In Belgrad gab es nichts zu holen

bei Ulebcup.com Das erste Uleb-Cup-Auswärtsspiel Bonns der Saison 03/04 war nach 14 Minuten im Grunde schon gelaufen. Bei BC Reflex Zeleznik Belgrad kamen die Telekom Baskets in der ersten Halbzeit regelrecht unter die Räder. Mitte des zweiten Viertels hatte das Team aus der serbischen Hauptstadt bereits einen Vorsprung von 26 Punkten herausgespielt. Die Baskets lagen zu diesem Zeitpunkt sage und schreibe 42:16 zurück. Ein Spielstand, bei dem nur die größten Optimisten noch an ein Wunder glaubten, zumal mit Aleksandar Nadjfeji einer der besten Bonner Spieler zu diesem Zeitpunkt vom Schiedsrichter-Trio bereits mit vier Fouls auf die Bank verbannt wurde. Nichts lief für die Baskets in den ersten 20 Minuten. Während die Gastgeber am Brett der Bonner einen Treffer nach dem anderen markierten, dazu auch noch von außen trafen, hatte das Team von Headcoach Predrag Krunic große Probleme im Abschluss. So zeigte eine Trefferquote von lediglich 37% gegenüber hervorragenden 73% bei Zeleznik die Schwachstelle deutlich auf. Der gegnerische Korb schien wie vernagelt. Umso bemerkenswerter, dass die Telekom Baskets trotz eines Halbzeitstandes von 31:51 noch einmal zurück ins Spiel fanden. Es waren vor allem Altron Jackson und Rimantas Kaukenas, die ihr Team zusammen mit Aleksandar Capin wieder heran führten. An den Brettern kämpften Carlton Carter und Branko Klepac. Durch ein großartiges drittes Viertel, das mit 25:12 deutlich an die Bonner ging, keimte nochmals Hoffnung auf. Zehn Minuten vor dem Ende hatten es die Baskets tatsächlich geschafft, auf sieben Punkte heranzukommen. Zeleznik führte nur noch 63:56 und es hätte durchaus noch eine spannende Schlussphase werden können, doch das vorzeitige Aus von Altron Jackson (5. Foul) und zwei schnelle Dreier der Gastgeber machten den aufkeimenden Hoffnungen der Bonner ein schnelles Ende. Letztendlich ging das Spiel durch ein katastrophales erstes Viertel verloren, von dem sich die Baskets bis zum Abpfiff nicht mehr erholen konnten. Endstand: 69:84. Baskets-Coach Predrag Krunic nach dem Schlusspfiff: Mutavcic und vor allem Nadjfeji waren schnell durch Fouls aus dem Spiel. Wir hatten Belgrad in der ersten Halbzeit an den Brettern nicht stoppen können." >bei Ulebcup.com