Dominanter Heimsieg über Jena
Karnevalsspiel als nächstes Heimspiel
Am 19. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga haben die Telekom Baskets Bonn mit 92:64 (37:21, 11:15, 25:17, 19:11) gegen Science City Jena gewonnen und damit den fünften Sieg aus den letzten sieben Spielen eingefahren. Jeff Garrett wurde mit 20 Punkten Topscorer und markierte mit zehn Rebounds zudem ein Double Double. Alijah Comithier folgte mit 19 Punkten. Joel Aminu und Zach Cooks scorten ebenfalls zweistellig (jeweils 13 Punkte). Mit ihrem zwölften Saisonsieg stehen die Baskets vorübergehend sogar auf dem dritten Tabellenplatz.
Die letzten Tickets fürs Karnevalsspiel
Am Dienstag (10.02.) um 12 Uhr werden die aller letzten rund 100 Tickets für das Karnevalsspiel am kommenden Samstag (14.02. - 20 Uhr) gegen die Veolia Towers Hamburg freigeschaltet. Direkt nach Karneval empfangen die Baskets am 18.02. um 20 Uhr RASTA Vechta auf dem #HEARTBERG. Auch für das dritte Heimspiel in Folge sind noch Tickets verfügbar.
Key Facts
- Vertrag verlängert: Kurz vor Spielbeginn wurde bekanntgegeben, dass Patrick Heckmann seinen Vertrag bei den Baskets vorzeitig für die Saison 2026/2027 verlängert hat
- Debüt: Der unter der Woche nachverpflichtete Jalen Finch kam zu seinem ersten Auftritt im Baskets-Trikot und überzeugte mit vier Punkten, drei Rebounds und drei Assists
- Verletzungsupdate: Tylan Birts war in der Vorwoche im Spiel in Rostock auf der Ferse gelandet und setzte verletzt aus
- Zuschauer: 5599 Fans sahen im Telekom Dome den zwölften Bonner Saisonsieg
- Heißer Start: Die Baskets markierten im ersten Viertel 37 Punkte, trafen 7/11 Dreier, spielten damit ihr bestes offensives Viertel der gesamten Saison und legten einen Bundesliga-Saisonrekord für die meisten Punkte im ersten Viertel auf
- Teamplay: Alle zehn eingesetzten Bonner Spieler trugen sich in die Scorerliste ein
- Balldiebe: Die Baskets forcierten 22 Jenaer Ballverluste
Die Baskets starteten mit Grayson Murphy, Joel Aminu, Jeff Garrett und Michael Kessens ins Spiel. Hinzu rückte Patrick Heckmann, dessen Vertragsverlängerung kurz vor Spielbeginn bekanntgegeben wurde, für den verletzten Tylan Birts in die Anfangsformation. Garrett erzielte von der Freiwurflinie direkt im ersten Angriff die ersten Punkte der Partie (2:0, 1. Minute). Im Anschluss netzte Aminu zwei Dreier ein und die Hausherren führten mit sechs Punkten (8:2, 2.). Schon früh in der Partie ging es mit hohem Tempo und viel Intensität über das Parkett. Kessens musste bereits nach weniger als drei Minuten mit einer Platzwunde vom Feld (12:7, 3.). Auch die Gäste aus Jena fanden offensiv schnell ins Spiel und glichen aus (12:12, 4.). Nach knapp fünf Minuten kam Jalen Finch zu seinem Debüt im Baskets-Trikot und überzeugte prompt mit seinen ersten Aktionen. Zunächst spielte er den Assist auf Zach Cooks, der per Dreier vollendete, dann war er auch defensiv mit einem starken Block zur Stelle und im Anschluss traf er selbst einen Distanzwurf. Zwischendurch hatten Cooks und Kur Jongkuch noch für ein Highlight per Alley-Oop-Dunking gesorgt und Bonn führte mit neun Punkten (25:16, 7.). Jena nahm die erste Auszeit, die jedoch den Bonner Lauf nicht stoppen konnte. Cooks traf per Floater zur ersten zweistelligen Führung (27:16, 8.), Alijah Comithier legte fünf Punkte in Serie nach und Cooks war sowohl defensiv mit dem Steal als dann auch offensiv im Fastbreak mit dem Korbleger schnell mit Händen und Füßen parat (34:18, 10.). Wenig später netzte Garrett den siebten Bonner Dreier des ersten Viertels ein! Nach einem 23:6-Lauf führten die Baskets mit 17 Punkten (37:20, 10.). Jena verkürzte vor der Viertelpause von der Freiwurflinie noch um einen Punkt (37:21, 10.).
Heckmann, Aminu und Kessens eröffneten das zweite Viertel mit erfolgreichen Abschlüssen unter dem Korb zur höchsten Bonner Führung (43:24, 14.). Die Baskets forcierten viele Jenaer Ballverluste (11 zur Halbzeit), gerieten im eigenen Angriff nun aber auch erstmals ins Stocken. Die Gäste nahmen als erstes wieder einen offensiven Rhythmus auf und konnten den Rückstand so Stück für Stück reduzieren. Am Ende eines 10:1-Laufs lagen die Hausherren nur noch mit zehn Zählern vorne (44:34, 18.). Garrett und der gegen sein Ex-Team erneut stark aufspielende Cooks stoppten den Gäste-Lauf mit vier Punkten in Folge, bevor Jena die erste Halbzeit mit einem Korbleger beendete (48:36, 20.).
