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81:87
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14.03.2026, 18:30 Uhr

Playoff-Kampf über 40 Minuten: Baskets gewinnen in Würzburg!

Baskets verteidigen dritten Tabellenplatz

Foto: Moritz Hartmann

Am 24. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga haben die Telekom Baskets Bonn mit 87:81 (18:16, 24:19, 21:27, 24:19) bei den Fitness First Würzburg Baskets gewonnen und damit ein enorm wichtiges Vier-Punkte-Spiel im Kampf um die Playoff-Plätze gewonnen. Über 40 Minuten lieferten sich beide Teams einen harten Playoff-Kampf, bei dem die Baskets bis in die Schlussphase konzentriert und nervenstark an beiden Seiten des Feldes agierten und so den Sieg feiern konnten. Angeführt von Topscorer Jeff Garrett (17 Punkte) scorten insgesamt sechs Baskets-Spieler zweistellig.

Nächstes Heimspiel

Ihr nächstes Heimspiel besitreiten die Telekom Baskets Bonn am 27.03. (20 Uhr) gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg. Es sind noch Resttickets verfügbar.

Key Facts

  • Teamerfolg: Mit Jeff Garrett (17 Punkte), Alijah Comithier (13), Grayson Murphy (13), Jalen Finch (12), Joel Aminu (11) und Michael Kessens (10) scorten insgesamt sechs Bonner zweistellig
  • Vier-Punkte-Sieg: Durch den 87:81-Erfolg verteidigten die Baskets im direkten Duell den dritten Tabellenplatz in der Bundesliga
  • Überragender Auswärtssupport: Über 120 Bonner Fans unterstützten die Baskets lautstark vor Ort und schrien ihr Team zum Sieg
  • Abgeklärt: Trotz kurzzeitigem Führungswechsel im vierten Viertel blieben die Bonner nervenstark und fanden sowohl offensiv als auch defensiv fast immer die richtigen Entscheidungen
  • Ballsicher: Bonn leistete sich trotz des intensiven Spiels nur sechs Ballverluste und forcierte mehr als doppelt soviele Würzburger Turnovers

Die Baskets starteten mit ihrer üblichen Anfangsformation um Grayson Murphy, Joel Aminu, Patrick Heckmann, Jeff Garrett und Michael Kessens. Von Beginn an entwickelte sich in der „Türnhölle“ in Würzburg eine energiegeladene Partie. Baskets-Headcoach Marko Stankovic wechselte früh durch, um die Energie entsprechend hochhalten zu können. Kur Jongkuch sorgte nach seiner Einwechslung per Poster-Dunking für das spektakulärste Highlight des ersten Viertels (7:10, 5. Minute). Das Spiel bot ab dem ersten Viertel Playoff-Atmosphäre auf dem Parkett und den Rängen. Bonn behielt dabei permanent die Führung und fand offensiv häufig den Weg zum Korb (13:18, 9.). Mit zwei Punkten Unterschied ging es ins zweite Viertel (16:18, 10.). 

Aminu und Garrett eröffneten den zweiten Spielabschnitt mit jeweils einem Dreier, Würzburgs Brae Ivey hielt seinerseits mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen dagegen (22:24, 12.). Wenig später gelang den Gastgebern zwar zwischenzeitlich der Ausgleich, in Führung gehen konnten die Würzburger aber nicht, da Bonn durchgehend konsequent und nervenstark verteidigte (26:26, 14.). Die Baskets forcierten durch eine bärenstarke 24-Sekunden-Teamdefense einen Würzburger Ballverlust, Jalen Finch netzte für die Baskets von außen ein und Bonn führte wieder mit fünf Punkten (26:31, 15.). Auch an der Seitenlinie waren alle Akteure hellwach. Nach einem falschen Goaltending-Call zog Cheftrainer Stankovic seine Coaches Challenge und sicherte dadurch wichtige zwei Punkte von Finch (30:33, 17.). Bis zur Halbzeitpause blieb Bonn permanent in Führung, auch dank eines Traumassists von Murphy auf Patrick Heckmann kurz vor Ende der ersten Hälfte (35:42, 20.).

Aminu traf gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit einen weiteren Dreier und die Baskets führten erstmals zweistellig (35:45, 21.). Murphy und Garrett sorgten wenig später für den höchsten Bonner Vorsprung der Partie und zwangen Würzburg zur Auszeit (44:55, 26.). Mit einem 14:3-Lauf, bei dem die Gastgeber auch schwierige Würfe trafen, glich Würzburg aus (58:58, 28.). Doch selbst von dieser Situation ließen sich die Baskets in der „Turnhölle“ in Wurzburg nicht aus der Ruhe bringen. Alijah Comithier traf einen Dreier, Garrett legte einen Abschluss unterm Korb nach und Bonn brachte wieder Ruhe ins Spiel (58:63, 29.). Mit einem Pünktchen Differenz startete das Schlussviertel (62:63, 30.).

