Frisch aus der Druckerpresse: „Wir haben Wunder gemacht“
Das Baskets-Jubiläumsbuch besteht aus vielen Kurzgeschichten, mehr als 470 Fotos und umfasst 368 Seiten
Endlich fertig: Das neue Buch zum 30-jährigen Telekom-Baskets-Jubiläum, das aber noch 25 Jahre weiter zurückblickt und über die Anfänge des Bonner Basketballs und den Humus der Telekom Baskets berichtet, hat nun Druckerpresse und Buchbinderei verlassen. Es kann ab sofort im Baskets-Onlineshop (www.baskets.de/shop) oder auf der Geschäftsstelle erworben werden. Das Buch-„Schwergewicht“ wiegt rund zwei Kilo und erscheint im DIN4-Hochformat und umfasst 368 Seiten.
Es besteht aus mehr als 100 Kurzgeschichten (147 S.), einem Bildteil mit großformatigen Fotos (182 S.) und Statistiken (39 S.). Insgesamt illustrieren über 470 Fotos 55 Jahre Bonner Basketball. Mit dem Titel „Wir haben Wunder gemacht“ würdigen die Baskets ihren ersten Headcoach Bruno Socé, der mit diesen Worten die Saison „Vom Virus zum Vize“ (1998/99) beschrieb. Gleichzeitig kann der Titel auch stellvertretend für die erfolgreiche 30-jährige Vereinsgeschichte der Telekom Baskets Bonn gelesen werden. Zudem beleuchten verschiedene Autoren vertiefend spezielle Basketswelten: Hallenarchitekt Jan van Dorp formuliert humorvoll über das Hallenprojekt, Ex-Sportmanager Andreas Boettcher seziert den Alltag von Team-Orthopäde Michael Volkmer, und Sebastian Andre schildert seinen Werdegang vom Fan-Trommler zum Teambetreuer – und plaudert aus dem Nähkästchen.
Wie arbeitet man 55 Jahre Bonner Basketball auf? „Da bieten sich viele Varianten an, etwa eine detailreiche Enzyklopädie oder eine Chronik der sportlichen Ereignisse“, sagt Baskets-Präsident und Hauptautor Wolfgang Wiedlich, „aber eine lückenlose Enzyklopädie hätten wir nicht aufarbeiten können, eine Chronik wäre zu langweilig gewesen, letztlich haben wir uns für eine Geschichte im Erzählmodus entschieden. Das sollte ich dann alles einmal aufschreiben, weil ich bei den Baskets ja so etwas wie der letzte Mohikaner bin, der noch Teile der Baskets-Vorzeit miterlebt hat.“ Es sei also durchaus eine subjektive Perspektive, so Wiedlich, „aus der heraus auch Dinge berichtet werden, die so noch nie in der Zeitung standen“. Die wesentlichen Dinge in einer Sport-Company spielten ohnehin stets hinter den Kulissen, wo auch die Weichen für das Spielfeld gestellt wurden und werden.
Zur Person
Wolfgang Wiedlich, geboren 1956 in Bonn, war in verschiedenen Funktionen im Basketball unterwegs. Zunächst als Jugendtrainer und Abteilungsleiter beim SC Fortuna Bonn (ab 1979), von 1982 bis 1999 im Vorstand des Basketballkreises Bonn, später Bundesliga-Abteilungsleiter bei der BG Bonn (ab 1992), beim Post-SV Telekom Bonn (ab 1993) und bei den Telekom Baskets Bonn (ab 1995). Von 2000 bis 2005 war er Vize-Präsident der Basketball-Bundesliga (BBL), ehe Planung und Bau des Telekom Dome begannen. Seit 1998 ist er Präsident des Baskets e.V. und seit 2004 geschäftsführender Gesellschafter der damals neugegründeten BonBas GmbH. Seit dem 1. Januar 2025 teilt er sich mit Simon Pallmann die GmbH-Geschäftsführung, aus der er im Laufe dieses Jahres ausscheiden wird.
Das “Werden der Baskets” folgte keinem Masterplan. Es war eher so, dass ehrgeizige und positiv “Verrückte” an den Kreuzungen, die so ein Basketball-Leben boten, stets richtig abgebogen sind.