Leistungssteigerung führt zu Sieg in Vechta
Telekom Baskets Bonn schlagen RASTA Vechta mit 98:70
Mit einem souveränen 98:70-Erfolg (28:19, 18:14, 32:14, 20:23) im RASTA Dome haben die Telekom Baskets Bonn einen guten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Gegen Gastgeber RASTA Vechta zeigte das Team von Headcoach Marko Stankovic eine geschlossene Mannschaftsleistung (23 Assists), schloss erneut hochprozentig am Korb ab (74 Prozent Zweierquote) und spielte mit 14 Steals eine intensive Verteidigung. Jeff Garrett Jr. avancierte mit 20 Punkten zum Topscorer, insgesamt vier Bonner punkteten zweistellig.
Key facts
- Gute Quoten: Bonn traf 74 Prozent aus dem Zweierbereich und 42 Prozent von der Dreierlinie
- Zone attackiert: 52 Punkte markierten die Baskets in der Zone
- Höchste Führung: +37 (96:59)
- Verletzungsupdate: Bei den Baskets fehlten Zach Cooks (Bänderverletzung im Fuß) und Mike Kessens (Armprellung) verletzungsbedingt. Alonzo Verge setzte bei Vechta aus
Schon im ersten Viertel (28:19) setzten die Baskets ein Ausrufezeichen. Bonn überzeugte mit solider Defense, schnellen Fastbreaks und gut herausgespielten Würfen. Jonathan Bähre fand erst Joel Aminu in der Ecke, der in seiner alten Halle sicher von außen traf. Anschließend schloss „JB“ selbst per Dunking ab. Vechta schien von der anfänglichen Intensität überrascht, stellte sich dann jedoch besser auf die Bonner Offensive ein. Neuzugang Alijah Comithier erwischte einen guten Start, traf zwei Dreier und führte sein Team mit 9 Punkten im ersten Viertel zur 28:19-Führung (10.)
Im zweiten Abschnitt geriet das gute Bonner Offensivspiel nach 32:19-Führung ins Stocken. Vechta verteidigte nun aggressiver, während die Baskets zu viel wollten und ihre Aktionen überhastet abschlossen (32:27, 15.). Obwohl sie nur vier Punkte in den ersten vier Minuten des zweiten Viertels erzielten, behielten die Telekom Baskets dank ihrer Defense die Führung bis zur Halbzeitpause, die Jordan Harris per Buzzer-Beater-Dreier zum 46:33 abschloss.
Nach dem Seitenwechsel folgte die stärkste Bonner Phase: Grayson Murphy organisierte das Spiel klug, setzte erst Kur Jongkuch in der Zone in Szene, anschließend fand er den offenen Birts in der Ecke, der einen weiteren seiner insgesamt fünf Dreier versenken konnte. Damit nicht genug: Anschließend schloss der Point Guard selbst konsequent am Korb ab. Die gute Baskets-Verteidigung führte wiederholt zu einfachen Fastbreak-Punkten, insbesondere Jeff Garrett war in der Transition effizient. Bonn baute die Führung auf 78:47 aus (30.)
Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt schon vorentschieden. Headcoach Marko Stankovic verteilte die Spielzeit weiterhin ausgeglichen (kein Spieler spielte über 30 Minuten). Auch Nachwuchsspieler Kenan Reinhart durfte Testspiel-Erfahrung gegen ein Bundesligateam sammeln. Am Ende feierten die Telekom Baskets einen ungefährdeten 98:70-Auswärtssieg und reagierten somit gut auf die vergangene Testspielniederlage gegen Trier.
Punkteverteilung
Bähre (15 Punkte), Comithier (12/2 Dreier), Garrett (20/1), Birts (19/5), Murpy (8, 6 Rebounds, 7 Assists), Harris (8/1), Jostmann (4), Jongkuch (6), Aminu (6/2)
Stimmen zum Spiel
Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):
"Wir haben ein gutes Spiel gegen eine heimstarke Mannschaft gezeigt. Ein großes Kompliment an unsere Spieler für die geschlossene Teamleistung über die gesamten 40 Minuten und den starken Zusammenhalt, den wir in Vechta bewiesen haben. Insbesondere die vielen einfachen Abschlüsse in der Zone und unsere solide Verteidigung haben dazu beigetragen, dass wir unsere Dreierquote im Vergleich zu den letzten Spielen steigern konnten. Natürlich gibt es weiterhin einiges zu verbessern, offensiv wie defensiv, aber dieses Spiel hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind."