Rekordabend: Baskets feiern zweithöchsten Bundesliga-Sieg der Clubgeschichte
115 Punkte sind die zweitmeisten Zähler der Baskets in einem Heimspiel
Der fünfte Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga-Saison 2026/2027 geht in die Geschichtsbücher der Telekom Baskets Bonn ein. Mit 115:68 (28:11, 26:22, 32:16, 29:19) dominierten die Baskets im Telekom Dome Science City Jena und feierten durch den 47-Punkte-Erfolg den zweithöchsten Bundesliga-Sieg der Clubgeschichte. John-Michael Wright wurde mit 20 Punkten Topscorer und alle zwölf eingesetzten Baskets-Spieler punkteten.
Key Facts
- Historisch I: Durch den 115:68-Sieg feierten die Baskets mit 47 Punkten Vorsprung ihren zweithöchsten Bundesliga-Sieg der Clubgeschichte. Auf dem ersten Platz liegt hauchdünn davor der 108:60-Erfolg über DJK s.Oliver Würzburg am 15.03.2003
- Historisch II: Die 115 Punkte sind die zweitmeisten Punkte, welche die Baskets jemals in einem Heimspiel aufgelegt haben. 115 Punkte erzielten die Baskets auch beim 115:90-Sieg über den SYNTAINICS MBC am 26.12.2001. Auf dem ersten Platz liegt der 121:102-Erfolg über Braunschweig am 16.12.2000
- Debüt: Doppellizenz-Spieler Justin Onyejiaka lief erstmals für die Baskets auf und markierte bei seinem Debüt prompt acht Punkte
- On fire: Die Baskets trafen 68 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld (42/62), versenkten 60 Prozent ihrer Dreier (18/30) und waren aus dem Zweierbereich mit 75 Prozent (24/32) noch weniger zu stoppen
- Teamplay: Alle zwölf eingesetzten Spieler punkteten. Neben Topscorer John-Michael Wright scorten auch Jeff Garrett (17 Punkte), Joel Aminu (16), Alijah Comithier (13), Marcus Foster (10) und Grayson Murphy (10) zweistellig
- Dominanz am Brett: Ging mal ein Wurf vorbei, sammelten die Baskets meistens einen Offensivrebound ein. Insgesamt kamen die Bonner auf 12 Offensivrebounds und dominierten das Rebound-Duell allgemein mit 36:24
- Zuschauerzahl: 5082
Nach der Geburt seiner Tochter kehrte Jeff Garrett zurück ins Bonner Aufgebot und startete gemeinsam mit Grayson Murphy, Joel Aminu, Marcus Foster und Michael Kessens in die Partie. Die Baskets erwischten einen guten Beginn und punkteten sowohl aus der Distanz als auch aus dem Zweierbereich. Aminu traf einen Dreier und brachte Bonn früh in Führung (9:2, 3.). Wenig später legten John-Michael Wright und Patrick Heckmann jeweils einen weiteren Dreier nach, sodass die Baskets erstmals zweistellig führten (20:9, 7.). Bonn war in dieser Phase kaum zu stoppen und ließ in den letzten dreieinhalb Minuten des ersten Viertels zudem keinen Gegenpunkt mehr zu. Mit einem 8:0-Lauf, den Garrett mit zwei weiteren Dreiern abschloss, legten die Baskets bereits früh den Grundstein für den späteren Erfolg (28:11, 10.).
Zu Beginn des zweiten Viertels dauerte es knapp zweieinhalb Minuten, ehe Bonn erstmals mit 20 Punkten führte. Foster hatte bis dahin zwei weitere Dreier getroffen und damit die starke Bonner Wurquote aus dem ersten Viertel bestätigt. Der Vorsprung blieb anschließend konstant im Bereich von 20 Punkten. Die Baskets trafen bereits zehn Dreier in der ersten Halbzeit und fanden gleichzeitig auch immer wieder hochprozentig den Weg zum Korb. Ging ein Wurf daneben, sicherte sich Bonn häufig den Offensivrebound und kam so zu zweiten Chancen. Mit einer deutlichen Führung ging es in die Halbzeitpause (54:33, 20.).
