Schwache Wurfquoten besiegeln Auftaktniederlage in den Playoffs. Spiel 2 am Montag
Nur noch Resttickets für das zweite Spiel verfügbar
Die Telekom Baskets Bonn haben das erste Viertelfinalspiel gegen die Fitness First Würzburg Baskets mit 54:69 (23:14, 7:16, 15:24, 9:15) verloren und liegen in der Best-of-Five-Serie nun mit 0:1 zurück. Schwache Wurfquoten ab dem zweiten Viertel führten in einer intensiven und defensivgeprägten Partie letztlich zur Auftaktniederlage. Joel Aminu wurde mit zwölf Punkten Topscorer der Baskets, Jeff Garrett folgte mit elf Zählern.
Bereits am Montag (18.05. - 18:30 Uhr) steht das zweite Viertelfinalspiel gegen Würzburg im Telekom Dome an. Es sind nur noch wenige Resttickets verfügbar auf www.baskets.de/tickets. Am Montag öffnet die Halle erneut zwei Stunden vor Spielbeginn, also um 16:30 Uhr.
Key Facts
- Choreo: Vor Spielbeginn sorgten die Fans im Telekom Dome mit schwarzen, weißen und magenta Tafeln für eine beeindruckende Playoff-Choreo über alle Tribünenseiten
- Ausverkauft: 6.000 Zuschauer sahen den Playoff-Auftakt gegen Würzburg im ausverkauften Telekom Dome
- Schwache Quoten: Die Baskets trafen nur 37 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld (21/57) sowie 41 Prozent von der Freiwurflinie (7/17). Die 54 eigenen Punkte waren die drittwenigsten Punkte in einem Playoff-Heimspiel der Baskets jemals
- Possession Game: Bonn gab 20 Offensivrebounds ab, verlor vier Bälle mehr als Würzburg und nahm letztlich 16 Würfe weniger aus dem Feld als die Gäste
- Serienstand: In der Best-of-Five-Serie des Viertelfinals steht es nun 1:0 für Würzburg. Bereits am Montag haben die Baskets mit einem weiteren Heimspiel die Chance, die Serie auszugleichen
- Zweimal 27: In den ersten elf Minuten scorten die Baskets 27 Punkte. Bis zum Spielende kamen in 29 Minuten nur noch 27 weitere Punkte hinzu
Vor Spielbeginn sorgten die Fans mit einer Choreo im gesamten Telekom Dome für den ersten Gänsehaut-Moment. Schwarze, weiße und magenta Tafeln zeigten deutlich, wessen Heimat der Telekom Dome ist. Die Bonner Anfangsformation um Grayson Murphy, Joel Aminu, Tylan Birts, Jeff Garrett und Michael Kessens nahm derweil das Playoff-Motto „Home of Defense“ von der ersten Sekunde mit voller Intensität an. Dabei wurde jede erfolgreiche Defense-Aktion, egal ob nur ein weggetippter Ball oder ein Steal, mit lautem Szenenapplaus von den Rängen bedacht (14:12, 6. Minute). Nach dem vierten Würzburger Ballverlust schalteten die Bonner gedankenschnell um und der folgende Fastbreak endete in einem monströsen And-One-Poster-Dunk durch Tylan Birts (19:12, 8.). Jalen Finch legte einen Dreier nach und brachte die Baskets zum Ende eines 8:0-Laufs erstmals zweistellig in Führung (22:12, 8.). Das erste Viertel endete mit neun Zählern Unterschied (23:14, 10.).
