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61:72
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27.09.2025, 20:00 Uhr

Der Korb ist drei Viertel wie vernagelt: Baskets verlieren 61:72 gegen Würzburg

Nächstes Heimspiel am 04. Oktober gegen Oldenburg

Foto: Jörn Wolter

Die Telekom Baskets Bonn haben ihr erstes Saisonspiel in der easyCredit Basketball Bundesliga mit 61:72 (17:22, 7:13, 12:22, 25:15) gegen die Fitness First Würzburg Baskets verloren. In einer intensiv geführten Partie gelang den Bonnern drei Viertel lang offensiv zu wenig, um mit einem Sieg in die Saison starten zu können.

Key Facts

  • Kaderupdate: Die Baskets mussten ohne Jeff Garrett (Handprellung) und Zach Cooks (Bänderverletzung im Fuß) spielen. Die zuletzt angeschlagenen Jordan Harris und Jonathan Bähre standen wieder im Kader, ebenso wie Doppellizenz-Spieler Jorge Mejias
  • Zuschauer: 5284 Fans kamen zum ersten Baskets-Heimspiel der Saison 2025/2026
  • Topscorer: Grayson Murphy erzielte zwölf Punkte und wurde damit bester Bonner Punktesammler. Hinzu sammelte er sechs Rebounds ein. Tylan Birts (11 Punkte) und Alijah Comithier (10) scorten ebenfalls zweistellig
  • Schwache Quoten: Bonn traf in den ersten drei Vierteln nur 33 Prozent aus dem Feld (15/45 FG). Erst im letzten Viertel (11/18 FG) fiel der Ball endlich regelmäßiger durch den Korb
  • Defensiv solide: Die Baskets hielten die offensiv talentierten Würzburger bei 72 Punkten

Spielbericht

Die Baskets starteten mit Grayson Murphy, Joel Aminu, Tylan Birts, Jonathan Bähre und Michael Kessens in ihr erstes Heimspiel der Saison. Früh zeigte sich, was an diesem Abend das Bonner Problem sein würde. Der Korb war wie vernagelt. Erst nach dreieinhalb Minuten erzielte Murphy per Dreier die ersten Bonner Punkte der Partie (3:7, 4. Minute). Dabei erspielten sich die Gastgeber im Anfangsviertel auch einige offene Würfe von außen, die bis auf Murphys Dreier aber allesamt nicht fallen wollten. Würzburg fand schneller einen Rhythmus und so lagen die Baskets kurz vor Ende des Viertels zweistellig zurück (11:22, 9.). Mit einem Bähre-Dreier, einem forcierten Ballverlust und einem And-One durch Alijah Comithier verkürzten die Bonner noch vor der Viertelpause durch einen schnellen 6:0-Lauf (17:22, 10.).

Viertelübergreifend erhöhten die Baskets den Lauf sogar auf zehn Zähler in Serie und waren damit endlich im Spiel angekommen (21:22, 14.). Erst nach knapp vier Minuten im zweiten Viertel kassierten die Baskets ihre ersten Gegenpunkte des zweiten Spielabschnitts, mussten dann aber prompt mit einem 0:11-Lauf wieder abreißen lassen. In der eigenen Offensive gelang kaum noch etwas und so gingen die Baskets mit nur 24 erzielten Punkten in die Halbzeitpause (24:35, 20.).

Nach der Halbzeitpause kämpften sich die Bonner mit einem 6:0-Lauf wieder näher heran. Kessens fand zweimal in Folge mit einem Bodenpass seine Mitspieler. Bähre und Birts vollendeten per Dunking und die Gastgeber waren wieder voll im Spiel (30:35, 23.). Dank guter Verteidigung dauerte es wieder knapp zweieinhalb Minuten, bis Bonn die ersten Punkte des Viertels kassierte. Dann versenkte Würzburg jedoch vier Dreier in Folge und startete damit einen 18:2-Lauf, der das Spiel in eine vorentscheidende Richtung lenkte (32:53, 29.). Die Bonner Offensive war auch nach drei Vierteln noch immer nicht ins Laufen gekommen (36:57, 30.).

Im letzten Viertel starteten die Baskets dann endlich noch eine Aufholjagd. Der eingewechselte Jorge Mejias brachte gute Energie und Minuten und die Baskets kämpften sich zunächst bis auf 16 Punkte Rückstand etwas näher heran (47:63, 35.). Eine weitere Aufholjagd gelang gegen Würzburger, die im richtigen Moment die richtigen Antworten hatten, dann aber erstmal nicht mehr (50:72, 38.). Trotz der sich abzeichnenden Niederlage kämpften die Baskets aber noch bis zum Schluss und konnten mit einem 11:0-Lauf zum Spielende den Rückstand zumindest noch auf elf Punkte drücken (61:72, 40.).

Stimmen zum Spiel

Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):

“Gratulation an Coach Sasa Filipovski und sein Team zum Sieg. Wir sind sehr enttäuscht von unserer Leistung. Das ganze Spiel über haben wir nicht unseren Offensiv-Plan umgesetzt. Wir hatten zu wenig Möglichkeiten, unser Transition-Spiel aufzuziehen. Zudem war unsere Halbfeld-Offensive nicht akzeptabel. Unsere Dreierquote ist sehr niedrig, aber unsere Würfe waren auch nicht gut herausgespielt. Wir haben den Korb nicht aggressiv genug attackiert. Das wurde in der zweiten Halbzeit vielleicht etwas besser, jedoch war es viel zu wenig, um mehr als 61 Punkte zu erzielen. Defensiv war das in Ordnung, aber um ein Spiel gegen eine so talentierte und physisch spielende Mannschaft zu gewinnen, brauchen wir mehr.”

 

Sasa Filipovski (Headcoach Fitness First Würzburg Baskets):

“Es war eine schöne Basketball-Atmosphäre. Es ist immer schön, hier in Bonn vor lautstarken Fans zu spielen. Es ist der Beginn der Saison. Wir spielen mit vielen Fehlern, daher bin ich natürlich sehr glücklich über den Sieg. Defensiv haben wir einen guten Job gemacht, außer in den letzten fünf Minuten des Spiels. Ansonsten haben wir viele Fehler in der Offensive gemacht. Wir haben unsere Spielzüge und unsere Ausführung vergessen, aber das ist normal. Die ersten Spiele sind immer so. Wir haben noch viel harte Arbeit vor uns."

Statistik

PTS 61 72
2 PTS 61% 22 / 36 52% 13 / 25
3 PTS 15% 4 / 27 39% 10 / 26
Freiwürfe 46% 5 / 11 64% 16 / 25
Rebounds 38 35
Assists 13 17
Steals 4 4

TOP Player

Punkte

Grayson Murphy

12 Punkte
Rebounds

Joel Aminu

6 Rebounds
Assists

Jorge Mejias Sanchez

4 Assists
Steals

Michael Kessens

2 Steals
Effektivität

Grayson Murphy

11 Effektivität