NBBL: Eine Serie mit historischem Hintergrund

Das Team Bonn/Rhöndorf trifft in den Playoffs auf ALBA Berlin

Valentin Blass und Co. treffen auf den NBBL-Meister von 2009. (Foto: Jörn Wolter)

Die erste Partie geht diesen Sonntag (16.3.2014, 15:00 Uhr) in der Bundeshauptstadt über die Bühne. Spiel zwei findet eine Woche Später (23.3.2014, 15:00 Uhr) in der Halle an der Menzenberger Straße statt. Sollte eine dritte und entscheidende Begegnung von Nöten sein, um über den Viertelfinaleinzug Aufschluss zu geben, wird diese erneut in Berlin stattfinden (30.3.2014).

ALBA Berlin besitzt in der Serie das Heimrecht, da sich die Mannschaft von Trainer Konstantin Lwowsky während der regulären Saison den Spitzenplatz in der Division Nord sichern konnte. Die Spreestädter kamen mit einer Bilanz von 15 Siegen bei einer Niederlage ins Ziel. Das Team Bonn/Rhöndorf (9-5) landete in der West-Staffel auf dem vierten Rang, punktgleich mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen. Aufgrund des verlorenen direkten Vergleiches mussten die Schützlinge von Headcoach Olaf Stolz den Farbenstädtern in der Tabelle jedoch den Vortritt lassen.

Während der NBBL-Playoffs lassen sich alle Spiele über das Live-Portal auf www.NBBL-Basketball.de auch aus der Ferne verfolgen.

Wenn das Team Bonn/Rhöndorf und ALBA Berlin aufeinanderprallen, ist dies gleichzeitig das Kräftemessen dreier ALLSTARS. Für die Rheinländer nahm Valentin Blass (16,5 PpS, 9,5 RpS, 2,3 ApS) an dem Bestentreffen teil, die „Albatrosse“ entsandten das Duo um Ismet Akpinar (19,8 PpS; 3,3 ApS) sowie Niklas Ney (11,1 PpS, 8,8 RpS) zu der alljährlichen Schaufensterveranstaltung.

Beide Mannschaften haben es in der Vergangenheit bereits bis hin zum TOP4 geschafft. Das Team Bonn/Rhöndorf stand 2007 und 2008 in der Endrunde um die Deutsche U19-Meisterschaft. ALBA Berlin kämpfte zwischen 2008 und 2010 um den Titel mit, wobei die Krone anno 2009 vor eigenem Publikum gar errungen werden konnte.

Bei der gemeinsamen TOP4-Teilnahme im Jahr 2008 gingen sich die zwei Teams allerdings aus dem Weg - und gingen identischen Erfahrungen aus dem Turnier. Das Team Bonn/Rhöndorf unterlag im Halbfinale dem Team Urspring mit 53:72, während Berlin dank eines 70:57 über Breitengüßbach ins Finale einzog, sich dort jedoch dem Titelverteidiger geschlagen geben musste (76:84).

Zum direkten Aufeinandertreffen in den Playoffs kam es bis dato sowohl in der Saison 2006/2007 als auch 2008/2009. Beim ersten Duell zwischen Rheinländern und Hauptstädtern wurde in der Postseason lediglich ein Hin- und ein Rückspiel absolviert. Die Addition beider Ergebnisse entschied letztlich darüber, wer die nächste Runde erreichte. Nachdem sich Bonn/Rhöndorf im ersten Spiel, welches in Berlin stattfand, mit 62:72 geschlagen geben musste, wurde durch die spätere 92:74-Revanche doch noch der Viertelfinal-Einzug realisiert. Zwei Jahre später - dann bereits im Modus „Best-of-three“ - behielten die „Albatrosse“ auf dem Weg zur NBBL-Krone in der Serie mit 2:0 die Oberhand (66:57, 72:67).


Fakten rund um das Team Bonn/Rhöndorf:

Bisherige Erfolge:

2006/2007: TOP4 (3. Platz)
2007/2008: TOP4 (4. Platz)
2008/2009: Playoff-Achtelfinale
2009/2010: keine Playoffs
2010/2011: Playoff-Achtelfinale
2011/2012: keine Playoffs
2012/2013: Playoff-Achtelfinale

Allstar-Nominierungen:

2008: Fabian Thülig (Mannheim)
2009: Jonas Wohlfarth-Bottermann (Mannheim)
2011: Tim Kasper (Trier)
2013: Joel Zeymer (Nürnberg)
2014: Valentin Blass (Bonn)

Auszeichnungen

Allstar-MVP 2009: Jonas Wohlfarth-Bottermann
Bester Verteidiger 2009: Jonas Wohlfarth-Bottermann