Auch zum Start des zweiten Viertels kontrollierten die Hausherren die Partie weiterhin und führten nach einem Korbleger durch Kapitän Kessens mit elf Punkten (27:16, 11.). Die bis dahin erzielten 27 Punkte sollten tatsächlich schon die Hälfte aller Bonner Punkte der Partie gewesen sein. Bis zur Halbzeitpause kamen in neun Spielminuten lediglich noch drei magere Zähler hinzu und Würzburg glich noch vor Ende der ersten Hälfte aus (30:30, 20.). Dank der eigenen starken Verteidigung waren die Bonner aber auch nach dem offensiv sehr schwachen Viertel weiterhin voll im Spiel, selbst wenn sie ihren zuvor erarbeiteten Vorsprung bereits einbüßen mussten.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie spannend. Um jeden Ball wurde gekämpft, keine einfachen Punkte wurden zugelassen und die Spieler bearbeiteten sich mit vollem Körpereinsatz (37:39, 24.). Würzburg fand dabei offensiv schneller in einen Rhythmus und setzte sich im weiteren Verlauf des dritten Viertels durch einen 15:4-Lauf ab (41:54, 29.). In dieser Phase gaben die Baskets zu viele Würzburger Offensivrebounds und damit zweite Chancen ab, die oft in einfachen Punkten unter dem Korb resultierten. Alijah Comithier und Grayson Murphy drückten den Rückstand durch erfolgreiche Abschlüsse vor dem Schlussviertel zumindest wieder in den einstelligen Bereich (45:54, 30.).
Doch auch im letzten Spielabschnitt gelang im eigenen Angriff einfach viel zu wenig. Die Abschlüsse wurden zwar wieder zunehmend besser herausgespielt, doch egal ob am Brett oder aus der Distanz, die Bälle prallten bei fast allen Bonner Wurfversuchen nur vom Ring ab. Dennoch: Durch einen 10:4-Lauf hatten sich die Baskets wieder in Schlagdistanz gebracht. Der ausverkaufte Telekom Dome explodierte, als Captain Kessens nach drei Bonner Offensivrebounds in einem Angriff den Rückstand auf sieben Zähler verkürzte (51:58, 34.). Das Momentum schien wieder auf die Bonner Seite zu kippen, doch genau dann traf Würzburgs Marcus Carr einen wilden Dreier, stellte wieder eine zweistellige Punktedifferenz her (51:61, 35.) und die Bonner verloren erneut ihren kurzzeitig aufgegriffenen Faden in der Offensive. Lediglich ein weiterer Dreier durch Comithier gelang den Gastgebern in den letzten fünf Spielminuten, sodass die Baskets trotz einer defensiv über die meiste Zeit sehr starken Leistung aufgrund von zu schwacher offensiver Ausbeute mit 54:69 verloren.
Stimmen zum Spiel
Sasa Filipovski (Headcoach Fitness First Würzburg Baskets):
"Das sind die Playoffs. Beide Teams kämpfen in dieser Serie um drei Siege, deshalb freuen wir uns natürlich über diesen Erfolg, aber es gibt keinen Grund, jetzt schon zu euphorisch zu werden. Der Weg ist noch lang. Glückwunsch auch an die Telekom Baskets Bonn zu einer starken Hauptrunde. Ich habe großen Respekt vor ihnen. Sie spielen sehr guten Basketball, sind hervorragend gecoacht und haben ihre Rollen klar verteilt. Heute war es für uns auch ein Stück weit glücklich, dass wir das Spiel nach dem ersten Viertel noch drehen konnten, sonst hätte sich das Spiel möglicherweise wieder zu einer Partie mit 90 oder mehr Punkten entwickelt. Das 1:0 ist ein guter Start, mehr aber auch nicht. Der Weg ist noch weit. Ein großes Dankeschön geht außerdem an beide Fanlager. Die Atmosphäre war fantastisch. In Bonn ist es immer besonders zu spielen, und ich freue mich, dass auch zwischen den Fans und den Clubs ein gutes Verhältnis herrscht. Es war ein tolles Basketball-Spektakel, von dem hoffentlich alle etwas mitnehmen konnten."
Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):
“Glückwunsch an Coach Filipovski, seinen Staff und sein Team. Würzburg war heute über drei Viertel hinweg die bessere Mannschaft – wir lediglich im ersten Abschnitt. Über das gesamte Spiel hinweg hatten wir große Probleme beim Rebounding. Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ein Team zuletzt mehr als 20 Offensivrebounds gegen uns geholt hat. Wenn man dann sieht, dass wir 19 Punkte nach zweiten Chancen zugelassen haben, ist das gerade in den Playoffs eindeutig zu viel. Auch unsere Transition-Defense hat über weite Strecken nicht funktioniert, und beim Foulmanagement haben wir nicht das umgesetzt, was wir besprochen und trainiert hatten. Zudem hatten wir über drei Viertel hinweg große Schwierigkeiten, uns gute Würfe zu erarbeiten – also Layups oder offene Abschlüsse. Würzburg hat sehr physisch verteidigt, und uns haben ein wenig die Aktionen zum Korb gefehlt, um offensiv bessere Looks zu kreieren. Wie bereits gesagt: Es war erst das erste Spiel. Wir werden die Partie analysieren, mögliche Anpassungen vornehmen und schauen, was wir in den kommenden Spielen besser machen können. Jetzt ist es wichtig, den Fokus schnell auf das nächste Spiel zu richten, morgen wieder in die Halle zu kommen und an den richtigen Dingen zu arbeiten. Ein großes Kompliment geht außerdem an beide Fanlager für die fantastische Atmosphäre im Telekom Dome. Ich hoffe, dass es am Montag im zweiten Spiel genauso wird.”
Pressekonferenz
Highlights
Statistiken
| PTS | 54 | 69 |
|---|
| 2 PTS | 47% 16 / 34 | 49% 21 / 43 |
|---|
| 3 PTS | 22% 5 / 23 | 23% 7 / 30 |
|---|
| Freiwürfe | 41% 7 / 17 | 75% 6 / 8 |
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| Rebounds | 36 | 46 |
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| Assists | 12 | 12 |
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| Steals | 5 | 5 |
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TOP Player
Fotos
Infos Spiel 2
Baskets-Shuttle
Auch in dieser Saison bieten die Telekom Baskets Bonn zusammen mit Univers Reisen ihren Fans einen kostenlosen Shuttle-Service an. Die Baskets-Shuttlebusse fahren kostenlos und nonstop vom Bonner Hauptbahnhof und vom Park&Ride-Parkplatz unter der Bonner Nordbrücke (Graurheindorf) direkt zum Telekom Dome und wieder zurück. Das Angebot gilt bei allen Pflichtheimspielen der Baskets.
Achtung: Durch die frühere Hallenöffnung ergeben sich neue Abfahrtzeiten für die Baskets-Shuttle zu den Playoff-Spielen gegen Würzburg!
Heimspiel 18.05. um 18:30 Uhr
Abfahrt Baskets-Shuttle Nordbrücke (unter der Nordbrücke):
1. Fahrt: 17:00 Uhr
2. Fahrt: 17:30 Uhr
Navi: Graurheindorfer Str. 159
Abfahrt Baskets-Shuttle Hauptbahnhof:
1. Fahrt: 16:10 Uhr (ZOB, Haltepunkt D2)
2. Fahrt: 16:30 Uhr (ZOB, Haltepunkt D2)
3. Fahrt: 16:45 Uhr (ZOB, Haltepunkt D2)
4. Fahrt: 17:15 Uhr (ZOB, Haltepunkt D2)
Rückfahrt:
1. Fahrt: 21:00 Uhr jeweils Hbf und Nordbrücke
2. Fahrt: 21:30 Uhr jeweils Hbf und Nordbrück
Home Of Defense
T-Shirt, Schal, Tasse oder Cap - die offiziellen Playoff-Fanartikel sind ab sofort wieder erhältlich.
Live bei Dyn
Das zweite Spiel der Viertelfinalserie wird am Montag (18.05.) live ab 18:15 Uhr auf Dyn übertragen und von Stefan Koch kommentiert.
Public Viewing Spiel 3
Wer nächste Woche Freitag nicht mit zum Auswärtsspiel reisen kann, hat trotzdem die Chance, die Telekom Baskets Bonn gemeinsam mit Gleichgesinnten zu unterstützen! Denn für das dritte Viertelfinalspiel findet ein Public Viewing im Telekom Dome statt. Der Dome öffnet um 19 Uhr, das Spiel beginnt um 20:30 Uhr. Im Eintrittspreis von 5 Euro ist ein Gratisgetränk enthalten.
Tickets sind unter dome.de/tickets erhältlich.