Special Olympics NRW: Training bei den Telekom Baskets
Am 03. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, absolvierten Athletinnen und Athleten von Special Olympics Nordrhein-Westfalen (SONRW) auf dem #HEARTBERG eine besondere Trainingseinheit bei den Telekom Baskets Bonn. Diese fand im Rahmen der 22. Europäischen Basketball-Woche von Special Olympics statt.
Vom 25. November bis zum 3. Dezember 2025 nahmen mehr als 25.000 Athletinnen und Athleten mit und ohne geistige Behinderung an 250 Veranstaltungen in mehr als 35 Ländern teil. Am vergangenen Mittwoch fanden sich 36 von ihnen im Alter zwischen zehn und 47 Jahren aus Bonner Schulen sowie den Bonner Werkstätten im Nachwuchs-Leistungszentrum der Telekom Baskets ein. In einer 90-minütigen Trainingseinheit wurde gedribbelt, gepasst und zahlreiche Körbe geworfen. Das Training fand unter der Anleitung von Baskets-Jugend-Athletiktrainer Felix Gerber, Dragons Rhöndorf-Co-Trainer Marcel Schuh sowie Baskets-Jugendtrainer Simon Mellinghoff statt. Gerber, der unter anderem für die Fitness der U16- und U19-Teams verantwortlich ist, sagt: „Es ist als Coach immer schön zu sehen, dass man durch Sport Menschen verschiedenster Gruppen zusammenbringen kann und einfach alle Spaß daran haben. Egal, wie gut es am Ende klappt. Alle haben Spaß an Bewegung, am Spiel und am Werfen. Das ist als Coach einfach cool zu sehen.“
Ganz besonders viel Spaß hatte auch Teilnehmer Johannes. Seine Vorfreude auf das Trainings-Highlight war auch deshalb so groß, da er seit 20 Jahren Fan der Telekom Baskets ist. Der Athlet der Bonner Werkstätten besitzt eine Dauerkarte und ist bei so gut wie jedem Heimspiel seiner Lieblings-Mannschaft mit dabei. Im Vorfeld der Trainingseinheit im Baskets Ausbildungszentrum freute er sich „am meisten auf meine Mitspieler und darauf, dass wir zusammen Spaß haben.“ Basketball macht dem 38-Jährigen „mehr Spaß als Fußball und ist auch schneller.“ Schnell verging auch die Zeit in der Halle. Zum krönenden Abschluss schauten dann auch noch die Bundesliga-Profis der Telekom Baskets vorbei, die neben ein paar Tipps und Tricks für alle Teilnehmenden noch für ein Erinnerungsfoto einer besonderen Aktion posierten.
Weitere Informationen zu Special Olympics NRW
Special Olympics wurde 1968 in den USA von Eunice Kennedy-Shriver, einer Schwester von John F. Kennedy, aus der Idee heraus gegründet, Menschen mit geistiger Behinderung an Sportaktivitäten und Sportveranstaltungen zu beteiligen. Heute ist Special Olympics mit mehr als fünf Millionen Athletinnen und Athleten in über 175 Ländern vertreten und somit weltweit die größte vom IOC offiziell anerkannte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung. Es ist die Mission von Special Olympics, Kindern und Erwachsenen mit geistiger und mehrfacher Behinderung dauerhaft die Möglichkeit zu geben, Zugang zu den Angeboten des organisierten Sports zu erhalten, körperliche Fitness zu erlangen, sich im Wettstreit zu beweisen, Freude zu erfahren und dabei Begabungen, Fähigkeiten und Freundschaften mit ihren Familien, anderen Special Olympics Athletinnen und Athleten und der Gemeinschaft zu teilen. Der Landesverband Special Olympics Deutschland in Nordrhein–Westfalen (kurz SONRW) bietet ganzjähriges Sporttraining, Seminare und Wettbewerbe in momentan 26 Sportarten an. Darüber hinaus versteht sich SONRW als Organisation mit einem ganzheitlichen Angebot und bietet neben den sportlichen Wettbewerben ein Familienprogramm und ein Gesundheitsprogramm an.