Sieg zum Ende der Hinrunde

l4>Presse Mit einem 88:82-Erfolg (22:19, 20:23, 20:14, 26:26) in Würzburg beenden die Telekom Baskets die Hinrunde der Basketball-Bundesliga und stehen damit nach 15 Spieltagen in der Saison 2004/2005 mit 16:14 Punkten auf Platz acht der Tabelle.Verdient, aber phasenweise knapper als von vielen erhofft, fuhr die Krunic-Truppe vor 2.000 Zuschauern in der s.Oliver-Arena ihren achten Sieg der BBL-Saison ein. Die Baskets mussten nach wie vor auf ihre beiden verletzten Leistungsträger Aleksandar Nadjfeji und Aleksandar Djuric verzichten. Statt dessen standen erneut Branko Klepac und Peter Huber-Saffer in der Startformation, die einen guten Einstand auf das Parkett legte und vor den rund 70 mitgereisten Bonner Fans nach vier Minuten bereits mit 12:4 in Führung lag. Bonns Pointguard Branko Milisavljevic führte in der Anfangsphase seine Jungs souverän und aus einer geschlossenen Verteidigung resultierte ein schnelles Spiel in der Offense, in der sich besonders Altron Jackson hervor tat. Eben noch hatte der US-Amerikaner den Rebound in der Defense gesichert, um wenige Sekunden später den Ball am anderen Ende des Spielfelds durch den Würzburger Korb zu werfen. Im ersten Viertel dazu gleich dreimal mit Foul. Insgesamt machte der US-Amerikaner im Bonner Dress 26 Punkte und holte elf Rebounds. Doch der Bonner Anfangsschwung hielt nicht bis zum Ende des ersten Spielabschnitts. Nach guten acht Minuten und einer 18:11-Führung gönnten sich die Baskets zunehmend Schwächen in der Verteidigung und Fehler im Anspiel. Anstatt den sicheren Korberfolg zu suchen, wurde schon vor der Pause stellenweise für die Galerie gespielt, was gleich mehrmals gehörig daneben ging. Balazs Simon sollte in dieser Phase für Branko Milisavljevic das Bonner Spiel beruhigen, was ihm im Aufbau auch gelang. Der ungarische Nationalspieler konnte seinen serbischen Teamkollegen in Sachen Korbgefährlichkeit an diesem Sonntagabend jedoch nicht ersetzen. So liefen die Baskets kurz vor dem Seitenwechsel plötzlich einem Fünf-Punkte-Rückstand hinterher (37:42, 28.) Freiwürfe von Martin Mihajlovic und ein Dreier von Kristaps Janicenoks verhinderten Schlimmeres und bescherten den Bonnern einen 42:42-Pausenstand. Wie verwandelt präsentierten sich die Baskets nach dem Seitenwechsel. Nach nur 150 Sekunden hatte man mit einen 15:0-Lauf zum 50:42 eindrucksvoll gezeigt, dass man es weitaus besser konnte. Jetzt wurde endlich aggressiv verteidigt und in der Offense wieder getroffen. Branko Klepac markierte in der 27. Minute nach einem von insgesamt 13 Assists durch Branko Miliavljevic per Korbleger die bis dahin höchste Führung für die Gäste zum 60:48. Doch erneut verloren die Baskets einige Minuten die Konzentration. Da hatte man den Gegner eigentlich schon besiegt, um durch nachlässige Verteidigung und schlechte Schüsse das Spiel doch noch einmal spannend zu machen. Ein Dreipunkte-Wurf des Würzburger Topscorers Gregor Arbet beendete einen 13:2-Lauf, der die Mainfranken acht Minuten vor dem Ende wieder auf einen Punkt heran brachte (62:61). Sechs Punkte in Folge zum 68:61 von Milisavljevic, der 14 seiner insgesamt 21 Punkte im letzten Viertel machte, ließen die Bonner Anhänger in der 36. Minuten wieder ruhiger Atmen und brachten die Baskets endgültig auf die Siegesstraße. Die Hausherren stießen gegen die jetzt wieder gut eingestellte Bonner Defense an ihre Grenzen und verloren am Ende das achte Spiel in Folge. Baskets-Coach Predrag Krunic: "Das war ein wichtiger Sieg. Wir hatten uns vorgenommen im Rebound gut zu arbeiten. Das haben Altron Jackson, Oluoma Nnamaka und Branko Klepac hervorragend gemacht." Würzburgs Trainer Aaron McCarthy: "Gratulation an Bonn. Sie haben heute verdient gewonnen und vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit die Rebounds dominiert. Meine Jungs haben gekämpft, aber es hat wieder nicht gereicht. Wir wollen uns jetzt noch mit zwei Spielern verstärken und in der Rückrunde erfolgreicher sein."