Deutscher Ligapokalsieger in der JBBL!
Baskets-Nachwuchs feiert zweiten nationalen Titel im Jahr 2026
Das Team BonnRhöndorf ist Deutscher JBBL-Ligapokalsieger 2026! Im Finale gegen ALBA Berlin setzte sich die Kooperationsmannschaft der Telekom Baskets Bonn und Dragons Rhöndorf vor rund 200 Zuschauern im Baskets Ausbildungszentrum mit 99:78 (25:13, 32:21, 22:16, 20:28) gegen die Albatrosse durch, wodurch der Baskets-Nachwuchs nach dem Gewinn der Deutschen U16-Meisterschaft im Mai den zweiten nationalen Titel feiern konnte! Der JBBL-Ligapokal wurde erstmals ausgetragen, wodurch sich das Team BonnRhöndorf den historisch ersten Pokaltitel der Jugend Basketball Bundesliga sicherte.
Das Team BonnRhöndorf startete wie schon am Vortag beim Halbfinalerfolg über die Hamburg Towers auch im Finale gegen ALBA Berlin hochkonzentriert, mit viel Einsatz und Entschlossenheit auf beiden Seiten des Feldes. Defensiv machten sie jeden Berliner Ballbesitz schwer und fanden in der eigenen Offensive schnell einen Rhythmus, wodurch die Mannschaft von Headcoach Marcel Schuh bereits nach dem ersten Viertel zweistellig führte (25:13, 10. Minute). Angetrieben von den lautstarken Zuschauern im Baskets Ausbildungszentrum legte das Team BonnRhöndorf im zweiten Viertel auf beiden Seiten des Feldes noch einen drauf, forcierte immer wieder Berliner Ballverluste und kam dadurch zu einfachen Punkten. Zwar zeigten die starken Albatrosse immer wieder auch ihr Offensivpotenzial, konnten den Baskets-Nachwuchs selbst aber nie stoppen. So führte das Team BonnRhöndorf zur Halbzeit bereits überraschend deutlich mit 23 Punkten (57:34, 20.).
Anstatt sich durch den hohen Vorsprung in falscher Sicherheit zu wähnen, blieben die Gastgeber des Finalturniers auf dem Gaspedal und bauten den Vorsprung sogar kontinuierlich weiter aus, sodass vor dem Schlussviertel bereits klar war, dass der Baskets-Nachwuchs den allerersten JBBL-Ligapokal gewinnen würde (79:50, 30.). Die Albatrosse kämpften dennoch unermüdlich weiter und so ging das letzte Viertel mit 28:20 an die Berliner, doch das Team BonnRhöndorf war da bereits in absoluter Feierlaune und ließ sich den auch in der Höhe verdienten 99:78-Finalsieg und Pokaltriumph nicht mehr nehmen! Mit dem Titel im Gepäck geht es nun in die weitere JBBL-Saison, an dessen Ende als Ziel die Verteidigung des deutschen Meistertitels der Altersklasse U16 steht!
Stimme zum Spiel
Marcel Schuh (JBBL-Headcoach Team BonnRhöndorf): „Ich bin sehr glücklich über diesen Titel und freue mich riesig für die Jungs, die sich in den letzten Wochen wirklich gut entwickelt haben. Ein großes Dankeschön an die Mannschaft. Ich bin stolz darauf, mit wie viel Einsatz und Zusammenhalt sich die Jungs diesen Erfolg gemeinsam erarbeitet haben. Diesen Erfolg dürfen wir jetzt gemeinsam genießen. Gleichzeitig haben wir hohe Ziele und hoffen natürlich, dass es nicht der letzte Titel in dieser Saison bleibt. Dafür wollen wir den Schwung mitnehmen und diesen Triumph als Motivation nutzen, weiter an uns zu arbeiten und uns zu verbessern. Ein ganz besonderer Dank gilt meinem Staff für die gemeinsame Arbeit und die große Unterstützung. Genauso danke ich unserem Verein und all den Menschen, die im Hintergrund mit angepackt und dieses Wochenende überhaupt erst möglich gemacht haben. Danke auch an alle, die uns in der Halle unterstützt und mit uns mitgefiebert haben. Es ist etwas Besonderes, diesen Titel zu Hause zu gewinnen und die Freude mit euch teilen zu können.“
Zwei JBBL-Teams als einer der Erfolgsfaktoren
Seit der Saison 2025/2026 stellen die Telekom Baskets Bonn mit ihren Kooperationspartnern zwei JBBL-Teams. Im Team BonnRhöndorf treten in dieser Saison hauptsächlich die Spieler des älteren JBBL-Jahrgangs an, während das Team Baskets Bonn/Köln RAG hauptsächlich aus Spielern des jüngeren JBBL-Jahrgangs besteht. Durch dieses Konzept können die Baskets zusammen mit den Dragons Rhöndorf und der Rise and Grind Basketball Academy Köln mehr talentierten Spielern zwei Jahre in der JBBL mit mehr Spielzeit bieten. Die dadurch gesammelten Erfahrungen aus dem ersten Jahr helfen für das zweite Jahr und stellen einen wichtigen Eckpfeiler auf dem Weg zu solch großen Erfolgen wie dem Pokalsieg dar.
Statistiken
Elijah Edosomwan (7 Punkte), Piet Jansen (0), Tom Breuer (18, 8 Assists), Paul Schramm (9), Luca Wicht (7), Leo Hilgenstock (13), Noah Opadeji (6), Anton Waddell (6, 5 Rebounds), Khalil Idbihi (17), Jonathan Schmitt (8), Ali Ihsan Dogan (2), Jomo Clarenbach (6)