Entscheidungsspiel im Viertelfinale am Mittwoch in Bonn!
Tickets ab sofort erhältlich auf www.baskets.de/tickets
Die Viertelfinalserie zwischen den Telekom Baskets Bonn und den Fitness First Würzburg Baskets geht in ein entscheidendes fünftes Spiel! Im vierten Viertelfinal-Duell unterlagen die Bonner in Würzburg mit 70:82 (12:20, 19:16, 17:25, 22:21). Das Entscheidungsspiel findet am Mittwoch, dem 27.05., um 20:30 Uhr im Telekom Dome statt.
Tickets für das fünfte Viertelfinalspiel
Ab sofort sind Tickets für das fünfte und entscheidende Viertelfinalspiel der Telekom Baskets Bonn gegen die Fitness First Würzburg Baskets am Mittwoch, dem 27.05.2026 (Spielbeginn 20:30 Uhr) im Telekom Dome erhältlich auf www.baskets.de/tickets.
Key Facts
- Schwache Quoten: Die Baskets trafen nur 30 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld (19/64 Feldwürfe) und nur 16 Prozent von der Dreierlinie (5/31 Dreier)
- Possession Game: Bonn sammelte 18 Offensivrebounds ein und nahm neun Würfe mehr aus dem Feld als Würzburg
- Topscorer: Joel Aminu wurde Topscorer mit 16 Punkten
- Serienstand: 2:2. Am Mittwoch findet im Telekom Dome das entscheidende fünfte Spiel um den Einzug ins Halbfinale statt
Die Baskets starteten erneut mit Grayson Murphy, Joel Aminu, Tylan Birts, Jeff Garrett und Michael Kessens in die Partie. Schon im ersten Angriff bewegte sich der Ball gut durch die eigenen Reihen und Garrett erzielte nach Assist durch Murphy per Korbleger die ersten Punkte des Spiels (0:2, 1. Minute). Auch defensiv waren die Baskets von der ersten Sekunde an hellwach, forcierten zwei Würzburger Ballverluste in den ersten zwei Minuten und führten mit sechs Punkten (0:6, 2.). In der Folge verpassten die Bonner trotz guter Abschlussmöglichkeiten, den Vorspung weiter zu erhöhen. Hingegen glich Würzburg durch starke Einzelaktionen aus (6:6, 4.). In der Folge übernahmen die Hausherren die Kontrolle über die Partie und die Baskets kamen zunächst nicht mehr zu so einfach Abschlüssen wie in den ersten Minuten. So flogen vermehrt Bälle von der Dreierlinie in Richtung Bonner Korb, das aber meist erfolglos. Würzburg hingegen hatte nun mehr offensives Selbstvertrauen und ging mit sieben Zählern in Führung (16:9, 7.). Hinzu kam nun, dass die Bonner sich im ersten Viertel bereits fünf Ballverluste leisteten und auch dadurch offensiv bis zur ersten Pause kaum noch erfolgreich waren. So ging es mit acht Punkten Unterschied ins zweite Viertel (20:12, 10.).
Zum Start in den zweiten Spielabschnitt erhöhte sich der Bonner Rückstand erstmals auf eine zweistellige Differenz. Zwar wurden die Abschlüsse wieder besser herausgespielt, Treffer fehlten aber noch (23:12, 12.). Aminu erzielte durch zwei Dreier und einen Freiwurf sieben Bonner Punkte in Folge und hielt seine Mannschaft dadurch im Spiel (28:19, 14.). Defensiv gaben die Baskets in dieser Phase zu viele Offensivrebounds ab. Hinzu schindete Würzburg nun reihenweise Foulpfiffe und punktete dadurch an der Freiwurflinie erneut zur zweistelligen Führung (33:22, 17.). Dann lebte wieder das Bonner Playoff-Motto „Home of Defense“ auf. Zweimal Kur Jongkuch und je einmal Birts und Patrick Heckmann schickten Würzburger Wurfversuche teilweise spektakulär mit Blocks zurück. Durch diese defensive Intensität kämpften sich die Baskets Stück für Stück bis auf vier Punkte heran (33:29, 20.). Den nächsten stark verteidigten Dreier netzte Würzburg dann mit viel Glück trotzdem ein und so endete die erste Hälfte mit fünf Zählern Unterschied (36:31, 20.).
