Planungssicherheit für neue Basketshalle

Der Zug Richtung neue Basketshalle nimmt weiter Fahrt auf. Am Donnerstagabend verabschiedete der Rat der Stadt Bonn mit großer Mehrheit die Offenlage des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für das rund 70.000 Quadratmeter große BGS-Grundstück an der Autobahnausfahrt Bonn-Hardtberg. Nach monatelanger, intensiver Arbeit von Stadtverwaltung und vor allem Vorhabenträger Lidl und Baskets wurde damit grünes Licht für die weiteren Schritte im Bauleitverfahren erteilt. Damit kann der Entwurf des Bebauungsplans in seiner vorgelegten Form nun den Bürgern präsentiert werden. Das Hallenprojekt der Telekom Baskets, das eine Basketball-Arena für ca. 5.800 Zuschauer plus Basketball-Ausbildungszentrum mit Dreifachhalle umfasst, biegt damit nach fast fünf Jahren Vorbereitung planungsrechtlich auf die Zielgerade ein. Dabei ist das Hallenprojekt nur ein Teil der zahlreichen gewerblichen Nutzungen auf dem BGS-Grundstück. Doch noch ist das große Ziel "eigene Halle" nicht verwirklicht. Neben dem wichtigen Planungsrecht gilt es nun, die Finanzierung des Hallenprojekts auf solide Fundamente zu setzen und weiter zu optimieren. Wichtigstes Ziel: Die finanzielle Belastung der Baskets für Zins und Tilgung in einem wirtschaftlich realistischen Rahmen zu halten. Baskets-Präsident Wolfgang Wiedlich, der das Projekt vor wenigen Tagen im alten Bundestags-Plenarsaal anlässlich der letzten RheinLobby-Veranstaltung vorstellte, sagte: "Wir sind weiter zuversichtlich."