Spannung und Unterhaltung pur

Telekom Baskets gehen gestärkt aus erster BCL-Saison hervor

Martin Breunig beendete die BCL-Saison mit einem "Double-Double" gegen Avellino. (Foto: Jörn Wolter)

Nach 14 Spieltagen kamen die Krunic-Schützlinge mit einer Bilanz von fünf Siegen und neun Niederlagen ins Ziel, womit sie in der dichtgedrängten Gruppe D auf dem siebten Rang landeten. Damit verpassten die Magentafarbenen den Sprung in die BCL-Playoffs, wofür Platz vier hätte erreicht werden müssen. Der Gruppen-Fünfte sowie –Sechste erhielt als „Trostpreis“ einen Startplatz in der Meisterschaftsrunde des FIBA Europe Cup. Schlussendlich fehlte den Baskets ein einziger Sieg, um auch im März noch auf der internationalen Bühne zu tanzen.

Gruppe D | Tabelle

1 – Besiktas Istanbul             10 Siege / 4 Niederlagen
2 – CEZ Nymburk                   10 / 4
3 – Nanterre 92                     9 / 5
4 – Stelmet Zielona Gora       6 / 8
5 – Sidigas Avellino                6 / 8
6 – Oostende                          6 / 8
7 – Telekom Baskets Bonn    5 / 9
8 – ARIS                                  4 / 10

Damit hatten die Telekom Baskets Bonn mit nur einem Spiel Differenz im Vergleich aller Gruppen als Rangsiebter den geringsten Abstand auf Platz vier. Hapoel Holon (Gruppe A) als auch Gaziantep (Gruppe B) fehlten drei, Petrol Olimpija (Gruppe C) sogar vier Siege bis zu den BCL-Playoff-Rängen.

Apropos: Geringer Abstand. Satte 18 Spiele der Gruppe D gingen mit einer Differenz von fünf oder weniger Punkten aus – das entspricht 32,1 Prozent aller absolvierten Partien. In gleich sechs dieser Begegnungen waren die Baskets involviert, wobei lediglich der Saisonabschluss gegen Avellino gewonnen wurde (79:74).

Besiktas Istanbul                    5 (3-2)
CEZ Nymburk                          2 (2-0)
Nanterre 92                            6 (4-2)
Stelmet Zielona Gora              5 (3-2)
Sidigas Avellino                       4 (0-4)
Oostende                                5 (4-1)
Telekom Baskets Bonn          6 (1-5)
ARIS                                        3 (1-2)

Gruppen-übergreifend endeten von den insgesamt 224 regulären Saisonspielen deren 65 mit einer Differenz von fünf oder weniger Punkten (29,0 Prozent).

Beim Blick auf den Saisonverlauf lässt sich erkennen, dass der Baskets-Kader sich von Woche zu Woche immer besser an das hohe Niveau in der Basketball Champions League gewöhnte und in seiner Entwicklung deutliche Schritte nach vorn machte – was sich auch in den Ergebnissen niederschlug. Gingen fünf der ersten sechs Saisonspiele verloren, konnte ab dem Ende der Hinrunde eine ausgeglichene Bilanz verzeichnet werden (4-4).

Die Teilnahme an der erst 2016 durch die FIBA installierten Basketball Champions League schlug für die Telekom Baskets ein neues (internationales) Kapitel auf. Seit dem Bundesliga-Aufstieg anno 1996 repräsentierte Bonn mit Ausnahme zweier Saisons stets das deutsche Oberhaus in den unterschiedlichsten europäischen Wettbewerben.

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