Auch im dritten Viertel wuchs der Vorsprung der Baskets kontinuierlich an, sodass sich die Mannschaft von Headcoch Marko Stankovic langsam in historische Sphären bewegte. Unabhängig davon, wer gerade auf dem Parkett stand, leistete jeder Spieler seinen Beitrag zum immer größer werdenden Vorsprung. Die Punkte waren gut verteilt, die Einsatzzeiten wurden gleichmäßig gesteuert und die Baskets blieben in allen Bereichen einen Schritt schneller als Jena. Obwohl Bonn erst zwei Tage zuvor in der Champions League im Einsatz gewesen war, spielte die Mannschaft auch angesichts der deutlichen Führung weiterhin mit hoher Energie. Nach drei Vierteln hatten die Baskets bereits für die Vorentscheidung gesorgt (86:49, 30.).
Im Schlussviertel dauerte es noch einige Minuten, ehe Bonn die 40-Punkte-Marke beim Vorsprung knackte. Wie so vieles an diesem Abend gelang auch das durch einen Dreier, den Garrett zum zwischenzeitlichen 96:56 (35.) traf. Wright erzielte anschließend fünf Punkte in Folge, zunächst per Zweier und danach mit einem Stepback-Dreier, und machte damit die 100-Punkte-Marke voll. Auch Doppellizenzspieler Justin Onyejiaka bekam in der Schlussphase seine ersten Minuten im Baskets-Trikot und nutzte diese Gelegenheit sofort. Onyejiaka erzielte acht Punkte und setzte mit seinem Dreier den Schlusspunkt unter einen historischen Abend. Die Baskets gewannen gegen Jena mit 115:68 und feierten damit den zweithöchsten Bundesliga-Sieg der Clubgeschichte (115:68, 40.).
Pressekonferenz
Stimmen zum Spiel
Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):
“Ein großes Lob an unsere Mannschaft dafür, wie ernsthaft die Jungs die Partie angegangen sind. Wir haben über 40 Minuten mit der nötigen Dringlichkeit gespielt und das Spiel von der ersten Minute an kontrolliert. Mir hat gefallen, wie wir den Ball bewegt haben und wie wir in die Transition gekommen sind. Dadurch konnten wir uns bereits im ersten Viertel eine deutliche Führung erspielen. Auch defensiv waren wir sehr fokussiert, haben uns konsequent an unseren Gameplan gehalten und insgesamt mit einer sehr guten Intensität gespielt. Deshalb sind wir sehr zufrieden. Ich möchte mich bei unseren Fans für die abermals unglaubliche Unterstützung bedanken. Science City Jena wünsche ich für den weiteren Saisonverlauf alles Gute. Vor allem hoffe ich, dass sie möglichst bald wieder auf ihre verletzten Spieler zurückgreifen können.”
Steven Esterkamp (Headcoach Science City Jena):
“Zunächst einmal Glückwunsch an Bonn zu einem großartigen Spiel. Vor allem offensiv waren sie wirklich stark. Unsere Defensive war dagegen furchtbar. Wir haben nichts unternommen, um einfache Würfe zu verhindern. Wenn ein Gegner am Ende 75 Prozent seiner Zweipunktewürfe und 60 Prozent seiner Dreier trifft, ist es sehr schwer, eine Chance zu haben. Aber man muss Bonn auch Anerkennung zollen. Wie sie den Ball bewegt und als Mannschaft zusammengespielt haben, hat es uns sehr schwer gemacht. Auf unserer Seite hat es uns während des gesamten Spiels einfach an Disziplin gefehlt. Im Grunde ist das auch schon alles. Wir müssen diszipliniert spielen, um eine Chance zu haben, und vor allem in der Schlussphase deutlich mehr Einsatz zeigen. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Bonn hat den Sieg verdient. Sie haben uns klar geschlagen, und wir müssen jetzt einen Weg finden, diese Niederlage abzuschütteln und uns auf das nächste Spiel zu konzentrieren.”
Statistiken
| PTS | 115 | 68 |
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| 2 PTS | 75% 24 / 32 | 61% 19 / 31 |
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| 3 PTS | 60% 18 / 30 | 26% 8 / 31 |
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| Freiwürfe | 68% 13 / 19 | 86% 6 / 7 |
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| Rebounds | 36 | 21 |
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| Assists | 18 | 12 |
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| Steals | 7 | 6 |
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