Krimi mit glücklichem Ausgang

Dank eines starken letzten Viertels fuhren die Telekom Baskets Bonn am Samstagabend in Bad Neuenahr gegen Liga-Konkurrent Tübingen einen hauchdünnen 81:80-Sieg (18:22, 23:17, 17:27, 23:13) ein. Im ersten Viertel fehlte es vor allem noch an der nötigen Intensität in der Verteidigung. Besonders die Tübinger Distanzschützen hatten allzu oft freie Bahn. Im zweiten Abschnitt lief es dann besser für die Baskets, die auf Ivan Tomeljak (Nasenbeinbruch im Training) verzichten mussten. Geführt von einem pfeilschnellen Andrew Wisniewski konnte das Bonner Team einen Zehn-Punkte-Rückstand bis zur Pause in eine 41:39-Führung verwandeln. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Tübingen verschaffte sich wieder etwas Luft. Auch, weil die Abstimmung in der Bonner Defense vermehrt Probleme aufwies. Im letzten Viertel konnten die Baskets jedoch noch einen Gang zulegen und am Ende knapp mit 81:80 gewinnen. Auf der Scorerseite tat sich besonders Hrovre Perincic hervor, der insgesamt 32 Punkte machte und dabei fünf Dreier verwandelte. Im ersten Spiel des Tages gewannen die Gießen 46ers mit 92:58 gegen den niederländischen Erstligisten Polynorm Giants. Die Hessen sind auch der Gegner der Baskets am Sonntag um 15:00 Uhr (Sporthalle Bachem, Piusstr.). Bonn: Wisniewski 13, Janza 8, Perincic 32, Paravinja 8, Conley 5, Kolodziejzki 10, Meeks 2, Klepac 3, Mihajlovic