Frohes neues Jahr: Baskets feiern dritten Sieg in Serie!
Bonn festigt fünften Tabellenplatz mit Sieg über Bamberg
Die Telekom Baskets Bonn haben am 14. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga in einem Herzschlag-Finale mit 76:74 (21:22, 15:14, 19:23, 21:15) gegen die BMA365 Bamberg Baskets gewonnen und damit den dritten Sieg in Serie eingefahren. Alijah Comithier wurde Topscorer mit 22 Punkten. Jeff Garrett (17 Punkte), Tylan Birts (13) und Grayson Murphy (11) punkteten ebenfalls zweistellig.
Key Facts
Key Facts
- Volles Haus: Der Telekom Dome war mit 5941 Zuschauern fast komplett ausverkauft
- Starkes Schlussviertel: Die Baskets drehten das Spiel im Schlussviertel mit einem 18:7-Lauf, mussten aber bis in die letzte Sekunde um den Sieg bangen
- Starkes Rebounding: Die Baskets arbeiteten stark am Brett, sammelten 22 Offensivrebounds ein und erzielten 16 Punkte aus zweiten Chancen. Insgesamt gewannen die Bonner das Rebound-Duell mit 47:35
- Siegesserie: Der 76:74-Sieg gegen Bamberg war der dritte Bonner Erfolg hintereinander
- Fünfter Platz gefestigt: Durch den neunten Saisonsieg festigen die Baskets den fünften Tabellenplatz in der easyCredit Basketball Bundesliga
- Baskets Defense: Bonn hielt Bamberg und damit die beste Offensive der Liga 16 Punkte unter dem Schnitt von 90,1 Punkten
Das nächste Baskets-Heimspiel findet am Freitag, dem 23. Januar 2026, um 20 Uhr statt. Dann sind die ROSTOCK SEAWOLVES zu Gast im Telekom Dome.
Spielbericht
Die Baskets starteten erneut mit Grayson Murphy, Joel Aminu, Tylan Birts, Jeff Garrett und Michael Kessens ins Spiel. Im zweiten Angriff der Partie erzielte Murphy die ersten Zähler (2:0, 2. Minute). Wenig später netzte Birts den ersten Bonner Dreier des Spiels ein (5:4, 3.) und es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Garrett markierte acht Punkte in Serie, bevor der eingewechselte Zach Cooks den höchsten Vorsprung des ersten viertels herstellte (17:11, 6.). Bamberg schlug mit einem 8:0-Lauf zurück und sorgte für einen Führungswechsel (17:19, 9.). Auch nach dem Ende des ersten Viertels lagen die Gäste knapp vorne (21:22, 10.).
Auch im zweiten Viertel blieb die Partie eng umkämpft, wobei erneut zunächst die Hausherren einen leichten Vorteil herausspielten (31:25, 15.). Diesmal war es ein Bamberger 7:0-Lauf, der für einen Führungswechsel sorgte (31:32, 17.). Birts stoppte den Lauf mit einem starken Block und im eigenen Angriff übernahm Alijah Comithier zunehmend Verantwortung. So ging es in einem intensiven Spiel zwischen zwei gleichstarken Teams mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause (36:36, 20.). Die Baskets haderten zu dem Zeitpunkt noch mit zu vielen zu einfachen Ballverlusten (7 Turnover), welche Bamberg auf der Gegenseite in neun punkte aus dem Schnellangriff ummünzen konnte.
Bamberg kam deutlich stärker aus der Kabine zurück und drückte zum Start der zweiten Hälfte der Begegnung den Stempel auf. Mit einem 12:4-Lauf zogen die Gäste auf acht Punkte davon (40:48, 25.). Nach einer Auszeit durch Baskets-Headcoach Marko Stankovic kämpften sich die Hausherren durch Hustle-Plays offensiv langsam wieder zurück ins Spiel, doch Bamberg traf nun auch schwierige Würfe mit viel Selbstvertrauen (45:53, 26.). Mit einem 10:1-Lauf kamen die Baskets angefeuert durch die lautstarken 5941 Fans im Telekom Dome wieder bis auf einen Punkt heran, bevor ein weiterer Bamberger Dreier den Rückstand vor dem Schlussviertel auf vier Punkte erhöhte (55:59, 30.).
Zu Beginn des Schlussviertels hatten die Baskets zunächst Pech beim Abschluss. Immer wieder tanzte der Ball auf dem Ring und fiel dann doch raus. Durch reihenweise Offensivrebounds erkämpften sich die Baskets aber doch endlich die Führung zurück, nachdem Garrett einen weiteren Dreier einnetzte (60:59, 33.). Birts legte zwei weitere Dreier nach und Comithier setzte sich zweimal mit viel Power auf dem Weg zum Korb durch. Plötzlich führten die Baskets mit sieben Punkten und sahen wie der vermeintlich sichere Sieger aus (73:66, 38.). Doch in den letzten zwei Minuten kämpften sich die Gäste nochmal heran und hatten tatsächlich mit dem letzten Wurf die Chance, das Spiel zu gewinnen. Der Bamberger Dreier prallte aber glücklicherweise vom Ring ab und die Baskets gewannen ein eng umkämpftes und hochdramatisches Spiel letztlich knapp mit 76:74.
Stimmen zum Spiel
Anton Gavel (Headcoach BMA365 Bamberg Baskets):
„Ich gratuliere Marko Stankovic und seinem Team zum Sieg. Die 22 Bonner Offensivrebounds waren heute der entscheidende Faktor. Wir waren nicht physisch genug und haben versucht, mit reiner Sprungkraft um die Rebounds zu kämpfen. Zudem haben wir viele schlechte Dreipunktewürfe genommen, anstatt andere Optionen zu suchen. Am Ende hat uns unsere Leistung beim Defensiv-Rebounding das Genick gebrochen.“
Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):
„Es war für beide Mannschaften ein wichtiges Spiel, das bis zum Schluss sehr eng war. Es war vielleicht nicht das schönste Spiel, aber sicherlich sehr interessant. Es gab 14 Führungswechsel, zehn Mal war das Spiel ausgeglichen. In der ersten Halbzeit konnten wir nicht zufrieden mit unseren Ballverlusten und unserer Transition-Defense sein. Wir hatten zu viele leichtfertige Ballverluste, die direkt zu Bamberger Fastbreak-Punkten geführt haben. Auch unser Rebounding war in der ersten Halbzeit nicht gut genug. Das haben wir in der Halbzeitpause thematisiert und anschließend 16 unserer insgesamt 22 Offensivrebounds in der zweiten Halbzeit gesammelt. Mein Team hat heute viel investiert, um das Spiel zu gewinnen, auch wenn wir am Ende etwas Glück hatten, dass Bamberg den letzten Wurf nicht getroffen hat.“
Pressekonferenz
Highlights
Statistiken
| PTS | 76 | 74 |
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| 2 PTS | 52% 24 / 46 | 57% 21 / 37 |
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| 3 PTS | 22% 6 / 27 | 23% 7 / 31 |
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| Freiwürfe | 53% 10 / 19 | 73% 11 / 15 |
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| Rebounds | 47 | 35 |
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| Assists | 13 | 13 |
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| Steals | 7 | 9 |
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