Zunächst schien es so, als könnten die Baskets wie schon zwei Tage zuvor erneut zur weiteren Aufholjagd nach der Halbzeitpause ansetzen, nachdem Murphy nach Steal im Fastbreak per Korbleger abschloss und die Bonner allgemein stark verteidigten (36:33, 21.). Anders als im dritten Spiel verfolgte die Baskets aber nun auch vermehrt Pech beim eigenen Abschluss, während Würzburg immer wieder schmerzhafte Nadelstiche setzte und auch schwierige Würfe traf. So entwickelte sich ein Würzburger 13:0-Lauf (49:33, 25.). Ein And-One-Poster-Dunk von Jongkuch und ein weiterer erfolgreicher Dunking durch Birts hatten das Potenzial, die Partie nochmal in eine andere Richtung zu lenken, doch die Hausherren hatten dieses Mal immer eine passende Antwort parat (60:44, 29.). Wenig später wurde Heckmann hart in die LED-Bande gerammt, doch ein Foulpfiff blieb gänzlich aus. Mit 13 Punkten Unterschied endete der dritte Spielabschnitt (61:48, 30.).
Im vierten Viertel zeigten die Bonner weiterhin gute Defense, doch die selbstbewussten Würzburger waren gefühlt in keinem Angriff mehr zu stoppen (68:48, 32.). Trotz der immer wahrscheinlicher werdenden Niederlage gaben sich die Baskets nicht auf und investierten noch einmal alle Kräfte in eine Aufholjagd. 72 Sekunden vor Schluss hatten die Bonner ihren Rückstand nochmal in den einstelligen Bereich gedrückt und in der folgenden Verteidigungssequenz beinahe den Ball geklaut (78:69, 39.). Am Ende landete das Spielgerät aber doch wieder in Würzburgs Händen, was die Geschichte des Spiels gut widerspiegelte. Schließlich blieb zu wenig Zeit, um den restlichen Rückstand auch noch aufzuholen und die Baskets verloren mit 70:82. Damit kommt es am Mittwoch, dem 27. 05., um 20:30 Uhr im Telekom Dome zum Entscheidungsspiel um den Einzug ins Halbfinale.
Stimmen zum Spiel
Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):
"Glückwunsch an Würzburg, an die Mannschaft und an den Trainerstab für einen sehr verdienten Sieg. Es war ein Do-or-Die-Spiel für sie, und so haben sie auch gespielt. Wir haben das für 25 bis 30 Minuten nicht getan. Als wir dann mit 20 Punkten hinten lagen, haben wir angefangen zu kämpfen, das war aber zu spät. Würzburg war heute in allen Aspekten des Spiels besser. Die Serie ist jetzt wieder ausgeglichen, beide Mannschaften sind von ihren Qualitäten her auf Augenhöhe. Wir sind froh, dass wir uns in der regulären Saison den Heimvorteil im fünften Spiel gesichert haben. Der Heimvorteil wird uns das Spiel am Mittwoch aber nicht gewinnen. Wir müssen unseren Job machen und besser als Würzburg spielen, um in die nächstee Runde zu kommen."
Sasa Filipovski (Headcoach Fitness First Würzburg Baskets):
"Glückwunsch an mein Team und meinen Trainerstab. Vielen Dank an unsere Fans, sie haben uns heute eine fantastische Atmosphäre gegeben. Meine Spieler haben heute ihr Herz auf dem Spielfeld gelassen. Wir haben in dieser Saison schon mehrmals gezeigt, dass wir stark spielen und Spiele gewinnen können, wenn es darauf ankommt. Wir haben wieder eine gute erste Halbzeit gespielt und dann im dritten Viertel die Fehler nicht wiederholt, mit denen wir Bonn am Freitag ein schnelles Comeback ermöglicht haben. Wir haben in der zweiten Halbzeit weiter stark verteidigt. Nicht so gut war, dass Bonn in der zweiten Halbzeit 13 Offensivrebounds bekommen hat. Aber insgesamt bin ich sehr glücklich und zufrieden, wir werden im fünften Spiel wieder unser Bestes geben."
Statistiken
| PTS | 82 | 70 |
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| 2 PTS | 52% 13 / 25 | 42% 14 / 33 |
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| 3 PTS | 37% 11 / 30 | 16% 5 / 31 |
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| Freiwürfe | 72% 23 / 32 | 82% 27 / 33 |
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| Rebounds | 32 | 43 |
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| Assists | 16 | 12 |
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| Steals | 7 | 6 |
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