Per Dreier gingen die Hausherren das erste Mal überhaupt in Führung, doch Murphy antwortete postwendend mit einem eigenen erfolgreichen Distanzwurf (65:66, 32.). Noch ein zweites Mal übernahm Würzburg die Führung, doch wieder war es Murphy, der dieses Mal durch ein And-One mit einem Drei-Punkte-Spiel die richtige Antwort parat hatte (67:69, 33.). In der sich anbahnenden Crunchtime blieben die Baskets sowohl offensiv als auch defensiv unfassbar kontrolliert, doch Würzburg setzte durch ihren Topscorer Marcus Carr immer wieder schmerzhafte Nadelstiche. Erneut flogen selbst gut verteidigte Dreier durch den Ring, doch jede andere Option verteidigten die Baskets erfolgreich weg. Dennoch: Knapp dreieinhalb Minuten vor Schluss war die Partie ausgeglichen (75:75, 37.). Garrett traf den nächsten enorm wichtigen Dreier und Comithier powerte sich durch zum Korb (77:80, 39.). In der Schlussphase war es Kapitän Michael Kessens, der seine Mannschaft endgültig auf die Siegerstraße brachte. Erst vollendete er nach einem Offensivrebound per Korbleger, dann sprintete der Center nach erfolgreicher Defense nach vorne und traf im Fastbreak. Dann traf er mit all seiner Erfahrung auch noch den letzten Korbleger für die Vorentscheidung (81:86, 40.). Als Murphy den direkt darauf folgenden Einwurf auch noch in einen Bonner Ballgewinn verwandelte, feierten die über 120 Baskets-Fans den enorm wichtigen und verdienten 87:81-Auswärtserfolg, durch den die Bonner ihren dritten Tabellenplatz verteidigten.

Stimmen zum Spiel

Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):

"Zunächst einmal möchte ich meiner Mannschaft zu einem sehr wichtigen Sieg gratulieren. Außerdem Glückwunsch an beide Mannschaften für den großen Einsatz, den sie heute gezeigt haben. Es war ein sehr physisches Duell auf Playoff-Niveau und ein sehr interessantes Spiel mit viel Qualität und vielen schwierigen Würfen. Es ist immer schwierig, in Würzburg zu gewinnen. Sie haben eine der besten Verteidigungen in der easyCredit BBL, wir haben 87 Punkte erzielt und sechs Spieler haben zweistellig gepunktet. Das zeigt, dass wir als Team gespielt und alles auf dem Parkett gelassen haben. Ich denke, dass wir das Spiel 35 Minuten lang kontrolliert haben. Nur in den letzten fünf Minuten des dritten Viertels haben wir etwas den Fokus verloren, so etwas nutzen Teams wie Würzburg aus und kommen zurück ins Spiel. Aber am Ende ist es für mich ein sehr verdienter Sieg für uns. Ich wünsche Würzburg alles Gute für den Rest der Saison."

 

Sasa Filipovski (Headcoach Fitness First Würzburg Baskets):

"Glückwunsch an Bonn, sie haben verdient gewonnen. Unser Rebounding in der ersten Halbzeit war ein Desaster. Wir hatten nur einen Offensivrebound, Bonn hatte 10 Punkte aus zweiten Chancen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Man hat gemerkt, dass sie fünf Tage Zeit hatten, sich auf uns vorzubereiten. Wir sind erst am Mittwoch aus Spanien zurückgekommen und mussten außerdem auf Davion Mintz verzichten. Ich habe schon öfter gesagt, dass meine Spieler keine Roboter sind, die einfach ihre Beine austauschen und dann weiterspielen. Bis auf das Heimspiel am Dienstag ist unsere europäische Saison jetzt vorbei. Danach müssen wir regenerieren und uns dann voll auf die letzten zehn Spiele der Bundesliga-Hauptrunde konzentrieren. Danke an unsere Fans, es war wieder eine gute Energie in der Halle. Am Ende hatten wir trotzdem nicht mehr genug Kraft, um das Spiel für uns zu entscheiden." 

Highlights

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Highlights: Fitness First Würzburg Baskets - Telekom Baskets Bonn | easyCredit BBL | Dyn Basketball

Statistiken

PTS 81 87
2 PTS 65% 15 / 23 55% 24 / 44
3 PTS 35% 12 / 34 36% 8 / 22
Freiwürfe 75% 15 / 20 79% 15 / 19
Rebounds 32 30
Assists 19 21
Steals 3 7

TOP Player

Punkte

Jeff Garrett Jr.

17 Punkte
Rebounds

Jeff Garrett Jr.

7 Rebounds
Assists

Grayson Murphy

7 Assists
Steals

Michael Kessens

2 Steals
Effektivität

Jeff Garrett Jr.

21 Effektivität