Heckmann erzielte die ersten Punkte der zweiten Halbzeit, die ansonsten mit einigen Fehlwürfen begann. Nach jedem Fehlwurf kämpften die Baskets aber um die Rebounds. Heckmann und Garrett warfen sich auf den Ball am Boden und am Ende belohnte sich Garrett per Dunking (52:39, 23.). Murphy war defensiv gewohnt aufmerksam und schloss nach seinem zweiten Ballgewinn innerhalb der ersten drei Minuten zunächst per Schnellangriff ab, bevor er im Folgeangriff den Vorsprung wieder auf 17 Zähler erhöhte (56:39, 24.). Jena hielt sich durch teilweise schwierige Dreier im Spiel, während bei den Baskets seit dem ersten Viertel von außen gar nichts mehr reinging. So drückten die Gäste ihren Rückstand mit einem 10:1-Lauf in den einstelligen Bereich und Baskets-Headcoach Marko Stankovic griff zur Auszeit (59:51, 26.). Kurzzeitig kamen die Gäste sogar bis auf sechs Punkte heran (59:53, 28.), doch Garrett sorgte nach zuvor 13 Bonner Fehlwürfen in Folge von der Dreierlinie endlich für Entlastung und Comithier stellte wieder auf eine zweistellige Führung (64:53, 28.). Kessens und Garrett im routinierten Zusammenspiel unter dem Korb, Comithier im Fastbreak, erneut Kessens nach Offensivrebound und zum Abschluss Aminu nach Ballgewinn machten aus dem zunächst kurzen Lauf einen spielentscheidenden 14:0-Lauf. So führten die Baskets nach dem dritten Viertel doch plötzlich wieder mit 20 Punkten (73:53, 30.).
Garrett behielt auch im Schlussviertel sein heißes Händchen von außen und netzte seinen vierten Dreier ein (78:58, 32.). Aminu folgte mit seinem dritten erfolgreichen Distanzwurf und Heckmann erhöhte akrobatisch auf 22 Punkte Vorsprung (83:61, 33.). Melvin Jostmann traf von der Freiwurflinie und damit hatte jeder der zehn Bonner Spieler gepunktet (88:62, 36.). Durch den mit 5599 Fans gefüllten Telekom Dome schallte es in Vorfreude auf das nächste Woche stattfindende Karnevalsspiel bereits lautstark „Baskets Alaaf“! Cooks erzielte gegen sein Ex-Team die letzten vier Bonner Zähler und die Baskets gewannen letztlich auch in der Höhe verdient mit 92:64.
Stimmen zum Spiel
Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):
“Das war ein sehr wichtiges Spiel für uns. In unserem letzten Heimspiel hatten wir gegen Rostock verloren und es war wichtig für uns, im Telekom Dome wieder zu gewinnen. Wir sind sehr zufrieden, wie die Mannschaft nach einer schwierigen Trainingswoche mit Verletzungen und einem neuen Spieler reagiert hat. Die Spieler haben mit gutem Fokus unseren Gameplan umgesetzt. Die Defense war aggressiv über das ganze Feld über das gesamte Spiel, was zu 22 gegnerischen Ballverlusten geführt hat. So konnten wir viele Schnellangriffe laufen. Gegen die Switch-Defense hatten wir ein paar Probleme und wir waren nicht zufrieden damit, wie wir die daraus kreierten Eins-gegen-Eins-Vorteile ausgenutzt haben. Das ist etwas, wo wir uns weiterentwickeln müssen. Ich gratuliere meinen Spielern zu der Leistung und wünsche Jena alles Gute für den Rest der Saison.”
Björn Harmsen (Headcoach Science City Jena):
“Glückwunsch an Bonn. Wir waren heute relativ chancenlos. Bonn hatte am Ende 17 Würfe mehr als wir und 24 Punkte aus zweiten Wurfchancen gemacht. Wenn wir nach den Stopps nicht die Rebounds kontrollieren und so oft den Ball wegwerfen, dann haben wir wenig Möglichkeiten, das Spiel zu drehen. Wir haben im zweiten Viertel mit einer sehr passiven Verteidigung das Tempo aus dem Spiel rausgenommen und es auch weiter versucht, doch irgendwann ist das Spiel wieder gekippt.”
Pressekonferenz
Statistiken
| PTS | 92 | 64 |
|---|
| 2 PTS | 59% 24 / 41 | 49% 18 / 37 |
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| 3 PTS | 33% 11 / 33 | 35% 7 / 20 |
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| Freiwürfe | 69% 11 / 16 | 58% 7 / 12 |
|---|
| Rebounds | 37 | 37 |
|---|
| Assists | 20 | 17 |
|---|
| Steals | 10 | 8 |
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