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vs. 16.10.2026, 20:00 Uhr
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16.10.2026, 20:00 Uhr

"Oldenburg ist ein sehr starker Pokal-Gegner"

Bundesliga-Klassiker im Achtelfinale des Netto BBL Pokals

Foto: Ulf Duda

Nach ihrem erfolgreichem Bundesliga- und Champions-League-Auftakt starten die Telekom Baskets Bonn in ihren dritten Wettbewerb: Zu Gast bei den EWE Baskets Oldenburg tritt die Mannschaft von Headcoach Marko Stankovic am morgigen Freitag, dem 16.10.2026, im Achtelfinale des NETTO BBL Pokals an. Spielbeginn ist 20 Uhr, Dyn Basketball überträgt live ab 19:45 Uhr.

„Wir spielen ein Do-Or-Die-Spiel. Deshalb ist ein Sieg Pflicht, wenn wir in die nächste Runde einziehen und um den Einzug ins Final Four kämpfen wollen. Daher müssen wir von Beginn an konzentriert und physisch präsent sein, um gut ins Spiel zu finden und dieses Niveau über die gesamten 40 Minuten aufrechtzuerhalten“, macht Baskets-Headcoach Marko Stankovic vor der Abfahrt nach Oldenburg klar.

Nach den letzten beiden Siegen gegen den FC Porto und Science City Jena zeigt die Formkurve der Baskets weiter nach oben, findet auch John-Michael Wright. „In einigen Spielen sind wir richtig stark gestartet und dann in der Mitte und gegen Ende etwas nachlässiger geworden. Wir müssen über 40 Minuten konzentriert bleiben, was uns nicht immer gelungen ist. Wir waren teils 32, 33 Minuten stark, leisten uns dann aber schlechte sieben, acht Minuten. Besonders in Würzburg haben wir zunächst stark gespielt, uns dann aber zu viele Aussetzer geleistet. Wenn wir diese abstellen, werden wir dahin kommen, wo wir hinwollen. Insgesamt gesehen denke ich aber, dass wir bisher ganz ordentlich gespielt haben.“

Mit 16,2 Punkten pro Spiel und einer Dreierquote von 50 Prozent führt Wright die Baskets bislang als Topscorer an. Im Pokal-Achtelfinale gegen Oldenburg käme es aber nicht nur aufs Scoring, sondern auch auf die richtige Einstellung an, so Wright: „Der deutsche Pokal bedeutet nicht nur den deutschen Spielern viel, sondern auch uns US-Amerikanern. Wir müssen daher unseren schnellen Basketball spielen und gegen eine physisch robuste Mannschaft hart dagegenhalten.“

 

Wiedererstarkte Oldenburger?

In den vergangenen Jahren blieben die Niedersachsen unter ihren Möglichkeiten. So erreichten sie in den letzten fünf Saisons nur einmal die Playoffs (2022/23). Zweimal war Oldenburg in den Play-ins (2023/24 und 2024/25), auch 2025/26 wurde die Playoff-Qualifikation verpasst. Der Pokalsieger von 2015 ist jedoch gut in die neue Saison gestartet, auch wenn – ähnlich wie in Bonn – noch nicht alles perfekt läuft. So folgten auf drei Auftaktsiege gegen Weißenfels, Würzburg und Hamburg zuletzt zwei Dämpfer gegen den FC Bayern und Aufsteiger Hagen. So gingen die Donnervögel gegen die noch ungeschlagenen Münchner mit 60:113 unter und verloren gegen Phoenix Hagen mit 78:87. Aktuell rangiert das Team des neuen Cheftrainers Milenko Bogicevic jedoch vor den Baskets auf Rang fünf. 

Marko Stankovic bereitet seine Mannschaft indes auf ein starkes Team vor: „Oldenburg ist ein sehr starker Gegner, insbesondere auswärts und gerade jetzt nach ihren vergangenen beiden Niederlagen. Sie werden mit Sicherheit eine positive Reaktion vor ihren Fans zeigen wollen. Sie spielen sehr körperlich und scheuen nicht den Kontakt. Oldenburgs Rotation war zuletzt verletzungsbedingt verkürzt, was sich jedoch auch positiv auf ihr Selbstbewusstsein ausgewirkt hat. Sie konnten befreiter aufspielen, da einige Spieler dadurch viele Minuten auf dem Feld stehen mussten“, so die Einschätzung des Baskets-Trainers. 

So stehen mit Nicolas Tischler (14,8 Punkte pro Spiel), dem ehemaligen Bonner Champions-League-Sieger Zach Ensminger (10,6 PpS) und Neuzugang Jeremy Roach (14,2 Pps) gleich drei Spieler rund 30 Minuten pro Spiel auf dem Feld. Im Vergleich: Bei den Telekom Baskets erhält bislang Joel Aminu mit durchschnittlich rund 23 Minuten am längsten von allen Bonnern auf dem Feld. 

 

Starke deutsche Rotation 

Während Tischler und Ensminger bislang ihre besten Scoring-Saisons abliefern, steuert der Ex-Heidelberger Center Marcel Keßen solide 6,6 Punkte und 5,0 Rebounds pro Spiel bei. Gleichzeitig kann Oldenburg weiterhin auf Seth Hinrichs geballte Erfahrung von 221 Bundesliga-Spielen zählen, der seine dritte Saison an der Hunte spielt und seit 2023 über den deutschen Pass verfügt. 

Auch Neuzugang Demajeo Wiggins (spielte 2024/2025 noch für Göttingen) verhalf Oldenburg zu einem soliden Saisonstart. So steuerte der athletische und reboundstarke US-Center bislang 10,0 PpS und 8,6 Rebounds pro Spiel bei. 

Ewige Bilanz

Von bislang fünf Pokal-Spielen zwischen Bonn und Oldenburg, konnten die Telekom Baskets Bonn bislang zwei gewinnen. Insgesamt trafen beide Teams in der Bundesliga-Hauptrunde, den -Playoffs und im Pokal-Modus 75 Mal aufeinander. In der ewigen Bilanz liegt Bonn knapp mit 38 zu 37 vorn. 

Live bei Dyn

Dyn überträgt alle Spiele der easyCredit Basketball Bundesliga und des Netto BBL Pokals live. 

Black is back!

Erstmals in Oldenburg werden die Baskets ihr neues schwarzes Alternativ-Trikot tragen.