmer werden analog der Meisterschafts-Hinrunde ermittelt: Die ersten Sechs der Tabelle landen im Lostopf und müssen im K.o.-System ihre Qualifikation für das TOP Four erkämpfen. Sollten die Baskets unter den ersten Sechs der Hinrunden-Abschlusstabelle sein, rückt der Siebtplatzierte nach.